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Die mit ihren Schiffen fuhren

„Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel auf großen Wassern, die des Herrn Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer. Die sollen dem Herrn danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, und ihn in der Gemeinde preisen und bei den Alten rühmen“ so heißt es im 107. Psalm, dem Seefahrerpsalm.

Viele sind aus Rostock aufgebrochen. um, wie es bei   Martha Müller-Gählert vom Fischland in heißt: „In de Welt to fleigen öwer Land un Meer“.

Andere wiederum kamen hier aus der Fremde her, um Güter anzulanden oder zu laden.  Mindestens 800 Jahre ist Rostock über seinen Hafen ein Ort des Handels und des Wandels und erlangte dabei in seiner Geschichte wichtige Bedeutung für die Menschen der Region aber auch darüber hinaus. Es sei an das wendische Quartier von 1259 erinnert, an dessen Gründung das damalige Rostock beteiligt war.

Es waren und sind Seeleute aus aller Welt die Waren hier her und nach Überall transportierten. Der Hafen und die Seeleute, Handel und Wandel prägten unsere Hanse und Universitätsstadt von Anbeginn. So ist diese Stadt immer ein Platz des internationalen Austausches. Seeleute sind immer daran beteiligt, in dem sie zu Hause von ihren Erfahrungen in der Hafenstadt an der Warnow berichteten. Auf diese Weise werden und wurden Seeleute hüben wie drüben zu Botschaftern. Auch für diese Erfahrungen und Erlebnisse dankten sie damals Gott für seine Güte und Wunder. Heute geschieht dieser Dank weiterhin in den Seefahrergottesdiensten an unseren Küsten.

Diese Art von Diplomatie, die Seeleute leisten, verstehe ich als einen Aspekt von Friedensarbeit. Dafür danken wir als die Gemeinden in den Seefahrergottesdiensten. Auch in unserer Stadt und besonders zu ihrem 800 Geburtstag

Seemannsdiakon Folkert J. Janssen, Rostock
  
 

itf higginbottomITF Seafarer's Trust

Katie Higginbottom, New Head of ITF Seafarers’ Trust

The Trust published this news:
We are delighted to announce that Katie Higginbottom has been appointed as the new Head of the ITF Seafarers’ Trust.

The post attracted a strong field of able candidates, but the interview panel were pleased to recommend Katie to the Trustees who agreed the recommendation and appointed her as the new Head of Trust.

Katie brings a wealth of experience and knowledge to the Trust, having worked for the ITF for 13 years, most recently as Projects and Campaigns Leader in the Maritime section.

Arrangements are being put in place for Katie to formally take over leadership of the Trust from Tomas Abrahamsson, who as Acting Head of Trust has provided experienced navigation of the Trust over the recent period. However, we are sure you will join with us in the meantime in congratulating Katie on her appointment as we look forward to her joining the ITF Seafarers’ Trust.

Picture: Katie Higginbottom , ITF Seafarers' Trust
 

Seafarers Lounges Hamburg - Kreuzfahrt-Crews

news lounges hamburg 01Seemannsmission zieht positive Bilanz

Zu Beginn der Kreuzfahrt-Saison 2018 zieht die Seemannsmission eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Das Team betreute in den Hamburgere Cruise Centern über 30.000 Mitglieder von Kreuzfahrtschiffen. Die auch „Seafarers Lounges“ genannten Anlaufpunkte befinden sich in Steinwerder, in Altona und in der HafenCity.

Markus Wichmann leitet die drei Lounges und weist auf die knappe personelle Besetzung hin. Lediglich zwei volle Stellen gibt es in der Einrichtung. „Wir schaffen die Arbeit nur, weil 28 ehrenamtlich engagierte Bürger uns unterstützen“, so Wichmann. „Sie sind in wechselnden Schichten und zu unterschiedlichen Arbeitszeiten für die Seeleute da.“ Zu den Ehrenamtlichen kommen noch die jungen Menschen, die ihren Bundesfreiwilligendienst („Bufdi“) in den Cruise Centern und in der Seemannsmission leisten.

Die Arbeit des Teams ist nicht mit einem gewöhnlichen Bürojob zu vergleichen. Das liegt schon allein daran, dass die Schiffe zu jeder Tages- und Nachtzeit anlegen. Pro Schiffsanlauf besuchen durchschnittlich 150 Crewmitglieder eine Lounge. Ihre Betreuung machte im Jahr 2017 für die ehrenamtlichen Mitarbeiter über 1.500 und die „Bufdis“ über 1.800 Arbeitsstunden aus. Darüber hinaus ist Wichman selbst mit einer Vollzeitstelle dabei, Katrin Kanisch und Olaf Schröder haben jeweils einen halben Arbeitsplatz.

Cafés als Anlaufstellen für die Crews

2017 eröffnete ein neues Café im Terminal Altona. Damit hat auch dieser Standort nun einen Treffpunkt und Einkaufsladen.

Wer dienstlich mit einem Kreuzfahrtschiff in Hamburg anlegt, für den sind die Cruise Centers oft die einzige Anlaufstelle. Hier kommen die Crewmitglieder an und hier bleiben sie während des Landgangs auch. Da die Lounges im Ankunftsbereich der Schiffe liegen, können die Seeleute ihre Zeit optimal nutzen. Wichmann: „Meist haben die Seeleute schlicht keine Zeit für Erledigungen in der Stadt. Wir bieten ihnen daher vieles für den täglichen Bedarf an, zu sozialverträglichen Preisen.“ Das meistverkaufte Produkte im Jahre 2017 war in Deutschland hergestellte Schokolade. Über 50.000 Tafeln gingen 2017 über den Tresen.

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news manning agenciesSchipping International

No smooth sailing: 'Utility men' and manning agencies in the Philippines

Roderick G Galam - Low wages, persistent youth unemployment, and the general absence of real prospects to improve their lives combine to drive young Filipinos to seek work overseas. To do so, thousands of young men looking to become seafarers in the global maritime industry serve as unpaid utility men in Manila’s crewing agencies. Read more here at The MARE Report.

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DSM Antwerpen

22. bis 28. April 2018 das 38. Workcamp

antwerpen workcamp 18 1

 

Während wir über 30 Jahre lang Teilnehmer aus der evangelischen Jugend Rheinland und Westfalen, Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld und vom CVJM Westfalen in Antwerpen begrüβen konnten, fand das Workcamp dieses Mal bereits zum sechsten Mal mit Teilnehmern vom Haus Hall aus Gescher (Westfalen) statt.

“Zur Stiftung Haus Hall gehören Einrichtungen und Dienste für Menschen mit Behinderung und für Senioren. Sie finden uns im westlichen Münsterland – …Haus Hall ist eine bischöfliche Stiftung. Das christliche Menschenbild ist die Grundlage unserer Arbeit. Wir gehören zur Caritas und verstehen uns als Teil der Kirche.” (Website Haus Hall)

Diesmal nahmen 15 begeisterte Erwachsene im Alter von 30 – 60 teil (siehe Foto oben). Sie halfen uns bei Reparatur- und Verschönerungsarbeiten auf dem Sportfeld.

Die Gruppe richtete sich auf dem Sportfeld häuslich ein und es wurde vormittags auf dem Sportfeld gearbeitet ( Laub harken, Unkraut jäten, Rasen mähen, kleinere Reparaturen ... ). An den Nachmittagen und am Abend stand das Freizeitprogramm im Mittelpunkt:  natürlich wurde die Stadt Antwerpen, das Seemannsheim und der Hafen besucht.

antwerpen workcamp 18 2Uns ist mit dieser Aktion sehr geholfen, denn allein sind wir nicht in der Lage unser Sportfeld zu unterhalten.
Holger Balke (Sozialarbeiter): „Unsere Teilnehmer arbeiten alle in verschiedenen Bereichen unserer Werkstätten und kommen aus dem Bereich ambulantes betreutes Wohnen.“

Die Teilnehmer sind mit viel Spaβ und Begeisterung dabei und diese Woche ist für sie eine attraktive Freizeitaktivität, kostengünstig und abwechslungsreich vom Programm. Zuhause in ihrer Wohn- und Lebenssituation haben wir nicht diese Vielfalt an Möglichkeiten von Freizeitgestaltung.

Ein Teilnehmer: „Ich bringe bereits Erfahrung in der Grünpflege mit und es macht mir Spaβ, gemeinsam mit den Anderen, hier der Seemannsmission zu helfen.  Insbesondere die Hafenrundfahrt und die Altstadt von Antwerpen hat mir besonders gut gefallen.“

Fazit: Für die Teilnehmer war dieses Freizeitangebot ein Renner. Der Arbeitseinsatz für einen guten Zweck, das reizvolle Kulturangebot von Antwerpen und dies alles mit dem maritimen Touch  eines Welthafens scheint die richtige Mischung zu sein.

Nun ist das Sportfeld hergerichtet und ...

...die SPORTSAISON in Antwerpen damit eröffnet...

Das Workcamp im Frühjahr ist jedes Jahr der Start für eine neue Sportsaison in Antwerpen. Seeleute können nun wieder jeden Sonntag von 17.00 – 21.00 Uhr relaxen, bewegen und sich mit anderen Besatzungen bei einer Partie Fußball, Basketball, Volleyball oder Tischtennis messen.

Text und Fotos: Jörg Pfautsch (Seemannsdiakon/Antwerpen)
 
 

brunsbuettel 65 jahreDSM Brunsbüttel

Die Seemannsmission Brunsbüttel besteht 65 Jahre

Brunsbüttel (se) Vom „Wartesaal zwischen den Meeren“ zum modernen Seefahrtszentrum. Seit 65 Jahren gibt es die Seemannsmission in Brunsbüttel. Der Geburtstag soll beim Sommerfest am Sonnabend, 25. August, auf dem Gelände an der Kanalstraße gefeiert werden.

Genau am 12. Februar 1953 Punkt 12 Uhr wurde die blaue Flagge mit dem weißen Kreuz auf der Schleuseninsel über einer ausrangierten Militärbaracke gehisst. Sie diente 13 Jahre als Warteraum für Seemannsfrauen, bis 1966 an ihrer Stelle ein Seemannsfrauenheim mit sechs Einzel-und drei Dopelzimmerm und einem Aufenthaltsraum gebaut wurde. In diesen Jahren kümmerte sich die Mission fast ausschließlich um Seemannsfrauen. Erst ab 1965 wendete sich die Arbeit zunehmend den Seefahrern zu. Und auch sie begann in äußerst bescheidenen Verhältnissen: In einer alten Lagerhalle am Südkai entstand ein Seemannsheim.

Bis hin zum heutigen Seefahrerzentrum an der Kanalstraße war es allerdings ein langer Weg, begleitet von vielen finanziellen Stürmen, die die Arbeit gefährdeten. Sparmaßnahmen der Kirche, der schlechte Zustand des Seemannsheims und die geringe Auslastung des Seemannsfrauenheims führten Mitte der 1970er-Jahre zur Schließung beider Einrichtungen. Seeluete sprachen, wenn die Rede auf Brunsbüttel kam, nur noch „vom Ort ohne Bleibe“. Immerhin entstand ein Warteraum für Frauen, Kinder und Angehörige im Zentralleitstand auf den Schleusen.

Schließlich gelang es der Seemannsmission, ein leerstehendes Einfamilienhaus neben dem Gemeindezentrum Süd zu kaufen. Es wurde umgebaut und saniert. Mit der Einweihung im Juli 1978 entstand das erste echte Seemannsheim in Brunsbüttel. Zugleich wurde damit quasi der Grundstein für das heutige Seefahrerzentrum mit Clubräumen, Andachtsraum und fünf Zimmern für Übernachtungen gelegt. Ermöglicht durch eine Spende der Internationalen Transportarbeiter Föderation (ITF) ging es im Mai 2001 in Betrieb.

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MLC, 2006

ILO meets in Geneva to discuss amendments to MLC, 2006

Geneva - This past week the special tripartite committee of the ILO agreed on a new amendment to the Maritime Labor Convention (MLC) 2006 which will now be submitted to the next session of the International Labor Conference for adoption. The amendment, when it enters into force, will address a potential contractual gap for those seafarers who unfortunately fall victim and are held captive on or off a ship as a result of an act of piracy or armed robbery against ships. The seafarers’ wages and other contractual entitlements will continue to be paid during the entire period of captivity. ICMA was present for the duration of the week, with a delegation headed by Mr. Douglas Stevenson of the SCI Center for Seafarers' Rights.  

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DSM e.V.

news ehemalige500 Jahre Erfahrung Deutsche Seemannsmission versammelt

Am 09. und 10. April startete die Deutsche Seemannsmission e.V. den Versuch, ehemalige "port chaplains" im Seemannsheim Bremerhaven zu versammeln. Aus der Idee wurde ein Treffen von  32 ehemals Aktiven in der Deutschen Seemannsmission, in Stationen des Auslands oder als Generalsekretäre. Die Erfahrungen so vieler Jahre sozial-diakonischer Arbeit der DSM in vielen Häfen dieser Welt war Grund zu Freude und Austausch, aber auch zum sorgenvollen Blick in die Zukunft, in der auf Grund deutlich reduzierter Finanzzuschüsse die Arbeit unter anderen Strukturen fortgeführt werden muss.

Generalsekretärin Heike Proske freute sich, dass ihre "Idee" so gut aufgenommen wurde und erwartete die "Botschafter*innen der DSM über Jahrzehnte" gemeinsam mit Seemannspastor Werner Gerke und Seemannsheim-Leiter Dirk Obermann im renovierten Seemannsheim in Bremerhaven.

Text: Heike Proske, Foto: Antje Schimanke
 

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festmachen 2018 09 thumb200 Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11 (Lutherbibel)

Es gibt wirklich viel Schönheit in der Welt. Für Gott ist eigentlich alles schön und in Ordnung (so heißt es in der Schöpfungsgeschichte). In seinem großen Plan der Dinge passen all die kleinen und anscheinend chaotischen Sachen zusammen, im Lichte der Ewigkeit.

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fair ueber meer 04

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