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Seelsorge für Schiffscrews

Mit Karaoke und menschlicher Zuwendung gegen die Nöte an Bord

Silvie Boyd im Gespräch mit Anne Françoise Weber

Piraten, Todesfälle und verlassene Crews, die monatelang auf dem Schiff ausharren – in Kameruns Hafenstadt Douala kümmert sich die Seelsorgerin Silvie Boyd um ihre Sorgen und Nöte. Sie organisert Essen, Medizin und manchmal sogar Karaoke-Shows.

Anne Françoise Weber: In der vergangenen Woche hatte ich die Gelegenheit, eine Seelsorgerin zu treffen, die mit Menschen zu tun hat, die wochenlang in ziemlicher Einsamkeit festsitzen – und zwar auf Schiffen. Silvie Boyd arbeitet seit mehr als einem Jahr für die Deutsche Seemannsmission in Kamerun. Zuvor war sie in der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Hamburg tätig. Jetzt ist die ausgebildete Diakonin und Sozialarbeiterin Hafenseelsorgerin und zugleich Leiterin des Seemannsheims in der Wirtschaftsmetropole Douala. Dort konnte ich sie sprechen und habe sie zunächst gefragt, wieso es überhaupt eine Station der Deutschen Seemannsmission in Douala in Kamerun gibt.

Silvie Boyd: In den 60er Jahren gab es hier am Hafen und in seiner Umgebung – wie in vielen anderen Hafenstädten weltweit – sehr viele Vorfälle mit, ich sage mal, eher angetrunkenen Seeleuten, die nicht wussten, wo sie hinkommen, die keine Unterstützung hatten, wenn sie hier in der Stadt Bedürfnisse hatten, also etwas einkaufen wollten oder medizinische Versorgung brauchten. Damals hat man weltweit geguckt, wo ist Bedarf da? Und es gab hier nichts in der Gegend und niemanden, der das machte.

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news chittagong 19

DSM e.V.

CHITTAGONG – SCHLACHTHOF DER SCHIFFE

Ausstellungseröffnung im Ökumenischen Forum HafenCity 24. Mai 2019, 17.00 Uhr – Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg

Chittagong (Bangladesch) ist eines der Zentren der globalen Schiffsabwrackindustrie. Auf einem kilometerlangen Strand werden Hochseeschiffe aus aller Welt in ihre Einzelteile zerlegt – unter widrigen und gefahrvollen Bedingungen für Mensch und Umwelt, ohne angemessene technische Hilfsmittel, abseits der öffentlichen Wahrnehmung.

Der Fotograf Christian Faesecke ist in den vergangenen Jahren mehrfach nach Bangladesch gereist und hat mit seiner Kamera dokumentiert, was er in den Abwrackwerften gesehen hat. Ein Teil sei- ner beeindruckenden Fotos ist jetzt vom 24. Mai bis zum 15. Juni im Ökumenischen Forum Hafen- City in Hamburg zu sehen.

Christian Faesecke beschäftigt sich seit 2014 mit dem Thema Schiffsabwrackung, das trotz vieler Bemühungen um Einhaltung europäischer Standards weiterhin zu den problematischsten in der Schifffahrtsindustrie gehört: „Wie die riesigen Containerfrachter da einfach auf dem Strand liegen und Stück für Stück auseinander genommen werden, ist ein ziemlich beeindruckender Anblick, der mich nie ganz losgelassen hat. Als ich dort war, hat mich am meisten die Dimension beeindruckt – dieser 15 Kilometer lange Strand, auf dem zwischen 150 und 200 Schiffswracks in allen Ab- wrackstadien liegen und die vielen Arbeiter, die unentwegt barfuß durch den knietiefen Matsch- strand waten müssen, der voll von scharfkantigen Metallstücken und Ölresten ist.“

Die Ausstellung der Bilder Faeseckes möchte Bewusstsein für eines der weithin vergessenen The- men der Globalisierung wecken. Denn: wer kümmert sich in den reichen Ländern des Westens da- rum, was mit den Containerschiffen passiert, nachdem sie im Dienst der Globalisierung und unse- rer Wirtschaftskraft über die Ozeane gefahren sind? Christian Faesecke: „Alles hat seinen Preis, und oftmals sind wir nicht diejenigen, die ihn zahlen, sondern die Umwelt oder die Menschen in den Entwicklungsländern mit ihrer Gesundheit oder sogar ihrem Leben. Ich erhoffe mir von so ei- ner Ausstellung mehr Aufmerksamkeit für die Zusammenhänge dieser globalen Verwertungskette: genau wie unser Elektroschrott werden auch die aussortierten Containerschiffe in Entwicklungsländern entsorgt. Die Leidtragenden sind dabei die Arbeiter vor Ort, die für Billig- löhne, ohne ausreichenden Arbeitsschutz und unter ständiger Gefahr für Leib und Leben diese Arbeit verrichten sowie die Natur, die noch Jahrzehnte unter dieser anhaltenden Umweltkatastrophe zu leiden hat.“

Die Deutsche Seemannsmission e.V. lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung durch Präsidentin Dr. Clara Schlaich. Christian Faesecke wird in die Ausstellung einführen. Grußworte sprechen Prof. Dr. med. Volker Harth, Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg und Kapitän Wolfgang Hintzsche für den Verband Deutscher Reeder.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Juni im Café Elbfaire von Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und am Samstag von 13 bis 18 Uhr zu sehen. Danach wird Christian Faesecke seine Bilder vom 20.-22. Juni 2019 auf dem Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund zeigen.
    

 

 luebeck neuer vorstand 19DSM Lübeck

Deutsche Seemannsmission in Lübeck mit neuem Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission in Lübeck hat am 16. Mai einen neuen Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender ist jetzt Pastor Hans-Uwe Rehse, ehemaliger Geschäftsführer der Vorwerker Diakonie und Vater eines Sohnes, der als 1. Offizier auf einem Containerschiff zur See fährt. Rehse löst Stülcken ab, der sich seit 18 Jahren als Vorstandsvorsitzender für die Deutsche Seemannsmission in Lübeck engagiert hat. Zum 2. Vorsitzenden wurde Jürgen Holznagel gewählt, Geschäftsbereichsleiter und Diplom-Kaufmann bei der Vorwerker Diakonie. Er übernimmt die Aufgaben von Jürgen Classens, der seit über 40 Jahren haupt- und ehrenamtlich für die Seemannsmission in Lübeck tätig war. Die Mitglierversammlung dankte Stülcken und Classens für ihren langen Einsatz für die Seemannsmission und die Seeleute in den Lübecker Häfen. Zum Vorstand gehören weiter Mathias Ullrich (Schriftführer) und Horst Geiger (Schatzmeister). Leiterin der Deutschen Seemannsmission in Lübeck ist Theologin Bärbel Reichelt. Hinzu kommen 14 Ehrenamtliche, die Dienst tun. Die Deutsche Seemannsmission in Lübeck wurde 1906 gegründet. Weitere Informationen unter www.seemannsmission-luebeck.de.

Foto: Der Vorstand der Deutschen Seemannsmission in Lübeck (v.l.): Hans-Uwe Rehse, neuer 1. Vorsitzender, sein Vorgänger Andreas Stülcken, Schatzmeister Horst Geiger, Schriftführer, Mathias Ullrich, Jürgen Classens bis dato 2. Vorsitzender, sein Nachfolger Jürgen Holznagel.

 

 

dsm rostock logoDSM Rostock

Stellenausschreibung

Diakon*in / Gemeindepädagogen*in als Leiter*in

in der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. zum 01.01. 2020 oder früher

„Seemannsmission gibt dem Hafen ein menschliches Gesicht.“ Auf diesem Hintergrund soll die Leitungsstelle im Seemannsclub „Hollfast“ der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. wieder besetzt werden. Der derzeitige Stelleninhaber scheidet aus Altersgründen zum 27.02. 2020  aus.

Das Tätigkeitsfeld umfasst den sozial-diakonischen Dienst an Seeleuten aus aller Welt in den Häfen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Der Dienstort ist der Seemannsclub „Hollfast“ im Überseehafen Rostock. Dieser befindet sich inmitten von Industrie- und Kaianlagen als Anlaufstelle für Seeleute aller Nationen, Religionen und Hautfarbe. In unserer Einrichtung finden Besatzungsmitglieder in den Mitarbeitenden Ansprechpartner*innen, die ihnen Orientierungshilfe geben, ihnen in den Räumlichkeiten des Seemannsclubs einen Ort der Ruhe und des kurzzeitigen Abschaltens vom Bordalltag  bieten, auf Anfrage Andachten halten, anvertrautes Geld nach Hause transferieren, ihnen durch Internetverbindungen den Kontakt nach Hause ermöglichen, sie im Krankenhaus besuchen und ihnen in unterschiedlichsten Situationen als Ansprechpartner*in auch an Bord ihrer Schiffe zur Seite stehen.

Mehr als 5000 Seeleute besuchen den Seemannsclub „Hollfast“ im Überseehafen jährlich. In der Zeit von jeweils Mai –September ist darüber hinaus am Kreuzfahrtterminal in Warnemünde die Seafarers‘ Lounge für alle Besatzungsmitglieder der dort liegenden Kreuzfahrtschiffe geöffnet.

Gesucht wird ein/e Diakon*in/Gemeindepädagoge*in der/die sich einlassen möchte auf den Mikrokosmos der maritimen Welt, in welchem die Menschen von Bord leben und arbeiten. Wer durch die sozial-diakonische Tätigkeit in der Unterstützung für Besatzungen von Seeschiffen aller Art sich mit in diese Welt hineinbegeben will, ist dazu herzlich eingeladen, als Leiter*in im Seemannsclub „Hollfast“ der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. tätig zu werden. Den/die Leiter*in erwartet eine vielseitige Tätigkeit mit Seeleuten aus aller Welt, welche sich vom täglichen Kontakt mit den Menschen aus aller Welt bis hin zum öffentlichen Engagement für ihre Wohlfahrt erstreckt. Darüber hinaus wird er/sie eng eingebunden sein in die Vorstands- und Beiratsarbeit des Trägervereins und der Zusammenarbeit der Seemannsmission/en in Norddeutschland.

Die Bewerbungsvoraussetzungen beziehen sich auf das Diakonen- und Gemeindepädagogendienstgesetz (DGpDG) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Eine beglaubigte Kopie der Einsegnungsurkunde ist den üblichen Bewerbungsunterlagen beizufügen.

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brunsbuettel fest kulturen 2019DSM Brunsbüttel

Fest der Kulturen: An einem Nachmittag um die Welt reisen

An einem Nachmittag um die Welt reisen, das schafft man nur beim Fest der Kulturen! Am nächsten Samstag, den 11.05.2019, ist es wieder soweit! Los geht's um 12 Uhr auf dem Gelände der Seemannsmission in der Kanalstraße 8a-10, 25541 Brunsbüttel!
 
Wegen seiner lockeren Atmosphäre zählt das Fest inzwischen zu einem der beliebtesten Feste in der Schleusenstadt. Ausrichter sind die Stadt Brunsbüttel und die Seemannsmission Brunsbüttel. Sie sorgen für ein buntes Programm, das einen abwechslungsreichen Nachmittag verspricht.
 
Das Fest der Kulturen hat mittlerweile Tradition. Weil es nach dem Motto „Die Welt vor der Haustür“ einen Abstecher in diverse ferne Ländern ermöglicht, hat es sich einen Namen weit über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Zehn Nationen sind diesmal mit Ständen vertreten. Sie bieten unter anderem landestypische Leckereien und geben einen Einblick in die Sitten und Gebräuche ihrer Länder. Zum ersten Mal dabei ist Polen. Aber natürlich fehlen auch in diesem Jahr nicht die Philippinen, Südafrika und Afghanistan. Länder, die in den vergangenen Jahren stets großen Zuspruch erhielten.

Mehr lesen auf der Homepage der DSM Brunsbüttel (Externer Link)
  
 

Foto-Doku "Die Unsichtbaren"

Talisa Frenschkowski ist zur Zeit Freiwillige im IJFD 2018/19 in Rotterdam und hat eine eindrückliche Foto-Doku aus dem Alltag in der Seemannsmission erarbeitet. Sie sagt dazu:

Die Philippinen sind die größte Seefahrer Nation unserer Zeit.
Auf jedem größeren Frachtschiff arbeiten Phillipinos, zum Teil neun Monate oder länger. Wenn ich mich bei meinem Besuch nach ihrem Befinden erkundige, bekomme ich häufig zu hören:"Thats life, but what can we do", gefolgt von einem herzlichen Lachen und einer Einladung zum Mittagessen.
Meine kurze Dokumentation portraitiert das Leben philippinischer Seeleute in ihrem maritimen Arbeitsumfeld und soll den Produkten die wir im alltäglichen leben nutzen ein Gesicht geben.

        Die Unsichtbaren from Talisa Frenschkowski on Vimeo.
  
 

rostock neuer busDSM Rostock

Öllermann Tobias Blömer übergibt Minibus an Seemannsmission Rostock

Jahresköste sammelte seit 1994 bei Festmahlen über 800.000 Euro an Spendengeldern

Ein neuer Mercedes-Minibus stand Donnerstagmittag vor der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. im Überseehafen. (Hafenrestaurant, Am Hansakai 2, 18147 Rostock) Seemannsdiakon Folkert J. Janssen nahm aus den Händen von Tobias Blömer, Öllermann der Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V., den Schlüssel für das Fahrzeug entgegen. „Vielen herzlichen Dank für die großzügige Spende. Der Bus ermöglicht es uns, Seeleute aus aller Welt, die hier im Hafen anlegen, zu einer Fahrt nach Rostock einzuladen und ihnen die Hanse- und Universitätsstadt zu zeigen“, bedankte sich Diakon Janssen. Das vorhergehende Fahrzeug der Seemannsmission hatte ausgedient. Mit dem neuen Fahrzeug im Wert von 40.000 Euro können acht Personen befördern werden. Dem sozial-diakonischen Dienst ist sehr daran gelegen, ausländischen Seeleuten Einblicke in das Leben der Hafenstadt zu geben und soziale Kontakte zu knüpfen. „Die Liegezeiten der Schiffe werden immer kürzer und natürlich freut es die Seeleute, wenn sie die Gelegenheit bekommen, mal den Bordalltag zu vergessen“, erklärte Seemannsdiakon Janssen. Im Jahr 2017 nahmen rund 600 Seeleute das Angebot von Fahrten in die Stadt zum Besichtigen und Einkaufen wahr.

Der Rostocker Unternehmer Tobias Blömer hatte als Vorsitzender des Vereins der Jahresköste die Aufgabe übernommen, das Fahrzeug zu übergeben. „Seit Jahrhunderten ist es eine gute Tradition in der Hansestadt, dass Kaufleute ihrer Verantwortung für das kulturelle
und soziale Leben gerecht werden.“ Die Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. hat seit ihrer Neugründung im Jahr 1994 viele Rostocker Projekte großzügig gefördert. Die bisherausgeschütteten Spendengelder summieren sich auf 800.000 Euro.

Ebenfalls 40.000 Euro erhielten in diesem Jahr die Rostocker Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS), die zuständig für den Such- und Rettungsdienst bei Seenotfällen sind und sich aus freiwilligen Zuwendungen finanzieren. Mit dem Geld der Rostocker Kaufleute wurden die Wartungsarbeiten an dem Seenotkreuzer „Vormann Jantzen“ auf der Werft bezahlt. „Ich freue mich darauf, dass der Seenotkreuzer im Sommer wieder in Rostock festmacht und wir Kaufleute ihn zu unserem Sommerfest besichtigen können“, erklärte öllermann Tobias Blömer.

 

brunsbuettel flaschenpostDSM Brunsbüttel

Eine Flaschenpost für Seeleute

In früheren Zeiten schickten Seeleute eine Flaschenpost los, wenn sie in Seenot geraten waren. Sie erhofften sich Hilfe und Rettung. Heute bringen Mitarbeiter der Seemannsmission eine Flaschenpost mit guten Wünschen an Bord – und machen den Seefahrern eine Riesenfreude damit. Die Flaschenpost zeigt ihnen, dass Landratten an sie denken und um ihre oft harte Arbeit wissen.

Kürzlich hatten Firmlinge aus Husum und Umgebungen die Seemannsmission in  Brunsbüttel besucht. Der Kontakt war über die katholische Pfarrgemeinde Brunsbüttel, Marne, Burg zustande gekommen. Der Hauptanlass war es, sich mit dem Thema Ökologie und Kirche zubeschäftigen. Zum einen erhielten die jungen Leute von Seemannsdiakon Leon Meier viele Informationen über den Transport von Gütern über See.Vieles, was heute auf den Tisch kommt, wird aus fernen Ländern importiert: von Bananen bis zu Kaffee und Tee. Der Transport über See stellt dabei zurzeit die umweltfreundlichste Alternative dar. Zugleich wird daran deutlich, wie wichtig die Seefahrt für das  tägliche Leben ist. Ohne sie könnten viele Produkte nicht in deutsche Haushalte gelangen.

Zum anderen bastelten die jungen Leute. Sie verzierten liebevoll leere, schön geformte Getränkeflaschen und befüllten sie mit irischen Sprüchen und Wünschen. Gerade die  irische Sprache ist reich an Bildern. So gibt es viele irische Lebensweisheiten und blumige Worte, die sich gut für eine solche Flaschenpost eignen. Außerdem trugen die Jugendlichen Wünsche an die Seeleute zusammen, die sie ins Englische und Polnische übersetzten. Diese Flaschen brachte das Team der Seemannsmission in den darauffolgenden Tagen bei  Schiffsbesuchen quasi als Flaschenpost an Bord der in Brunsbüttel festgemachten Schiffe.

Die Idee zu dieser Aktion stammt von Diakon Leon Meier. „Allerdings“, so sagt er, „ist sie nicht ganz neu. Wir haben uns das Engagement des Diakons in Braake mit Konfirmanden zum Vorbild genommen.“ Sowohl die jungen Leute als auch die Seeleute hatten viel Spaß an der Aktion. Wenngleich nach dem Vorbild der Fernsehserie „Bezaubernde Jeanie“ aus den 1960er-Jahren aus den Flaschen kein Geist kommt, der mit Augenblinzeln Wünsche erfüllt, hoffen die Seefahrer doch, dass die ihnen übermittelten Wünsche in Erfüllung gehen.

Foto: DSM Brunsbüttel - Die von Jugendlichen aus Nordfriesland gebastelten Flaschen.
 
Ein weiteres Risiko bei unbehandelter Venenerkrankung ist die Lungenembolie, bei der die Lungengefäße durch einen Blutpfropf verstopft werden und Varikosis. Daran sterben in Deutschland pro Jahr etwa 30.000 Menschen.

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