40.000 Flüchtlinge sind zu viel

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Pressemitteilung der Deutschen Seemannsmission

40.000 Flüchtlinge sind zu viel!

Mehr als 40.000 Flüchtlinge wurden durch die Seeleute der Handelsschifffahrt im vergangenen Jahr nach Angaben des Verbandes der Deutschen Reeder im Mittelmeer gerettet und für das laufende Jahr sollen die Zahlen noch mal steigen. Dies ist mit den nicht geeigneten Schiffen, dafür unausgebildeten Seeleuten und ohne die dringend benötigten Hilfsmittel nicht zu leisten. "Wir tun unser Bestes, doch belasten uns die Erlebnisse immer mehr" sagen Seeleute zu Mitarbeitenden der Deutschen Seemannsmission. "wir fordern den Friedensnobelpreisträger EU auf, endlich diesem Titel gerecht zu werden und die menschenverachtende Sparpolitik im Bereich der Rettung von Flüchtlingen nicht weiterhin den Seeleuten der Handelsschifffahrt zuzumuten."  sagt Heike Proske, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission. Seeleute der Handelsschifffahrt sind für Einsätze dieser Art nicht ausgebildet und vorbereitet. Außerdem gibt es nur wenig Möglichkeiten, sie nach solchen Hilfsmaßnahmen psychologisch und seelsorgerlich aufzufangen.

Die weltweite Unterstützung der Würde der Seeleute ist Aufgabe und Ziel der Deutschen Seemannsmission. Die Deutsche Seemannsmission (DSM) verfügt mit 16 Auslandsstationen und 16 Stationen in Deutschland über ein eigenes internationales Netzwerk. Mehr als 700 haupt- und ehrenamtliche Frauen und Männer stellen sich den Herausforderungen und Veränderungen in der Seeschifffahrt täglich neu

Herausgeber: Deutsche Seemannsmission e.V. Kommunikation und Presse Heike Proske, Generalsekretärin (verantwortlich) Jippen 1, 28195 Bremen Tel.: 0421 173 63 0 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.