Deutsche Seemannsmission - Home Deutsche Seemannsmission - support of seafarers' dignity. Wir geben Häfen ein menschliches Gesicht http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=frontpage&lang=de Thu, 20 Sep 2018 04:57:53 +0000 Joomla! 1.5 - Open Source Content Management de-de Unvergesslicher Tag beim Bundespräsidenten http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1146%3Aunvergesslicher-tag-beim-bundespraesidenten&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1146%3Aunvergesslicher-tag-beim-bundespraesidenten&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de

brake bundespraesident 2018DSM Unterweser

Unvergesslicher Tag beim Bundespräsidenten

Selbst wenn rund 4000 Gäste kommen, ist es für jeden einzelnen von ihnen eine besondere Ehre: die Einladung zum Bürgerfest des Bundespräsidenten. Als Frank-Walter Steinmeier dieses vergangenen Freitag eröffnete, waren auch sechs geladene Gäste von der Deutschen Seemannsmission Unterweser dabei: Brigitte und Peter Spalenka sowie Rolf Kühn (Nordenham), Elvira und Karsten Alfke (Elsfleth), Ralf Schäfer (Brake) und Hannes Hausburg (Burhave).

Gesamten Artikel von Markus Minten auf nwzonline.de lesen (Externer Link)
]]>
webmaster@seemannsmission.org (Administrator) frontpage Fri, 14 Sep 2018 10:18:17 +0000
Ich kann doch nicht wegschauen http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1145%3Aich-kann-doch-nicht-wegschauen&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1145%3Aich-kann-doch-nicht-wegschauen&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de

DSM e.V. - Unsere Meinung

Ich kann doch nicht wegschauen – ich muss ja helfen!

Die neue Politik Italiens und Maltas verändern die Fluchtrouten. Mittlerweile kommen täglich nur noch wenige Schiffe in Italien an. Dafür aber umso mehr in Spanien. Das bedeutet, dass die Überfahrt über das Mittelmeer für die Schutzsuchenden länger und gefährlicher wird, sich die Qualität der Transportschiffe aber kaum verändert.

Wir von der Deutschen Seemannsmission e.V. (DSM) weisen darauf hin, dass diese Veränderung auch zu Lasten der Handelsschifffahrt geht. Das westliche Mittelmeer ist stark befahren. Begegnungen mit havarierten Schutzsuchenden und Handelsschiffen nehmen wieder zu.

Eine ähnliche Situation gab es bereits vor zwei Jahren, als noch Ägypten einer der Hauptausgangsorte der Migrationsströme war. Die Handelsschifffahrt rettete damals weit mehr als 50.000 Menschen jährlich. Der Unterschied zu heute ist jedoch, dass die Kapitäne und Besatzungen nun schneller und häufiger kriminalisiert werden. Sie werden Schleppern gleichgesetzt und indirekt durch die Politik aufgefordert, in Seenot Geratene auf ihren seeuntüchtigen Schiffen zu lassen. Gerade die letzten beiden Fälle, die durch die Medien gegangen sind – das festgehaltene MAERSK Schiff in Italien und der anstehende Prozess gegen den Kapitän der Lifeline verunsichern die rettungs-willigen und –pflichtigen Seeleute sehr.

In vielen Gesprächen zwischen Seeleuten und uns von der Deutschen Seemannsmission hören wir immer wieder den Satz: „Ich kann doch nicht wegschauen – ich muss ja helfen“. Doch die Politik lässt die Seeleute in ihrer Entscheidung allein und droht ihnen noch mit Strafen, falls sie dringend notwendige Hilfe leisten.

„Hier wird ein Konflikt auf dem Rücken der Menschen ausgetragen, die für unseren Wohlstand unterwegs sind“ so Heike Proske, Generalsekretärin der DSM. „Mehr als 90 % aller in der Welt gehandelten Güter werden durch die Handelsschifffahrt transportiert, meist von Seeleuten aus Schwellen- bzw. Entwicklungs-Ländern. Die Politik lässt diese Menschen jedoch völlig allein, ja, hat Seeleute in ihrer besonderen Situation überhaupt nicht im Blick. Seeleute retten in Seenot befindliche Menschen schon deshalb, weil sie selbst in Seenot geraten könnten und gerettet werden möchten, ohne dass andere so lange darüber nachdenken, bis es zu spät ist.

Die Deutschen Seemannsmission e.V. fordert sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Union auf, sofort verbindliche Regelungen zu finden, die die Handelsschifffahrt bei der Bergung von Schutzsuchenden entkriminalisiert und klare Regelungen für die Übergabe der Geretteten festzulegen.

"Egal, warum die Menschen über das Meer fliehen: Wenn sie unterwegs in Seenot geraten, brauchen sie Hilfe. Das gebietet die Menschlichkeit. Das gebietet die Nächstenliebe." sagt Präses Manfred Rekowski.
Ebensolche Hilfe fordern wir als Deutsche Seemannsmission e.V. für die Seeleute, die Menschen retten.

Herausgeber:
Deutsche Seemannsmission e.V.
Heike Proske, Generalsekretärin (verantwortlich)
Contrescarpe 101, 28195 Bremen,
Telefon +49 421-163 84 51
heike.proske@seemannsmission.org
 
   
]]>
webmaster@seemannsmission.org (Administrator) frontpage Thu, 16 Aug 2018 14:07:27 +0000
Europa-Ministerin auf großer Stippvisite in Wilhelmshaven http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1144%3Aeuropa-ministerin-auf-grosser-stippvisite-in-wilhelmshaven&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1144%3Aeuropa-ministerin-auf-grosser-stippvisite-in-wilhelmshaven&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de

whv europa ministerinDSM Wilhelmshaven

Europa-Ministerin auf großer Stippvisite in Wilhelmshaven

Die große Weltpolitik im beschaulichen Wilhelmshaven: Mit gleich mehreren Zielen im Gepäck kam die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Birgit Honé (SPD) am Montag zur Stippvisite in die Jadestadt.

Der gesamte Artikel erschien in der Printausgabe von Jeversches Wochenblatt (Externer Link)
© Foto: DIETMAR BÖKHAUS -  Vorsitzender der Seemannsmission Wilfrid Adam 4.v.r. informierte Europa-Ministerin Birgit Hon rechts über die tatkräftige Arbeit der Ehrenamtlichen.
]]>
webmaster@seemannsmission.org (Administrator) frontpage Thu, 16 Aug 2018 14:00:22 +0000
Bei den Paten ihres Ankerplatzes http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1143%3Abei-den-paten-ihres-ankerplatzes&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1143%3Abei-den-paten-ihres-ankerplatzes&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de

rostock ausstellungDSM Rostock - DSM Alexandria

Bei den Paten ihres Ankerplatzes

Über das Seemannsheim Alexandria, eine hier initiierte Ausstellung, die nun auch in Rostock zu sehen ist.

Der Hafen von Alexandria gilt als einer der größten und wichtigsten See-Umschlagplätze am Mittelmeer. Fast 60 Prozent des ägyptischen Außenhandels gehen dort über die Kaikanten. Die Seemannsmission in Alexandria war einmal Treffpunkt und Anlaufstelle für Seeleute, die oft monatelang auf den Meeren unterwegs sind. Sicherheitsvorkehrungen versperren ihnen heute den Weg in die 4-Millionen-Metropole. So kommen sie auch nicht in das Seemannsheim, das vor 56 Jahren als Ankerplatz für Fahrensleute aus aller Welt aus der Taufe gehoben wurde. Der Leiter des Heims geht deshalb zu ihnen an Bord. Bis zu zehn Schiffe besuche er täglich, berichtet Markus Schildhauer (59), der Leiter der Station.
Er hört sich hier die Sorgen und Nöte an, gibt den Seeleuten Zuspruch, betreibt so auch Seelsorge. Mancher ist von seinen Erlebnissen traumatisiert. Das war auch die Crew eines Frachters, die er zu einer Weihnachtsfeier besuchte. Sie hatte wenige Tage zuvor ein Flüchtlingsboot sinken sehen, von denen die meisten der Insassen trotz der Rettungsversuche vor ihren Augen ertrunken waren.
Markus Schildhauer erzählt das, während wir die Bilder im Remter des Rostocker Rathauses betrachten, die er mitgebracht hat.

Die Ausstellung zeigt Gesichter Alexandrias

Zu sehen sind Fischer in ihrem Metier, Schiffbauer bei Reparaturarbeiten, Taxifahrer – junge und alte Menschen und ihr vielfach verfallenes Umfeld. Die Schnappschüsse sind das Ergebnis eines Fotowettbewerbs, zu dem die Seemannsmission zusammen mit dem Goethe-Institut und der deutschen Botschaft anlässlich des 55. Bestehens des Seemannsheims aufgerufen hatte. Aus über 900 Einsendungen wurden etwa 50 Motive für die Ausstellung ausgewählt, die bis zum 20. August nun auch in Rostock zu sehen sind. Clara Schleich, die Präsidentin der Deutschen Seemannsmission (DSM), hatte sie am Vorabend der Hanse Sail anlässlich des 800. Stadtjubiläums Rostocks eröffnet.

 

Als die Bilder im März 2017 im Seemannsheim in Alexandria gezeigt wurden, war auch Folkert Janssen, der Leiter der Rostocker Seemannsmission, unter den Gästen. Die Rostocker Station „Hollfast“ ist Pate des Heims, das Besucher auch „Oase der offenen Worte“ nennen. Den 16 inländischen Stationen der DSM war seinerzeit die Betreuung der 16 ausländischen Einrichtungen zugeordnet worden – den Rostockern die Station in Alexandria. Und die Rostocker nahmen diese Aufgabe ernst. Markus Schildhauer bereitete sich hier auf seine missionarische Tätigkeit vor und hält bis heute mit dem Team Kontakt. Wenn er Rat braucht, könne er sich vertrauensvoll an die Rostocker wenden, hebt er hervor.
„Hollfast“ unterstützt Renovierung des Heims

Hier unterstützt man die Arbeit nicht nur mit guten Worten. So wurde jüngst dem Heim ein Scheck über 1045 Euro als Beleg internationaler Solidarität überreicht. Das sei das Ergebnis eines kleinen Aufschlages, den die bei „Hollfast“ vor Anker gegangenen Seeleute für ein Getränk zu berappen hatten, erklärt Janssen. Das Geld wird nun für die Renovierung des Heims in Alexandria genutzt, berichtet Schildhauer. Seit vier Jahren ist er inzwischen mit seiner Frau Karin Streicher hier engagiert. Er kommt aus Fürstenfeldbruck bei München. In seinen früheren Tätigkeiten hat der gelernte Kaufmann, der bereits als Entwicklungshelfer in Afrika engagiert war, die Arbeit der Seemannsmission kennen- und schätzen gelernt. In diesem Netzwerk bietet er mit seiner Frau, eine gelernte Altenpflegerin, nun inmitten einer krisengeschüttelten Region nicht nur Seeleuten einen wichtigen Ankerplatz.

Die in Alexandria lebenden etwa 100 Deutschen kommen wie etliche Ägypter gerne zu kulturellen Veranstaltungen in diese Oase, in der auch syrische Flüchtlinge ein Zuhause fanden und mit der Fertigung von T-Shirts ihren Beitrag zum Erhalt der Station leisten. Jeden Monat gibt es hier auch eine kleine Festivität. Etwa 900 Gästen werden jährlich Übernachtungsmöglichkeiten geboten. Frische Eier von eigenen Hühnern und selbst gebackenes Brot gehören zu den kulinarischen Offerten. In der alten Villa abseits des Verkehrslärms herrscht lebendiges Treiben.

Die von der Station initiierte Fotoausstellung bringt uns darüber hinaus die Menschen in diesem Land näher - sei es den alten Bettler vor der Moschee, die Männer in ihrem Arbeitsumfeld oder in Kaffeehäusern die Zeit totschlagend, Kinder beim Spiel. Wir sehen so auch in die großen Augen eines Jungen, der mit bangem Blick in die Zukunft schauen mag. Was bei den verschiedenen Bildmotiven neben den Porträts auffiel, sind einige in Deutschland ausrangierte Straßenbahnen. Einige kommen auch aus Rostock.

Artikel und Foto von Reiner Frank erschienen auf www.nnn.de ©2018
   
]]>
webmaster@seemannsmission.org (Administrator) frontpage Thu, 16 Aug 2018 13:43:22 +0000
Wer auf dem Meer unterwegs ist, der hilft http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1142%3Awer-auf-dem-meer-unterwegs-ist-der-hilft&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&view=article&id=1142%3Awer-auf-dem-meer-unterwegs-ist-der-hilft&catid=32%3Anewsblog&Itemid=70&lang=de

DSM Altona

„Wer auf dem Meer unterwegs ist, der hilft“

Als Seelsorger kennt Seemannsdiakon Fiete Sturm die Sorgen der Seeleute. Seenotrettung – auch von Flüchtlingen – ist für sie selbstverständlich.

Die Flucht über das Mittelmeer war immer gefährlich. Die Internationale Organisation für Migration zählt allein in den vergangenen dreieinhalb Jahren mehr als 13.500 Tote. Damit ihre Zahl nicht weiter steigt, setzen Hilfsorganisationen wie Sea Watch, Sea Eye und Lifeline inzwischen Rettungsboote ein. Jetzt wurden ihre Schiffe in Malta festgesetzt. Die Seenotrettung wird infrage gestellt, während das Sterben weitergeht. Italien verweigert Schiffen mit geretteten Flüchtlingen gar die Einfahrt.

Gesamten Atikel auf www.hinzundkunzt.de lesen (Externer Link)
 
]]>
webmaster@seemannsmission.org (Administrator) frontpage Tue, 14 Aug 2018 09:07:10 +0000