DSM Rostock

Ein neues Herz und einen neuen Geist

„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ (Hesekiel 36,26). Dieses Wort aus dem Alten Testament möchte uns als Losung durch dieses neue Jahr begleiten und uns motivieren Veränderungen zu wagen.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt auch mit weniger guten Erinnerungen an Terror, Gewalt und Krieg in der Welt aus. Ebenso waren Diskriminierungen, Diffamierungen, Herabwürdigungen und die Bedrohung von Leib und Leben an Einzelpersonen und Organisationen an der Tagesordnung. Auch unter Nachbarn kam es zu verbalen Verunglimpfungen durch sogen. Meinungsführern/innen gegenüber Minderheiten von Menschen mit Handicaps, unterschiedlicher sexueller Orientierung, gegenüber Mitmenschen mit anderen Lebensentwürfen und -gewohnheiten. Diese Meinungsführer/innen predigten Intoleranz und beanspruchten für sich aber alle Freiheiten und Toleranz.

Die Jahreslosung für dieses Jahr eröffnet uns die Möglichkeit, ja fordert uns auf, dem Ganzen eine durchgreifende Wendung zu geben. Ist es nicht an der Zeit, allem Populismus und plakativen Reden mit einem neuen Herz zu begegnen? Mit einem höheren Maß an Empathie den Umgang miteinander zu pflegen könnte dieses neue Herz erkennbar werden lassen. Genauer hin zu hören, was eigentlich gemeint ist oder nachzufragen wie es denn zu verstehen sei. Echtes Interesse füreinander wirksam werden lassen, könnte helfen unnötige Missverständnisse zu vermeiden. Diese ersten Schritte könnten dann den in der Jahreslosung zugesagten neuen Geist, der von Herzen kommt, spürbar werden lassen und ermutigen unsere nahe Umwelt und wenn möglich darüber hinaus zu vermitteln, dass Plattitüden uns aus der der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation nicht heraushelfen, sondern substanzielles Engagement mit neuem Herz und neuem Geist, also mit Sinn und Verstand. Das wünsche ich uns für dieses neue Jahr.

Denkanstoß von Seemannsdiakon Folkert Janssen
 

seminar ift cebu 2017 kleinShipping Industry

Philippines Trade Union Seminar in Cebu

The Norwegian Seafarers' Union in Coopertation with, VER.DI, the ITF, FIT-CISL and AMOSUP will be holding a free seminar for Cruise Industry seafarers in Cebu for Seafarers' residing in Philippines and in vacation at that time.

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festmachen jahreslosungFestmachen 2017 - Jahreslosung

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Ezechiel 36,26 (Einheitsübersetzung)

Sind wir eigentlich noch zu retten? Werden wir das Wüten der Kriege je befrieden? Können wir die Folgen des Klimawandels noch abschwächen? Wie und wo finden Menschen auf der Flucht weltweit wieder Heimat? Wird der Traum eines vereinten Europas zerplatzen wie eine Seifenblase?

Mitten hinein in diese Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint lässt Gott seinen Propheten sprechen: Ich schenke euch ein neues Herz. Ich will nicht zulassen, dass ihr untergeht. Veränderung ist möglich, und sie beginnt in euch. Neuanfang ist möglich, doch das geht nicht von allein. Nicht, solange ihr euren Besitz und eure Chancen hartherzig verteidigt vor den Bedürfnissen des anderen. Nicht, solange ihr euch denen verweigert, die um Zuflucht und Schutz bitten. Ich schenke euch ein neues Herz. Ein Herz, das für Miteinander schlägt, statt für Egoismus. Für ehrlichen Ausgleich statt für faule Deals.

Und ich lege einen neuen Geist in euch. Einen Geist, der euch unruhig macht, damit ihr nicht länger hin- nehmt, dass hier verschwendet wird, was anderen die Lebensgrundlage raubt. Der euch mutig sein lässt und aufstehen gegen Unrecht und dumpfe rassistische Parolen. Einen Geist, der euch umdenken lässt und großherzig teilen.
Denn Gott sagt uns zu: Wir sind gerettet. Und des- halb sind auch wir diejenigen, die retten können. Wer, wenn nicht wir?

Prof. Dr. Christina Aus der Au, Präsidentin Deutscher Evangelischer Kirchentag Berlin-Wittenberg 2017
Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich
 

Schifffahrt International

Indian Government approves new welfare measures for seafarers

Indian Government move to ensure that seafarers held in captivity of pirates continue to receive wages until they return home.

The Union Cabinet of the Government of India, led by Prime Minister Modi, has approved the introduction of the revamped Merchant Shipping Bill in Parliament. The Merchant Shipping Act of 1958 has been amended various times on previous occasions between 1966 and 2014. The provisions of the Act have been shortened and simplified in order to reduce regulation, increase transparency and promote effective delivery of services.

One of the significant reforms that will follow enactment of the Bill includes the introduction of welfare measures for seafarers. More than 400 Indian seafarers have been held hostage in Somalia and in the Gulf of Guinea in the past, some of those held by Somali pirates for more than four years. Among these, a small minority of seafarers have not been paid their wages by their owners and manning agents. There has been a growing consensus among the shipping fraternity to ensure that seafarers receive their wages for the full time that they are held in captivity. The Government of India supports the introduction of the provision of wages from capture until release.

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duis weihnachtsfahrtDSM Duisburg

Kirchenboot Wichern bringt Schiffern Musik und gute Wünsche

Diakonin Gitta Samko versorgt die Schiffer mit Infos, Telefonkarten und jetzt zu Weihnachten auch mit Tannenbäumen. Jeder Arbeitstag ist anders.

„Es kommt ein Schiff geladen“, voll mit Musik und guten Wünschen. An Bord der „Johann Hinrich Wichern“: Der CVJM Posaunenchor Hüttenheim Ungelsheim Huckingen, Diakonin Gitta Samko, dazu ein paar Mützen und Tannenbäume als Geschenke für die Schiffer. „Weihnachten ist eine besondere Zeit, auch auf dem Wasser. Das macht was mit den Menschen.“ An den Adventssonntagen hat sie musikalische Unterstützung dabei.

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Foto: Stephan Eickershoff
Seemannsdiakonin Gitta Samko und Kapitän Reinhard Kluge sind die Besatzung der Johann Hinrich Wichern. 
 
 

cux leydaDSM Cuxhaven

Ein Lächeln zu Weihnachten für Seefahrer

Leyda Jimenez unterstützt seit einem halben  Jahr die Arbeit der Seemannsmission. In den Tagen vor Heiligabend besucht sie viele Schiffe.

Von Miami nach Oederquart, diesen Kultursprung verkraftete Leyda Jimenez ohne größere Probleme. Nach eineinhalb Jahren in Deutschland fühlt sich die junge Amerikanerin in ihrem Gastland inzwischen sogar so wohl, dass sie überlegt zu bleiben. Heute geht sie als Mitarbeiterin der Seemannsmission als Geschenkbotin an Bord der im Cuxhavener Hafen liegenden Schiffe.

„Ich habe Glück gehabt, meine Gasteltern haben es mir sehr leicht gemacht, mich als Au-pair im neuen Umfeld wohlzufühlen“, sagt die 23-jährige gelernte Krankenschwester, die das erste Jahr auf einem Pferdehof mitten in der Hadelner Pampa verbrachte. Lernwillig, anpassungsfähig und bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen, lernt die Amerikanerin spanischer Abstammung derzeit die Welt der Seefahrer kennen.

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DSM Duckdalben

Wedel: Diese Menschen haben eine Mission

Die Wedeler Roswitha und Hans-Wolfgang Mühlenbein helfen im Hamburger Seefahrerclub Duckdalben – auch und gerade Heiligabend.

Heiligabend werden Roswitha und Hans-Wolfgang Mühlenbein in diesem Jahr nicht mit den Kindern und Enkeln verbringen. "Wir verzichten darauf, weil wir für andere da sein und ihnen eine Freude bereiten möchten", sagt Hans-Wolfgang Mühlenbein.

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brunsbuettel magaardDSM Brunsbüttel

Bischof Magaard dankt für Dienste an den Feiertagen

1.300 Geschenkpäckchen, 375 Tüten mit selbstgebackenen Keksen und viele ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer: In der Seemannsmission in Brunsbüttel herrscht in diesen Tagen Hochbetrieb. Bischof Gothart Magaard, Sprengel Schleswig und Holstein der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), war bei seinem traditionellen vorweihnachtlichen Besuch von Einrichtungen, in denen Menschen auch an den Feiertagen arbeiten müssen, in diesem Jahr in Brunsbüttel zu Gast in der Seemannsmission und im Lotsenhaus.

So wie die Seemannsmission die Seeleute in der Weihnachtszeit mit Geschenkpäckchen erfreut, kam auch Bischof Magaard nicht mit leeren Händen in das einladende Haus in der Kanalstraße. Er übergab einen Präsentkorb mit „lebenswichtigem“ Inhalt wie Kaffee, Tee, Schokolade und Keksen an Seemannsdiakon Leon Meier, seine Frau Anja und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die vor Ort waren. Dabei dankte er für die Umsorgung der vielen Seeleute unterschiedlichster Nationalität und die Bereitschaft, sich ehrenamtlich so stark zu engagieren.

Einsamkeit auf den Schiffen

Neun Monate auf See, drei Monate zu Hause – das ist der normale Rhythmus im Leben der Seeleute. Das bedeutet auch: Getrennt sein von der Familie und viel Einsamkeit. „Früher“, erzählte der pensionierte Lotse Eberhard Henne, „waren auf vergleichbaren Schiffen meist dreimal so viele Seeleute an Bord. Wenn heute jemand von der Wache, also seiner Schicht, kommt, dann sieht er oft keinen Menschen: die einen sind am Arbeitsplatz, die anderen schlafen.“ Da sei es besonders wichtig, in den Häfen die Möglichkeit zu haben, Kontakt zu bekommen und vor allem mit der Familie zu kommunizieren. Denn auch das ist nicht immer vom Schiff aus möglich.

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Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!

Lukas 10,5 (Einheitsübersetzung)

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Die Flagge dippen – so grüßen sich Schiffe auf See. Mit dem kurzen Nieder- und Aufholen der Flagge wird gegenseitig Respekt und friedliche Absicht signalisiert. Zur Zeit Jesu grüßten sich Menschen, indem sie sich wechselseitig Frieden wünschten: Friede sei mit Euch! Wir begegnen uns in Frieden und wir wünschen einander Gottes umfassenden Segen.

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