wilhelms jahresversammlung 2015Seemannsmission Wilhelmshaven blickt auf erfolgreiche Tätigkeit zurück

In Voslapp befindet sich der deutsche Tiefwasserhafen und damit die maritime Zukunft unserer Stadt und ein wichtiges Betätigungsfeld der Seemannsmission.

Mit diesen Worten begrüßte der 1. Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission und ehemaligedsm-whv-3 JHV20052015 Landtagsabgeordnete Wilfrid Adam die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Voslapp. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Holger Barkowsky, dem Landtagsabgeordneten Holger Ansmann, Seemannspastor Peter Sicking und der Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Pastorin Heike Proske (Bremen), die in einem mitreißenden Vortrag die Anwesenden auf eine Reise zu den weltweiten Stationen der Seemannsmission mitnahm.

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Foto: Privat
 

kita 2015 01Kirchentag in Stuttgart!

Das Thema des DSM-Standes auf dem Markt der Möglichkeiten:  WEIHNACHTEN !!!!!!!

Das hat verschiedene Gründe. Vor allem: Wer denkt bei Menschenmassen auf dem Kirchentag zu Beginn des Sommers schon daran, wie einsam Seeleute an Weihnachten sind! Gerade bei diesem emotionalen familienbezogenen Fest fehlt Seeleuten unterwegs auf den Meeren der Kontakt zur Familie. Zum anderen transportieren Seeleute (fast) alle unsere Weihnachtsgeschenke: die, die wir erhalten und auch die, die wir verschenken. Darauf wollen wir aufmerksam machen.

Wir sammeln Wünsche für Seeleute, die wir dann zum Weihnachtsfest an Bord bringen.

Wo findet Weihnachten im Sommer statt? Themenbereich 5: Globale Herausforderungen. Globalisierung und die Eine Welt, ZH8-A09, Zelt 5.1, Mercedesstrasse (948-Q31)

 

125 Jahre Deutsche Seemannsmission in Rotterdam

Eine Reise durch die Zeiten, in die Vergangenheit der Seemannsmission und mit Ausblicken auf die Zukunft, fand am 10. Mai in Rotterdam statt. Das 125jährige Jubiläum der Deutschen Seemannsmission Rotterdam wurde mit einem bunten Programm gefeiert.

Trotz der Kollision des Termins mit dem Muttertag reisten circa 90 Gäste aus Rotterdam und Umgebung, aber auch aus Deutschland und anderen Ländern an, um gemeinsam mit den Mitgliedern der Seemannsmission und Seemannspastor Walter Köhler den Tag zu verbringen.

Die Feierlichkeiten fanden im Gemeindezentrum der Deutschen Evangelischen Gemeinde statt und begannen am Vormittag mit einem Festgottesdienst. Hier stand die Gegenwart der Seeleute mit ihrer Lebenssituation und ihrer Bedeutung für unser Leben im Fokus.

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Foto von li nach re: Frau Bollmann, Jürgen Bollmann, Heike Proske, Walter Köhler, Janina Glinieke

In ihrer Predigt forderte die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission e. V. dazu auf, die gegebenen Möglichkeiten zu nutzen: „Wenn Jesus zu uns sagt: Ihr seid das Salz der Erde! Sagt er: Seid schmeck-bar in der Welt. Es ist ein Zuspruch, der uns etwas zutraut, uns Würde verleiht. Darum lassen Sie uns gemeinsam  - und jede und jeder an ihrem und seinem Ort - das Leben der Anderen und unser eigenes würzen, schmackhaft und genießbar halten – zum Wohle aller Seeleute und zur Ehre Gottes.“
Ein Grußwort des Kapitäns Hasso von Puttkamer zeigte die Verbindung der Seemannsmission zu den Seeleuten selbst.
Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Festprogramm weiter. Walter Köhler berichtete aus den vergangenen 125 Jahren der Seemannsmission und zeigte den Wandel der Seefahrt und den damit verbundenen Veränderungen für die Seemannsmission auf.

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rost container innenKreuzschifffahrt: Container rost container aussen

als Anlaufpunkt

Neuer Dienst der DSM Rostock

Mit dem Anlaufen der ersten Kreuzfahrtschiffe am Kreuzfahrtterminal in Rostock-Warnemünde und dem Überseehafen am 5. Mai 2015 nimmt die DSM Rostock e.V. ihren sozial-diakonischen Dienst an den Besatzungen der Kreuzfahrtschiffe auf.

Schwerpunkt ist der Besuch der Besatzungen an Bord der Schiffe durch die Mitarbeiter/innen der DSM Rostock e.V. Allen Besatzungen zu deren Schiffen der Zugang nicht gestattet wird, steht der Container als Anlaufpunkt in der Nähe des Terminals zur Verfügung. Hier besteht die Möglichkeit, ebenso wie an Bord,  der ersten  Kontaktaufnahme, Fragen zu klären, unterschiedliche Informationen zu erhalten und in Hilfesituationen das Netzwerk der DSM Rostock e.V. in Anspruch zu nehmen.
  

 

Stellungnahme der Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission vom 24.04.2015 zur Situation von Seeleuten auf Grund der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer.

Nie mehr über Kinderrucksäcke fahren

In der täglichen Arbeit begegnen den Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission immer wieder Seeleute, die durch die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer besonders belastet sind.

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission fordert, die aktuelle Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer nicht auf dem Rücken der Seeleute auszutragen.

Besatzungsmitglieder berichten immer wieder von persönlichen Habseligkeiten und Leichen, die im Mittelmeer treiben. Immer wieder müssen sie Menschen von Flüchtlingsbooten bergen. Das ist für Seeleute eine selbstverständliche humanitäre Aufgabe. Sie werden meist beim Umgang mit diesen belastenden Erlebnissen und deren Verarbeitung alleine gelassen.

Inzwischen haben Seeleute der Handelsschifffahrt schon mehr als 5000 Flüchtlinge gerettet.

Die DSM fordert: „Seht, was die Seeleute im Mittelmeer tun!“ Viel zu oft werden sie mit unvorstellbaren Erlebnissen konfrontiert. Kaum einer nimmt das wahr. Ein Seemann sagte zu einer Mitarbeiterin der DSM: “Ich möchte nie mehr mit meinem Schiff über Kinderrucksäcke fahren müssen.“

Seeleute und die DSM stellen die Frage, warum bis zum heutigen Tag keine adäquate Antwort der Politik zur Todesfalle Mittelmeer gefunden wurde.

 

 

iswan awards 2015Shortlists for the 2015 International Seafarers' Welfare Awards have been announced

The 2015 International Seafarers' Welfare Awards – showcasing excellence in the provision of seafarers' welfare - will take place on 9th June at the International Maritime Organisation in London.

The shortlists for the awards have been announced by the International Seafarers' Welfare and Assistance Network (ISWAN):

Shipping Company of the Year (sponsored by Garrets): AET Ship Management, Anglo Eastern Ship Management, Eidesvik, Hamburg SUD, JO TANKERS and Stolt Tankers

Port of the Year: Brunsbuttel Ports (Germany), Halifax (Canada), South Carolina Ports Authority (USA), Port of Sydney and Botany (Australia) and Ulsan Port (Korea)

Seafarer Centre of the Year (sponsored by Wrist Ship Supply): Seafarers' Center of Beaumont (USA), Seafarer Centre Bremerhaven (Germany), Duckdalben International Seamen's Club (Germany), MtS Newcastle (Australia) and Odessa Seamen's Home (Ukraine)

The Dr Dierk Lindemann Welfare Personality of the Year (sponsored by the International Chamber of Shipping):
Individuals: Chirag Bahri (India), Joseph Chacko (India), Sharon Emerson (USA), Maike Puchert (Germany) and Gary South (Australia)
Organisations: Associated Marine Officers and Seamen's Union of the Philippines (AMOSUP),
Hunterlink Recovery Services (Australia), National Union of Seafarers of India (NUSI) and Trinity House (UK)

The Seafarer Centre of the Year, Port of The Year and Shipping Company of the Year were all nominated directly by seafarers. The award for the Dr Dierk Lindemann Welfare Personality of the Year is nominated by seafarers, welfare organisations or self-nominated.

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»Der verantwortliche Seemann wird unter Druck gesetzt«

Die Reederei Hapag-Lloyd fordert ihre Kapitäne auf, bei Seenotfällen besser auf Distanz zu bleiben. Ein Gespräch mit Heike Proske

Interview: Burkhard Ilschner

Sie kennen das Rundschreiben, in dem Hapag-Lloyd seine Kapitäne verklausuliert auffordert, bei Sichtung von Flüchtlingsbooten nicht so genau hinzuschauen – was empfinden Sie angesichts solcher Botschaften?

Aufmerksamkeit ist auf See nicht einfach nur selbstverständlich, sondern überlebensnotwendig. Wird diese Aufmerksamkeit durch verordnete Vorsicht eingeschränkt, geht es an die Grundlagen des Überlebens: Denn wer wüsste es besser als Seeleute, dass sie selbst in Seenot geraten können und dann selbstverständlich ohne Verzögerung gerettet werden wollen und müssen.

Gesamten Artikel auf jungewelt.de lesen

  

 

Matrosen können nicht Mare Nostrum ersetzen

Interview von Domradio.de mit Seemannsdiakon Folkert Janssen, Rostock

Immer öfter kommen Seeleute, die Frachtgüter befördern, mit Flüchtlingen in Seenot in Berührung. Folkert Janssen ist Leiter der deutschen Seemannsmission. Im Interview mit dem Kölner Domradio erklärt er, dass es nicht nur seemännische Pflicht, sondern auch Tugend sei, Menschen in Seenot zur Hilfe zu eilen. „Seeleute sind da relativ professionell. Die wissen genau, was die Leute brauchen. Sie haben auch eine entsprechende Notausrüstung an Bord, so dass geholfen werden kann.

Gesamten Artikel von domradio.de (bei Radio Vatican) lesen

  

 

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Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt..

Philipper 4,13 (Einheitsübersetzung)

festmachen 01 05 2015 thumb200 Am Vorabend zu meiner Sprachprüfung hatten mir Freunde Zettel mit aufmunternden Sprüchen an die Tür meines Zimmers im Wohnheim geklebt

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