rostock jubilaeum janssenDSM Rostock

Seemannsmission feiert Jubiläum

Den sozial-diakonischen Dienst gibt es seit 25 Jahren in Rostock. Rund 80 Gäste aus Kirche, Politik und Schifffahrt sind am Sonntag zum festlichen Beisammensein in die Nikolaikirche gekommen.

Etwa 80 Gäste aus Kirche, Politik und Schifffahrt haben am Sonntag das 25-Jährige Bestehen der Rostocker Seemannsmission in der St.-Nikolai-Kirche festlich begangen. Seit 25 Jahren die Mitarbeiter des Vereins im Einsatz, um Seeleuten aus allen Ecken der Welt in der Hansestadt einen sicheren Hafen zu bieten. Sie hören zu, helfen oder beraten. Religion und Herkunft der Seeleute spiele keine Rolle.

Für Rostocks Hafenkapitän Gisbert Ruhnke ist die Seemannsmission unentbehrlich. „Die Seeleute brauchen dringend eine Anlaufstelle, in der sie sich erholen können. Gerade ausländische Seeleute sind zwischen sechs und zwölf Monaten von zu Hause weg. In der Seemannsmission finden sie Ruhe, Hilfe und bekommen Kontakt zu ihren Familien.“

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Fotobeschreibung: Seemannsdiakon Folkert Janssen - auch seit 25 Jahren dabei
Foto: Jens Wagner
 

rostock seeleuteDSM Rostock

Im Turm von St. Nikolai geboren

Vor 25 Jahren wurde die Seemannsmission gegründet

Es geschah am 31. Januar vor 25 Jahren. Unangenehmer Wind peitscht Schneeregen in die Gesichter der Passanten, die an diesem Abend in der Rostocker Altstadt unterwegs sind. Ein kleiner Kreis an der Schifffahrt Interessierter findet sich unter dem schützenden Dach der Nikolaikirche zusammen. Es sind unter anderem Seeleute, Seemannsfrauen und Kirchenvertreter, die zum Turm der altehrwürdigen St. Nikolai hinauffahren. Sie wollen die Vorkehrungen für die Einrichtung einer Station der Seemannsmission im Hafen Rostock erörtern. Vorausgegangen waren Kontakte der Deutschen Seemannsmission e. V. aus Bremen mit dem Oberkirchenrat in Schwerin, um die Kirche für den Aufbau einer Anlaufstelle für Seeleute als Teil ihrer sozial-diakonischen Arbeit mit ins Boot zu holen. Gemeinsam wurde der Kurs abgesteckt. Das hieß zunächst einen Verein zu gründen, was an jenem Abend im Turmzimmer von St. Nikolai auf der Tagesordnung stand.

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Foto: Reiner Frank
 

brunsbuettel kapitaenstochterEine Kapitänstochter in der Seemannsmission

Beitrag des Schleswig-Holstein Magazins vom 19.01.2016
04:04 Min.

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Foto: NDR 

   

 

kirchenboot

DSM Duisburg - Hafengesichter: Das Kirchenschiff

Unterwegs mit der "Yacht Gottes"

Der Evangelische Binnenschifferdienst und die Deutsche Seemannsmission schicken gemeinsam Seelsorger per Boot auf die Flüsse und Kanäle im Westen Deutschlands – das klingt nach Verwaltung. Die Binnenschiffer haben einen anderen Namen. Sie nennen es "die Yacht Gottes".

Zum Beitrag mit Video des Studio Duisburg des WDR Fernsehens
 

cruise shipArbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff: Hier Champagner, da Knochenjob

Ein Schiff, zwei Welten: Auf Kreuzfahrten könnte der Alltag von Crew und Passagieren kaum gegensätzlicher sein. Jobs an Bord sind echte Knochenarbeit, das Pensum ist enorm. Blick hinter die Kulissen der Urlaubsindustrie.

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festmachen 2016 jahreslosungFestmachen 2016: Gedanken zur Jahreslosung
Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Berlin

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13 (Lutherbibel)

Vielleicht haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass das gut gemeinte „Kopf hoch, das wird schon wieder“ nicht wirklich froh stimmt, sondern eher einen schalen Geschmack des Nicht – Ernst – Genommen – Werdens hinterlässt. Wenn Sie schon einmal einen „Trostpreis“ oder ein „Trostpflaster“ ergattert haben, wissen Sie, wie heikel sich unsere Erfahrungen mit dem Trösten anfühlen können. Alles, was über wirklich erlebte Trauer und Trostlosigkeit hinweg nur vertrösten soll, ist eben kein wirklicher Trost. Das vorschnelle „ Kopf Hoch!“ nicht, das schnelle Bonbon nicht, und das dritte Bier auch nicht.

Der echte, sich zuwendende Trost einer guten Mutter oder eines guten Vaters zeichnet sich dadurch aus, dass er den Schmerz oder den Verlust mit der trauernden Tochter und dem untröstlichen Sohn zusammen aushält. Wer trösten möchte, möchte nicht vertrösten. Trost verspricht nicht vorschnell das Ende des Schmerzes. Trost kann gerade darin bestehen, den Schmerz oder die gefühlte Ohnmacht ernst zu nehmen. So kann er die Getrösteten befähigen, sich der Realität nicht zu entziehen, sondern in und mit ihr zu leben.

Solchen Trost verheißt der Prophet Jesaja. Dem Volk Israel sagt er in der Not nicht jenes vielbesagte Lichtlein zu, das immer dann von irgendwoher kommt, wenn du meinst, es geht nicht mehr. Für Jesaja hat der Trost einen tragenden Grund: Die Erfahrung der Anwesenheit Gottes. Wie die bloße Anwesenheit der Mutter ein Kind trösten kann, so tröstet Gottes erfahrene Wirklichkeit. Das hebräische Wort für „trösten“ bedeutet auch „aufatmen lassen“. Trost wird erfahren, wie die zweite Luft zum Atmen; er bringt etwas wieder zum Fließen, macht weit, was vorher wie zugeschnürt war. Jesaja erlebt Gottes Anwesenheit und seine befreiende Zusage in diesem Sinne als weitend und als tröstend: „Ich breite den Frieden aus wie einen Strom“ (Jesaja 66,12).

Bei meinem eindrücklichen Besuch der Seemannsmission in Hamburg habe ich vor einigen Monaten die Angebote der Seemannsmission als Orte kennengelernt, an denen Seeleute aus aller Welt durchatmen können. Hier weht ein anderer Wind als an Bord. Hier treffen sie auf Menschen, die einfach da sind und zuhören, anstatt direkt mit Anweisungen zu kommen. Hier finden sie nach dem Lärm der Maschinenräume Räume der Stille, an denen Menschen aus allen Weltreligionen Andachtsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Schriften und Sprachen finden, bevor es wieder zurück in den Bordalltag mit seinen hochbelastenden Arbeitsbedingungen geht. Ich danke allen Mitarbeitenden der Seemannsmissionen sehr herzlich für Ihren wichtigen Dienst und wünsche auch Ihnen wie den Seeleuten, dass Sie getrost in das Jahr 2016 „ schippern“.

Ulrich Lilie
Präsident der Diakonie Deutschland
Berlin

 

 

Soziale Absicherung von Seeleuten

Seemannsmission lobt Gesetzesnovelle gegen "Imstichlassen"

Die kürzlich vom Bundesrat gebilligte Novelle des Seearbeitsgesetzes ist nach Einschätzung der Deutschen Seemannsmission ein wichtiger Schritt zur sozialen Absicherung von Seeleuten. "Die Änderungen sehen vor, dass die Reedereien eine Versicherung abschließen müssen, mit der im Stich gelassenen Seeleuten geholfen wird", sagte die Bremer Generalsekretärin der Seemannsmission, Heike Proske. So könnten betroffene Seeleute im Notfall beispielsweise aus fremden Häfen nach Hause gebracht werden.

In der Vergangenheit war es immer wieder passiert, dass Seeleute in einem Hafen strandeten, weil sie keine Unterstützung von ihren Reedern bekamen. So saßen 2013 drei Containerschiffe eines insolventen marokkanischen Reeders wochenlang vor Wangerooge fest und wurden dann in Wilhelmshaven für Monate an die Kette gelegt. Das Havariekommando in Cuxhaven musste Schiffe und Notbesatzungen versorgen, Heuern mussten erstritten werden. Die Seemannsmission setzte sich für die Seeleute ein.

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"Gott muss ein Seemann sein"

Deutsche Seemannsmission zeichnet Folkband Santiano als "Stimme der Seeleute 2016" aus

Die Schleswig-Holsteiner Band Santiano wird 2016 ehrenamtlich als "Stimme für Seeleute" für die Würde von Seeleuten und die Arbeit der Seemannsmission eintreten. Heike Proske,  Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Bremen, sowie Anke Wibel, Leiterin des internationalen Seemannsclubs Duckdalben in Hamburg, übergaben die Ehrung in Form eines Kreuzpollers an Bad in Bremen am Sonntag, 22.11.2015.

Zur Begründung sagte Generalsekretärin Heike Proske:

"Heute ist ein besonderer Tag für Bremen, für Santiano und für uns von der Deutschen Seemannsmission, das heisst, für alle 16 Auslandsstationen der DSM und für alle ebenfalls 16 Stationen innerhalb Deutschlands.
Denn wir vergeben die Auszeichnung der „Stimme für Seeleute“ an SANTIANO.

Es ist das fünfte Mal, dass die DSM diese Ehre und zugleich:  diesen Auftrag vergibt. Wir drücken damit aus, dass Seeleute –wenn sie an Bord sind- Menschen brauchen, die ihnen eine Stimme geben. Denn wer weit weg auf See ist, wird an Land nicht gehört. Durch die Besuche an Bord erfahren die Mitarbeitenden der DSM, wie das Leben der Seeleute ist,  was sie umtreibt im Guten wie im Sorgenvollen. Und das ist nicht wenig, was wir zu hören kriegen!

Mit „SANTIANO“ haben wir einen Unterstützer gefunden, der in seinen vielfältigen Beschäftigungen ab jetzt auf die Arbeit der DSM und damit auf die Menschen hinweisen wird, die in hoher Verantwortung dafür sorgen, dass unsere täglichen Güter zu uns kommen. Sie brauchen an Land verlässliche und wieder erkennbare Ansprechpartner, die für sie da sind. Auf diese Weise geben wir dem Hafen ein menschliches Gesicht und nun auch eine menschliche Stimme!

Viele unserer Mitarbeitenden stehen oft sehr allein in ihrem täglichen Dienst, den sie mit Seeleuten und für Seeleute gestalten.

Danke,  dass Sie, liebe Männer von SANTIANO, diese Botschafteraufgabe übernehmen !

Als kleines Symbol dafür darf ich Ihnen dafür diesen Kreuzpoller überreichen. Er steht für die feste Verbindung von Schiff und Land, und zeigt durch die Form des Kreuzes unser Fundament im christlichen Glauben und weist auf unser Logo mit dem „lächelnden Ankerkreuz“ hin."

Foto: Gruppe Santiano sowie Anke Wibel und Heike Proske
(H. Riedel)

 

 

festmache cover 2016Gedanken und Meditationen
zu Jahreslosung und Monatssprüchen 2016

mit vielen Bildern aus dem Alltag der Seeleute und Texten von Autorinnen aus Kirche, Seefahrt, Politik und Seemannsmission

Bezug zum Preis von 5,00 Euro/Exemplar (plus Porto)
unter Angabe der Zustelladresse bei:

Deutsche Seemannsmission e.V.
Jippen 1 - 28195 Bremen
E-Mail: headoffice@seemannsmission.org

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Erklärungen zur Situation von Flüchtlingen

Evangelische Kirche in Deutschland

Statement • english
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Dichiarazione • italiano
Declaración • español

Deutsche Seemannsmission e.V.

Stellungsnahme der Mitgliederversammlung
Opinion of the General Assembly

 

Machine-Translation into:

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheus 1,7 (Einheitsübersetzung)

festmachen 2016 02 thumb200 Gottes Zusage ist unfassbar, ich habe den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit! Aber über das Wort „Verzagtheit“ bin ich gestolpert. Verzagtheit heißt laut Duden: „Mutlosigkeit, Weltschmerz, Schwermut“.

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