news map togoPiraterie

Piraten überfallen zwei Handelsschiffe

Lomé: Vor der Küste Westafrikas sind zwei Handelsschiffe von Piraten überfallen worden. Vor dem Hafen der togoischen Hauptstadt Lomé griffen Seeräuber einen griechischen Frachter an. Nach Angaben der Regierung in Athen wurden vier der 24 Besatzungsmitglieder entführt. Vor der Küste des Nachbarstaates Benin verschleppten Piraten neun Besatzungsmitglieder eines norwegischen Frachters. In der Region kommt es immer wieder zu Geiselnahmen, um Lösegeld zu erpressen.

Nachrichtenmeldung von NDR Info - 04.11.2019 - 17:45 Uhr
  
 

seafarers lounge steinwerderKreuzschifffahrt

Die Arbeit an Bord

Kaum Sonnenlicht, wenig Freizeit – Der harte Alltag der Crews auf Kreuzfahrtschiffen führt zu steigenden Besucherzahlen der Lounges der Seemannsmission im Hafen

Wenig Zeit für sich, kaum Sonnenlicht und eine Arbeit voller Stress, fern der Heimat: Alltag von Crewmitgliedern auf den Kreuzfahrtschiffen. Und die Zeit für einen Landgang ist häufig so kurz, dass Seeleute auf sogenannten „Seafarers’ Lounges“ angewiesen sind – also Cafés, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Gesamten Artikel des "Elbe Wochenblattes" lesen (Externer Link)
  
 

news poseidonEvangelische Kirche

Ein Schiff könnte kommen

Rettet die "Poseidon" bald im Auftrag der deutschen Protestanten Flüchtlinge aus Seenot? Vielleicht - aber das ist, wie vieles an der Aktion, noch unklar.

Gut 60 Meter ist die Poseidon lang und mehr als elf Meter breit, eindrucksvoll ragen zwei rot lackierte Kräne in der Mitte und am Heck in die Höhe. Mehr als 40 Jahre schon tuckert das Schiff im Dienst der Wissenschaft übers Meer, gerade ist es in der Ägäis, wo Forscher einen Unterwasservulkan erkunden. Doch das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel möchte die Poseidon verkaufen; bei der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft Vebeg kann man Gebote einreichen und das Schiff am 15. und 16. Januar in Kiel besichtigen.

Den gesamten Artikel der Süddeutschen Zeitung lesen (Externer Link)
Foto:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. CC BY-SA 3.0
  
 

rostock stefanie

DSM Rostock

Neue Rostocker Seemannsdiakonin kommt aus Kiel

Stefanie Zernikow übernimmt zu Jahresanfang das Ruder von Folkert J. Janssen 

Eine Frau heuert bei der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. an: Stefanie Zernikow wird zum 1. Januar 2020 das Ruder als Seemannsdiakonin in der Hansestadt übernehmen. Die 36-Jährige wird Nachfolgerin von Folkert J. Janssen, der in den Ruhestand geht. Über die Personalauswahl auf Basis einer öffentlichen Ausschreibung informierten heute (15. Oktober) in Rostock der Vorstand der Seemannsmission und das Zentrum Kirchlicher Dienste Mecklenburg.

Für ihre Tätigkeit bringt Stefanie Zernikow beste Voraussetzungen mit: Seit 2016 leitet sie die Seemannsmission in Kiel. „Sie hat darüber hinaus eigene Speditions- und Seefahrtserfahrungen“, so Arno Pöker, der 1. Vorsitzende des Vereins Deutsche Seemannsmission Rostock e.V.

Die Begleitung von Menschen rund um das Meer: Dies habe sich der Verein seit seiner Gründung 1991 zur Aufgabe gemacht. „Jährlich steuern mehr als 5.000 Seeleute aus aller Welt die Räume hinter dem Hafenrestaurant an“, so der 1. Vorsitzende. In der Zeit von jeweils Mai bis September sei darüber hinaus am Kreuzfahrtterminal in Warnemünde die Seafarers‘ Lounge für alle Besatzungsmitglieder der dort liegenden Kreuzfahrtschiffe geöffnet.

„Hollfast“, was im Plattdeutschen so viel wie Halt und Stütze bedeutet, steht am Eingang des Seemannsclubs im Rostocker Hafen. Der Club ist eine Anlaufstelle, „um für ein paar Stunden den Bordalltag hinter sich zu lassen“, sagt Pastorin Dorothea Strube, Leiterin des Zentrums Kirchlicher Dienste. Die Seeleute setzten auf verlässliche Angebote der Seemannsmission. Denn der Alltag an Bord der Schiffe ist von romantischen Vorstellungen, wie ferne Länder, blauer Himmel und Sonne, weit entfernt. „Die Arbeit ist durch eine 7-Tage- Woche geprägt“, so Arno Pöker. Privatsphäre gebe es kaum, da Wohn- und Arbeitsplatz sich kaum voneinander trennen lassen. Hinzu käme, dass auf den Schiffen, Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen und Mentalitäten aufeinander treffen.

Die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden der gemeinnützigen Seemannsmission leisten daher seelsorglichen Beistand in allen Lebenslagen, helfen bei der Kontaktaufnahme nach Hause und bei Heuerproblemen. Ebenso organisieren sie Ausflüge, gestalten Gottesdienste und Andachten. Als Ansprechpartner für die Seeleute kommen sie an Bord, und versuchen bei Problemen zu helfen und zu vermitteln. Pöker: „Wir freuen uns, dass wir mit Frau Zernikow eine profilierte Gemeindepädagogin für die Leitung  des sozial-diakonischen Dienstes der deutschen Seemannsmission Rostock e.V. gewinnen konnten. Sie kann bei ihrer neuen Tätigkeit in Rostock zudem auf ein gutes Team bauen.

Mehr: www.seemannsmission-rostock.de
 

emden ausstellungDSM Emden

Der Schlachthof der Schiffe

Der Hamburger Fotograf Christian 
Faesecke dokumentiert das Ende von Schiffen. Im Emder Seemannsheim stellt Faesecke einen Teil 
seiner Bilder aus.

Ein Frachter fährt von A nach B, macht in verschiedenen Häfen fest. Täglich. Jahraus, jahrein. Doch was passiert, wenn die schwimmenden Stahlkolosse ausgedient haben? Viele enden an
Stränden im Golf von Bengalen. Der Hamburger Fotograf Christian Faesecke erzählt etwas über das Schicksal derer, die die gefährliche Verschrottungsarbeit erledigen. Im Emder Seemannsheim stellt Faesecke einen Teil
seiner Bilder aus. Axel Milkert hat sich die kleine, aber beeindruckende Präsentation angesehen und mit Faesecke gesprochen.

Artikel ist bei www.emderzeitung.de erschienen (Externer Link)
Foto: Eric Hasseler
 

bremerhaven welcome thumb200 DSM Bremerhaven

Deutschlands zweitgrößter Seemannsclub neu eröffnet

Deutschlands zweitgrößter Seemannsclub in Bremerhaven ist am Sonntag neu eröffnet worden. Das Gebäude mitten im Hafen an der Nordschleuse der Seestadt wird von der evangelischen Deutschen Seemannsmission betrieben. Es ist an 365 Tagen im Jahr ein wichtiger Anlaufpunkt für Schiffsbesatzungen aus aller Welt. Sein Name ist Programm: "Welcome" heißt der Club, der im Februar 2003 offiziell eingeweiht wurde.

Seither seien mehr als 500.000 Seeleute zu Gast gewesen und der Club ein wenig in die Jahre gekommen, sagte Bremerhavens Seemannspastor Andreas Latz. Allein im vergangenen Jahr waren es seinen Angaben zufolge 23.107. Mehr gibt es nur noch im internationalen Seemannsclub "Duckdalben" im Hamburger Hafen. Dort kamen den Angaben zufolge vergangenes Jahr über 34.000 Besucher.

Für die Modernisierung des "Welcome" waren nach Informationen von Latz mehr als 100.000 Euro eingeplant. Die internationale Transportarbeitergewerkschaft ITF habe 60.000 Euro zugeschossen. Das Haus hatte mehr als eine Million Euro gekostet. Schon beim Bau spielte die ITF in der Finanzierung eine wichtige Rolle: Mit knapp 900.000 Euro kam der Hauptteil der Kosten aus einem Fonds, den die Gewerkschaft verwaltet.

Bremerhaven ist Teil eines Netzwerkes von 32 Standorten der Deutschen Seemannsmission im In- und Ausland. Haupt- und Ehrenamtliche leisten national und international auf Schiffen, in Clubs und in Heimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt und machen wie im "Welcome" auch Freizeitangebote. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern.

Text: epd
 
 

duckdalben lounge steinwerdenKreuzschifffahrt

Harter Arbeitsalltag auf Kreuzfahrtschiffen

Ein Feature von Charlotte Horn

Kreuzfahrtschiffe, diese gigantischen, schwimmenden Hotels, werden bei Urlaubern immer beliebter. Allein die Zahl deutscher Passagiere hat sich in den vergangenen fünf Jahren auf knapp 2,3 Millionen erhöht. Kein anderer Tourismuszweig wächst so schnell. Und wird immer billiger: Eine Woche Mittelmeer bekommt man schon für ein paar hundert Euro.

Weiterlesen und Feature anhören auf ndr.de
  
 

DSM e.V. - Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Schulabschluss und dann zwölf Monate hinaus in die Welt: Was erwartet mich dort? Wie gehe ich mit anderen Kulturen und Traditionen um?

Seminar der Freiwilligen des IJFD

Nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die 14 jungen Frauen und Männer des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes beschäftigt haben. Schon im August sind sie zum Seminar im Seemannsheim Bremerhaven zusammengekommen. Dabei traf „alt“ auf „neu“: Sieben Freiwillige beenden gerade ihr Einsatzjahr, das durch das Seminar seinen Abschluss fand. Für die sieben weiteren Freiwilligen geht es in den nächsten Tagen oder Wochen erst richtig los: Ein Jahr bei der Deutschen Seemannsmission - in Antwerpen, Rotterdam oder Rotterdam. In den fünf Seminartagen wurden ihre Erwartungen thematisiert und die Situation von sowie die Arbeit mit Seeleuten in den Mittelpunkt gerückt, bevor es am Einsatzort in die Praxis geht. Dabei konnten die Freiwilligen des vergangenen Jahres von ihren Erfahrungen berichten und gute Tipps und Ratschläge an „die Neuen“ weitergeben. Dabei kommen dann auch viele interessante Anekdoten heraus, wenn sie von ihren herzlichen Begegnungen oder manchmal auch lustigen Missverständnissen mit Seeleuten aus aller Welt erzählen. Auch der kommende Jahrgang wird im folgenden Jahr viel zu erzählen haben. (hgr)

ijfd 2018 2019

Die Deutsche Seemannsmission e.V. wünscht ihnen für ihren Dienst viel Erfolg, lehrreiche Erfahrungen sowie Gottes Segen und bedankt sich bei den ausscheidenden Freiwilligen für ihr hervorragendes Engagement des "support of seafarers' dignity".

 
Ein weiteres Risiko bei unbehandelter Venenerkrankung ist die Lungenembolie, bei der die Lungengefäße durch einen Blutpfropf verstopft werden und Varikosis. Daran sterben in Deutschland pro Jahr etwa 30.000 Menschen.

Unsere Bankverbindung

Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel

fair ueber meer 04

Zur Kampagnen-Seite

 con info  Unsere Arbeit unterstützen:

Evangelische Kirche in Deutschland logo vdr

logo seafarers trust

 

Vesseltracker  logo bmfsfj     logo bmas     logo bg verkehr  
 Evangelische Kirche
 in Deutschland
 Verband
 Deutscher Reeder
 ITF-Seafarers Trust
 Vesseltracker.com
 Bundesministerium für
 Familie, Senioren,
 Frauen und Jugend
 Bundesministerium für
 Arbeit und Soziales
 Dienststelle
 Schiffssicherheit
 BG Verkehr
  

      

  

openloadporn.site