luebeck besuch kuenselDSM Lübeck - DSM Durban

Südafrika zu Besuch

Ron Küsel ist neuer Seemannspastor in Durban in Südafrika. Anfang November besuchte er die Seemannsmission in Lübeck. Durban und Lübeck sind Partnerstationen.

Sechs Tage war Ron Küsel in Lübeck. Lernte die Lübecker Häfen kennen, von Travemünde bis hin zur Innenstadt. Er besuchte Seeleute an Bord der Schiffe, begleitete Ehrenamtliche bei ihrem Dienst im Seemannsclub „Sweder Hoyer“ und nahm am Seefahrergottesdienst in St. Jakobi teil. Sechs Wochen wird Ron Küsel in Deutschland sein, um die unterschiedliche Arbeit der einzelnen Stationen kennenzulernen. An einem SbE-Kurs zur Stressbewältigung nach belastenden Ereignissen hat er bereits teilgenommen. Neben Lübeck stehen Hamburg, Brunsbüttel, Bremen und Bremerhaven auf seinem Programm. Den Abschluss bildet Antwerpen in Belgien.

 „Von meinem Besuch nehme ich ganz viel mit“, sagt Ron Küsel nach der Hälfte seiner Zeit. „Mich beeindruckt die Leidenschaft, mit der die Mitarbeitenden sich für die Seeleute einsetzen. Das ist viel mehr als ein Job.“ Beeindruckt ist er auch von den Ehrenamtlichen und ihrem freiwilligen Engagement. „In Südafrika hat das stark abgenommen.“ Jeder Club, jedes Seemannsheim in Deutschland hat eine eigene Identität, die den Club oder das Heim zu etwas besonderem und einmaligem macht, hat Ron Küsel festgestellt. „Wenn ich wieder in Südafrika bin, möchte ich daran arbeiten, unserem internationalen Club eine eigene Identität zu geben.“    

Ron Küsel ist Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika - ELCSA (NT). Lange Zeit hat er als Gemeindepastor in New Germany im Großraum Durban gearbeitet, bevor er Anfang April seine neue Stelle angetreten hat. 50 Prozent arbeitet er als Seemannspastor. Die andere Zeit ist er damit betraut, eine neue Kirchengemeinde in Durban aufzubauen. Ron Küsel kennt die Arbeit der Seemannsmission. Als Vertreter der Kirche war er viele Jahre im Vorstand der Deutschen Seemannsmission in Durban.

Text: BR
Foto: DSM Lübeck
  
 

wilhelmshaven korea 1DSM Wilhelmshaven

Süd-Korea zu Besuch

Gemeinsam mit dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden der BLG Logistics Group und ehemaligen, finnischen Honorarkonsul, Detthold Aden, besuchte die Herausgeberin der führenden koreanischen Logistikzeitung, Wong-Gyung Kock, gemeinsam mit ihre Chefredakteurin, Sue Kim, der Direktorin von NEXLOG Korea, Young Hee Lim, und dem Hafenredakteur, Kahn Lee, das “Haus der Wilhelmshavener Seemannsmission”.

Vorsitzender, MdL und Bürgermeister a.D., Wilfrid Adam, sein Vertreter, Kapitän Ernst Grueter, Seemannspastor Peter Sicking und Schiffsbesucher, Uli Ulrichs, informierten die asiatischen Gäste über die ehrenamtliche Arbeit der Seemannsmission im einzigen, deutschen Tiefwasserhafen. Ebenfalls wurde aber auch über die im “Haus der Seemannsmission” durchgeführte Repräsentanz für den finnischen Honorarkonsul, Frank Dreeke, aus Bremen und die Wirtschaftsberatung aus Wilhelmshavens französischer Partnerstadt Vichy berichtet.

wilhelmshaven korea 2Die koreanischen Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von der Arbeit und dem ehrenamtlichen Engagement der Schiffsbesucher und Crewbetreuer. Ebenso konnte Kapitän Ernst Grueter begeistern, indem er über seine weltweiten Erfahrungen in den Seemannsheimen und über die Betreuung durch die Seemannsmissionen auf allen Kontinenten erzählte.

Auf Vermittlung von Wilfrid Adam besuchten die asiatischen Gäste auch den JadeWeserPort und bekamen im “Haus der Seemannsmission” Informationen über den Hafen- und Wirtschaftsstandort von Wilhelmshavens Wirtschaftsförderer Jürgen Janssen.

 

piracy map 17Piraterie

121 attacks against ships reported in 2017 so far

A total of 121 incidents of piracy and armed robbery against ships were reported in the first nine months of 2017, according to the International Chamber of Commerce’s (ICC) International Maritime Bureau’s (IMB) latest quarterly report on maritime piracy.

The flagship global report notes that, while piracy rates were down compared to the same period in 2016, there is continuing concern over attacks in the Gulf of Guinea and in South East Asia. The increase in attacks off the coast of Venezuela and other security incidents against vessels off Libya – including an attempted boarding in the last quarter – highlights the need for vigilance in other areas. In total, 92 vessels were boarded, 13 were fired upon, there were 11 attempted attacks and five vessels were hijacked in the first nine months of 2017.

No incidents were reported off the coast of Somalia in this quarter, though the successful attacks from earlier in the year suggest that pirates in the area retain the capacity to target merchant shipping at distances from the coastline. Here are four main takeaways from the report:

1. Malaysia’s success story

One vessel was reported hijacked in the third quarter of 2017 when a Thai product tanker was attacked off Pulau Yu in Malaysia in early September. However, thanks to the prompt intervention of the Malaysian Maritime Enforcement Agency, 10 hijackers were successfully apprehended and the tanker was safely escorted to a nearby port. The pirates were quickly tried and sentenced to long periods of imprisonment.

'The Malaysian response demonstrates exactly the type of speedy and robust action that is needed to deter such attacks.' said Pottengal Mukundan, Director of IMB.

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lutherroseAus dem Alltag

Reformation: Heute in einer Bäckerei

Ich trete an den Tresen und betrachte die Auslagen. „Reformationsbrötchen“ lese ich, ach wie nett! Das an den Rändern ausgefranste Gebäckstück mit dem roten Marmeladenklecks in der Mitte soll wohl die Lutherrose darstellen!

Vielleicht habe ich mir aber an dieser Stelle auch schon mehr Gedanken um das Brötchen gemacht als sein Erfinder. Einen Euro zwanzig soll das Brötchen kosten und 20 Cent gehen als Spende an Misereor. Moment mal? Wieso Misereor? Wäre nicht Brot für die Welt hier die richtige Adresse gewesen? Das kann doch nicht wahr sein!

Bitte? sagt genau in dem Moment eine Bäckereinfachverkäuferin auf der anderen Seite des Tresens. So, sage ich. Sie bringen also ein Reformationsbrötchen heraus und spenden den Erlös an Misereor?!  Das weiß ich nicht, sagt die Frau. Das steht aber da, sage ich. Ist doch gut wenn gespendet wird, sagt die Frau. Ja, sage ich, aber der Reformationstag ist der Geburtstag der protestantischen Kirche und Misereor ist das katholische Hilfswerk. Dafür kann ich nichts, sagt die Frau, Sie können sich gern an die Geschäftsstelle  wenden. Und dann noch mal: Bitte, was möchten Sie?
-Ein Dinkelgoldknust, geschnitten bitte, sage ich.
-Hab‘ ich nicht mehr, sagt die Frau.
Was ist das überhaupt für eine Bäckerei, in der es morgens um 11 Uhr schon kein Dinkelgoldknust mehr gibt, denke ich.
-Was ist das überhaupt für ein Feiertag, wenn man einmal in 500 Jahren frei hat? fragt die Frau.
-Wieso einmal in 500 Jahren? Als Kind hatte ich immer noch schulfrei am Reformationstag, sage ich.
-Ich nie, sagt die Frau. Es hatten immer nur die Katholiken frei.
-Nein, protestiere ich, das ist am  1. November. Da ist Allerheiligen und das ist ein katholischer Feiertag.
-Ich muss am Dienstag auch arbeiten, sagt die Frau.
-Ja, sage ich verständnisvoll, sicher wegen der Sonntagsöffungszeiten Ihres Unternehmens.

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ms demeterPiraterie

Nigeria Piraten entführen Seeleute von deutschem Schiff

Sechs Seeleute sind in Nigeria von Piraten verschleppt worden. Die Männer arbeiteten auf dem Hamburger Containerschiff "Demeter".

Piraten haben vor der Küste Nigerias sechs Besatzungsmitglieder eines Hamburger Containerschiffs entführt. Am frühen Samstagmorgen nigerianischer Zeit sei das Schiff "Demeter" kurz vor dem nigerianischen Hafen Onne von mehreren Piraten angegriffen worden, teilte die Hamburger Reederei Peter Döhle Schiffahrts-KG mit.

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horst werner-janssenSeeschifffahrt

Mann mit Weitblick und Vision

Mit 14 Jahren startete er seine seemännische Laufbahn. Im Dezember 1969 gründete er Deutschlands erste Containerschiffsreederei.

Es ist eine sehr traurige Nachricht: Kapitän Horst Werner Janssen ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 84 Jahren.

Der Ehrenbürger der Stadt Elsfleth hat sich nicht nur um die Stadt, sondern um die gesamte Region verdient gemacht. Als Mann mit Weitblick hat er sich stets für die Seefahrt eingesetzt. Und als Reeder hat er immer dann das Ruder übernommen, wenn er von einer Sache überzeugt gewesen ist.

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Die DSM e.V. verlieh Kapitän Horst Werner Janssen im Jahre 2009 den "Ehrenpreis" für seinen engagierten Einsatz für die Seemannsmissionen an der Unterweser. In seinem Dankesbrief schreibt Herr Janssen: "Das Leben hat keinen Sinn, wenn man anderen Menschen nicht helfen kann. Dieser Leitgedanke hat mich mein ganzes Leben von Anbeginn meiner Fahrenszeit 1948 bis heute begleitet. So habe ich die Internationale Seemannsmission und natürlich auch die Deutsche Seemannsmission erlebt und gesehen."

Die Deutsche Seemannsmission e.V. und unzählige Seeleute und deren Familien verdanken Herrn H. W. Janssen unvorstellbar viel. Sein Andenken werden wir sehr in Ehren halten.

 

icma north europe 2017International Christian Maritime Asscociation

ICMA Regionalkonferenz Nordeuropa vom
9. bis 12. Oktober in Tallinn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seemannsmissionen in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland und Polen haben sich vom 9. bis 12. Oktober im Brigittenkloster Pirita in Tallinn, Estland zur ICMA Nordeuropa Regionalkonferenz getroffen. Der Austausch war gerahmt von ökumenischen Gottesdiensten und täglichen Morgen- und Abendandachten.

Der bisherige Regionalkoordinator für Nordeuropa Pfarrer Wolfgang Pautz-Wilhelm von der Deutschen Seemannsmission Mäntyluoto hatte gemeinsam mit Dr. Eerik Jõks und Diakon Herki Talen von der Estnischen Seemannsmission in Muuga das Programm für die insgesamt 34 Teilnehmenden zusammengestellt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Erfahrungen mit ökumenischer und internationaler Zusammenarbeit in der Region. 

Neben Vertreterinnen und Vertretern aus 13 Häfen entlang der Ostseeküste nahmen auch Douglas Stevenson vom Center for Seafarers‘ Rights in New York und der neue Generalsekretär der ICMA Dr. Jason Zuidema an der Konferenz teil. Zum Abschluss der Konferenz wurde der Seemannspfarrer der Nordkirche Matthias Ristau zum neuen Koordinator der ICMA Region Nordeuropa gewählt.

 

adam haus aussenDSM Amsterdam

Erst arbeiten - dann Gutes tun

ist das Leitmotiv der Seemannsmission in Amsterdam. Das Gästehaus im Grachtengürtel begrüsst Menschen aus aller Welt und verdient dadurch das Geld, dass für die sozial-diakonische Arbeit an Bord der Schiffe im Hafen benötigt wird. Finanzielle Zuschüsse an die Station gibt es nicht - alles ist aus "eigener Tasche" zu zahlen.

Damit auch in der reiseschwachen Zeit möglichst viele Zimmer gebucht werden gibt es zwei besondere Angebote:

Advent-Special

Vom 01.12.2017 bis 21.11.2017

Einzelzimmer (ja nach Ausstattung) und Frühstück von Euro 38,00 bis Euro 69,00
2-Bett-Zimmer (je nach Ausstattung) und Frühstück von Euro 58,00 bis Euro 79,00

Winter-Special

Noch einmal preiswerter kann vom 07.01.2018 bis 18.03.2018 übernachtet werden

Einzelzimmer (ja nach Ausstattung) und Frühstück von Euro 33,00 bis Euro 66,00
2-Bett-Zimmer (je nach Ausstattung) und Frühstück von Euro 52,00 bis Euro 75,00

Mehr zu Zimmern und Preisen lesen Sie auf der Intenet-Seite amsterdam.seemannsmission.org
  

 

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Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel

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