maritimer adventskalender 2017 coverMaritimer Adventskalender 2017

And The Winner Is ...

Hinter den 24 Türchen des Kalenders verbargen sich nicht nur interessante Informationen aus der Welt der Schifffahrt. Jeder Kalender konnte einen Gewinn bescheren: Es gab viele grosse und kleine Überraschungen - von Schiffsreisen über Kaffemaschinen bis hin zu Gutscheinen eines bekannten schwedischen Einrichtungshauses.

Leider brachte nicht jeder Kalender Glück. Ein*e Besitzer*in schrieb an die Seemannsmission Brunsbüttel warum der Kalender trotzdem einen Gewinn darstellt: "Auch wenn mein Kalenderlos nichts gewonnen hat, so habe ich doch viel gewonnen.
Für mich und unsere Familie war die Seemannsmission früher oftmals der erste Anlaufpunkt, wenn unser Vater nach langer Reise mal wieder in Rotterdam vor Reede lag und wir mit dem Zug von Schleswig-Holstein angereist sind um ihn ein zwei Tage zu besuchen. Das ein oder andere mal mussten wir auch übernachten. Und wir wurden immer toll versorgt. Das ist nun zwar mehr als ca. 50 Jahre her. Vergessen werde ich es jedoch nie. Dafür danke. Und deshalb hat auch mein Kalender gewonnen."

hgr
 

DSM Rostock

Den Wurzeln auf der Spur

Werkstattschüler erforschen Geschichte der Seemannsmission / Weihnachtspäckchen sind gepackt / Dank beim Adventsfrühstück

Im heimischen Hafenrevier ist der Seemannsclub Hollfast ein wichtiger Ankerplatz. 5500 Seeleute steuerten ihn in diesem Jahr wieder an und von den Mitarbeitern der Seemannsmission erfolgten über 2000 Bordbesuche. Und das obwohl dem Team um Seemannsdiakon Folkert Janssen (60) praktisch ein Monat fehlte. Im Februar/März verjüngten Handwerker die Räume auf der Rückseite des Hafenrestaurants, in denen die Seemannsmission inzwischen nahezu zehn Jahre ihren Sitz hat und von hier aus ihre sozial-fürsorgliche Arbeit für die Seeleute leistet. Mobiliar wurde aufgearbeitet, Fußboden erneuert, die gesamte Einrichtung aufgefrischt. Davon konnten sich vergangenen Freitag auch die zum Adventsfrühstück in den Club geladenen Gäste überzeugen mit dem bereits traditionell die Seemannsmission ihren Unterstützern für die gute Zusammenarbeit dankt.
Unter den Gästen waren mit der Lehrerin Beate Behrens und der Schülerin Milla Mann auch zwei Vertreter der Werkstattschule aus der Rostocker Südstadt. Ihnen wurde besonderer Dank der Seemannsmission zuteil: Die Schüler Milla Mann und Friedrich Lemke (zurzeit im Schüleraustausch in lndien) waren in einem Pro jekt den historischen Wurzeln der Deutschen Seemannsmission (DSM) in Rostock auf der Spur. Mit dieser Untersuchung beteiligten sie sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Gott und die Welt, Religion macht Geschichte“. Ihr Beitrag „Hollfast“ wurde Landessieger und im Schloss Bellevue in Berlin mit einem 3. Preis des Bundespräsidenten geehrt.

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titelbildPublikationen

"FESTMACHEN 2018" erschienen

Sehnsucht nach dem Meer - dieses Gefühl kennen die meisten Westeuropäer.
Viele Menschen genießen ihren Urlaub an Küsten, Flüssen und Seen. Das Rauschen des Wassers, das Plätschern und Brausen der Wellen wird als beruhigendes, angenehmes, elementares Geräusch wahrgenommen. Mit dem Wasser, am Wasser, im Wasser, auf dem Wasser fühlen wir uns wohl.

Unseren Wunsch nach Nähe zum Wasser ver- binden wir mit Gefühlen der Entspannung, Erholung, der Freiheit.

Vor allem aber gilt: Wasser ist Leben. Wasser ernährt uns Menschen, ist existenziell wichtig für alles Leben auf der Welt

Darüber nutzen wir das Wasser in den Meeren als Grundlage einer „Welt umspannenden Logistik“, Basis unseres Handels und Lebensstils.

Doch die Menschen, die mit ihren Schiffen auf den "Autobahnen der Ozeane" uns unsere täglichen Waren transportieren - Seeleute aller Nationalitäten -, vergessen wir in unserem Alltag.

Auf sie, die Seeleute, machen wir mit diesem FESTMACHEN aufmerksam.

Gedanken und Meditationen zu Jahreslosung und Monatssprüchen
Das Heft kostet Euro 5,00 (zzgl. Versand) und kann bei der Geschäftsstelle der DSM e.V. bestellt werden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

festmachen seite

 

 

 

brake weihnachten 2017Weihnachten 2017 - DSM Brake

Ein bisschen Heimat fern der Familie

„Die Weihnachtstage sind für Seeleute nicht einfach. Viele werden traurig, weil sie nicht zu Hause bei ihren Familien sein können.“ Hannes Hausburg weiß, wovon er spricht: Der 76-Jährige ist früher selbst zur See gefahren und hat während seiner beruflichen Laufbahn kein einziges Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie gefeiert. „Entweder war ich auf See oder wir lagen in einem ausländischen Hafen“, erzählt der ehemalige Nautiker.

Gesamten Artikel auf nwz-online.de lesen
Text u. Foto: Nathalie Meng
 

logo denkanstossZum Ewigkeitssonntag

Gefährten

Kennen Sie auch das gute Gefühl, wenn Sie wissen, es umgibt mich ein Mensch, worauf ich mich zu jeder Zeit verlassen kann? Dieser Mensch besitzt mein uneingeschränktes Vertrauen, ich fühle mich von ihm verstanden und getragen. So ein Mensch begleitet mich schon seit längerem oder erst seit kürzerer Zeit durch mein Leben. Wir nennen solche Menschen „Gefährten“, Partner*innen an unserer Seite. Gefährte leite ich von Fährte ab im Sinne von Spuren. Mit einer Gefährtin folge ich Spuren unseres Lebens nach. Gern begebe ich mich auf neuen und unbekannten Pfaden, weil es einfach Freude macht, mit diesem Menschen an meiner Seite neues und unbekanntes zu entdecken, verborgenen Spuren zu folgen. Zugleich verspüre ich große und tiefe Dankbarkeit all dies mit jemanden zusammen erleben und erfahren zu dürfen. Ein wahres Geschenk des Himmels, ein Gottesgeschenk, was mich spüren lässt, Gott meint es gut mit mir. Er lässt uns weiter zusammenwachsen und uns auch zuweilen einander aushalten.

Am kommenden Sonntag, dem Ewigkeitssonntag gedenken wir auch derer, die als unsere Gefährten nicht mehr unter uns sind. Das löst Trauer aus verbunden mit dem Gefühl von Verlassenheit und des Alleinseins. Wenn wir uns aber in der Trauer daran aufrichten können, was uns ein Gefährte an guten Erinnerungen hinterlassen hat, gibt es tröstliche Freude und der Gefährte wird zum geistigen Begleiter unseres Lebens. Mögen wir auch so dieses Gottesgeschenk empfinden und so den Ewigkeitssonntag begehen.

Diakon Folkert Janssen, Rostock
 

bremen eingangDSM Bremen

Seemannsmission zieht in den Industriehafen

„Dies ist ein historischer Abend“, betonte Arendt Hindriksen, 1. Vorsitzender des Vereins. „Wenn wir überleben wollen, müssen wir uns notgedrungen verkleinern.“ Geschuldet sei das vor allem dem enorm schnellen Umschlag in den bremischen Häfen. Seit den 1950er-Jahren ist die Seemannsmission Eigentümerin der großzügigen Räumlichkeiten, die nun zum Verkauf stehen. Nächstes Jahr ist ein Umzug in den Industriehafen geplant.

Gesamten Artikel auf weser-kurier.de lesen
 

luebeck besuch kuenselDSM Lübeck - DSM Durban

Südafrika zu Besuch

Ron Küsel ist neuer Seemannspastor in Durban in Südafrika. Anfang November besuchte er die Seemannsmission in Lübeck. Durban und Lübeck sind Partnerstationen.

Sechs Tage war Ron Küsel in Lübeck. Lernte die Lübecker Häfen kennen, von Travemünde bis hin zur Innenstadt. Er besuchte Seeleute an Bord der Schiffe, begleitete Ehrenamtliche bei ihrem Dienst im Seemannsclub „Sweder Hoyer“ und nahm am Seefahrergottesdienst in St. Jakobi teil. Sechs Wochen wird Ron Küsel in Deutschland sein, um die unterschiedliche Arbeit der einzelnen Stationen kennenzulernen. An einem SbE-Kurs zur Stressbewältigung nach belastenden Ereignissen hat er bereits teilgenommen. Neben Lübeck stehen Hamburg, Brunsbüttel, Bremen und Bremerhaven auf seinem Programm. Den Abschluss bildet Antwerpen in Belgien.

 „Von meinem Besuch nehme ich ganz viel mit“, sagt Ron Küsel nach der Hälfte seiner Zeit. „Mich beeindruckt die Leidenschaft, mit der die Mitarbeitenden sich für die Seeleute einsetzen. Das ist viel mehr als ein Job.“ Beeindruckt ist er auch von den Ehrenamtlichen und ihrem freiwilligen Engagement. „In Südafrika hat das stark abgenommen.“ Jeder Club, jedes Seemannsheim in Deutschland hat eine eigene Identität, die den Club oder das Heim zu etwas besonderem und einmaligem macht, hat Ron Küsel festgestellt. „Wenn ich wieder in Südafrika bin, möchte ich daran arbeiten, unserem internationalen Club eine eigene Identität zu geben.“    

Ron Küsel ist Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Südafrika - ELCSA (NT). Lange Zeit hat er als Gemeindepastor in New Germany im Großraum Durban gearbeitet, bevor er Anfang April seine neue Stelle angetreten hat. 50 Prozent arbeitet er als Seemannspastor. Die andere Zeit ist er damit betraut, eine neue Kirchengemeinde in Durban aufzubauen. Ron Küsel kennt die Arbeit der Seemannsmission. Als Vertreter der Kirche war er viele Jahre im Vorstand der Deutschen Seemannsmission in Durban.

Text: BR
Foto: DSM Lübeck
  
 

wilhelmshaven korea 1DSM Wilhelmshaven

Süd-Korea zu Besuch

Gemeinsam mit dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden der BLG Logistics Group und ehemaligen, finnischen Honorarkonsul, Detthold Aden, besuchte die Herausgeberin der führenden koreanischen Logistikzeitung, Wong-Gyung Kock, gemeinsam mit ihre Chefredakteurin, Sue Kim, der Direktorin von NEXLOG Korea, Young Hee Lim, und dem Hafenredakteur, Kahn Lee, das “Haus der Wilhelmshavener Seemannsmission”.

Vorsitzender, MdL und Bürgermeister a.D., Wilfrid Adam, sein Vertreter, Kapitän Ernst Grueter, Seemannspastor Peter Sicking und Schiffsbesucher, Uli Ulrichs, informierten die asiatischen Gäste über die ehrenamtliche Arbeit der Seemannsmission im einzigen, deutschen Tiefwasserhafen. Ebenfalls wurde aber auch über die im “Haus der Seemannsmission” durchgeführte Repräsentanz für den finnischen Honorarkonsul, Frank Dreeke, aus Bremen und die Wirtschaftsberatung aus Wilhelmshavens französischer Partnerstadt Vichy berichtet.

wilhelmshaven korea 2Die koreanischen Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von der Arbeit und dem ehrenamtlichen Engagement der Schiffsbesucher und Crewbetreuer. Ebenso konnte Kapitän Ernst Grueter begeistern, indem er über seine weltweiten Erfahrungen in den Seemannsheimen und über die Betreuung durch die Seemannsmissionen auf allen Kontinenten erzählte.

Auf Vermittlung von Wilfrid Adam besuchten die asiatischen Gäste auch den JadeWeserPort und bekamen im “Haus der Seemannsmission” Informationen über den Hafen- und Wirtschaftsstandort von Wilhelmshavens Wirtschaftsförderer Jürgen Janssen.

 

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Deuteronomium 30,14 (Lutherbibel)

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„Applaus Applaus, für deine Worte, mein Herz geht auf...“ heißt es im Schlagertext. Ja, so ist das, Worte wirken und sind keineswegs Schall und Rauch

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