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Neuer Minibus für die DSM Rostock

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rostock neuer busDSM Rostock

Öllermann Tobias Blömer übergibt Minibus an Seemannsmission Rostock

Jahresköste sammelte seit 1994 bei Festmahlen über 800.000 Euro an Spendengeldern

Ein neuer Mercedes-Minibus stand Donnerstagmittag vor der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. im Überseehafen. (Hafenrestaurant, Am Hansakai 2, 18147 Rostock) Seemannsdiakon Folkert J. Janssen nahm aus den Händen von Tobias Blömer, Öllermann der Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V., den Schlüssel für das Fahrzeug entgegen. „Vielen herzlichen Dank für die großzügige Spende. Der Bus ermöglicht es uns, Seeleute aus aller Welt, die hier im Hafen anlegen, zu einer Fahrt nach Rostock einzuladen und ihnen die Hanse- und Universitätsstadt zu zeigen“, bedankte sich Diakon Janssen. Das vorhergehende Fahrzeug der Seemannsmission hatte ausgedient. Mit dem neuen Fahrzeug im Wert von 40.000 Euro können acht Personen befördern werden. Dem sozial-diakonischen Dienst ist sehr daran gelegen, ausländischen Seeleuten Einblicke in das Leben der Hafenstadt zu geben und soziale Kontakte zu knüpfen. „Die Liegezeiten der Schiffe werden immer kürzer und natürlich freut es die Seeleute, wenn sie die Gelegenheit bekommen, mal den Bordalltag zu vergessen“, erklärte Seemannsdiakon Janssen. Im Jahr 2017 nahmen rund 600 Seeleute das Angebot von Fahrten in die Stadt zum Besichtigen und Einkaufen wahr.

Der Rostocker Unternehmer Tobias Blömer hatte als Vorsitzender des Vereins der Jahresköste die Aufgabe übernommen, das Fahrzeug zu übergeben. „Seit Jahrhunderten ist es eine gute Tradition in der Hansestadt, dass Kaufleute ihrer Verantwortung für das kulturelle
und soziale Leben gerecht werden.“ Die Jahresköste der Kaufmannschaft zu Rostock e.V. hat seit ihrer Neugründung im Jahr 1994 viele Rostocker Projekte großzügig gefördert. Die bisherausgeschütteten Spendengelder summieren sich auf 800.000 Euro.

Ebenfalls 40.000 Euro erhielten in diesem Jahr die Rostocker Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS), die zuständig für den Such- und Rettungsdienst bei Seenotfällen sind und sich aus freiwilligen Zuwendungen finanzieren. Mit dem Geld der Rostocker Kaufleute wurden die Wartungsarbeiten an dem Seenotkreuzer „Vormann Jantzen“ auf der Werft bezahlt. „Ich freue mich darauf, dass der Seenotkreuzer im Sommer wieder in Rostock festmacht und wir Kaufleute ihn zu unserem Sommerfest besichtigen können“, erklärte öllermann Tobias Blömer.

 

Eine Flaschenpost für Seeleute

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brunsbuettel flaschenpostDSM Brunsbüttel

Eine Flaschenpost für Seeleute

In früheren Zeiten schickten Seeleute eine Flaschenpost los, wenn sie in Seenot geraten waren. Sie erhofften sich Hilfe und Rettung. Heute bringen Mitarbeiter der Seemannsmission eine Flaschenpost mit guten Wünschen an Bord – und machen den Seefahrern eine Riesenfreude damit. Die Flaschenpost zeigt ihnen, dass Landratten an sie denken und um ihre oft harte Arbeit wissen.

Kürzlich hatten Firmlinge aus Husum und Umgebungen die Seemannsmission in  Brunsbüttel besucht. Der Kontakt war über die katholische Pfarrgemeinde Brunsbüttel, Marne, Burg zustande gekommen. Der Hauptanlass war es, sich mit dem Thema Ökologie und Kirche zubeschäftigen. Zum einen erhielten die jungen Leute von Seemannsdiakon Leon Meier viele Informationen über den Transport von Gütern über See.Vieles, was heute auf den Tisch kommt, wird aus fernen Ländern importiert: von Bananen bis zu Kaffee und Tee. Der Transport über See stellt dabei zurzeit die umweltfreundlichste Alternative dar. Zugleich wird daran deutlich, wie wichtig die Seefahrt für das  tägliche Leben ist. Ohne sie könnten viele Produkte nicht in deutsche Haushalte gelangen.

Zum anderen bastelten die jungen Leute. Sie verzierten liebevoll leere, schön geformte Getränkeflaschen und befüllten sie mit irischen Sprüchen und Wünschen. Gerade die  irische Sprache ist reich an Bildern. So gibt es viele irische Lebensweisheiten und blumige Worte, die sich gut für eine solche Flaschenpost eignen. Außerdem trugen die Jugendlichen Wünsche an die Seeleute zusammen, die sie ins Englische und Polnische übersetzten. Diese Flaschen brachte das Team der Seemannsmission in den darauffolgenden Tagen bei  Schiffsbesuchen quasi als Flaschenpost an Bord der in Brunsbüttel festgemachten Schiffe.

Die Idee zu dieser Aktion stammt von Diakon Leon Meier. „Allerdings“, so sagt er, „ist sie nicht ganz neu. Wir haben uns das Engagement des Diakons in Braake mit Konfirmanden zum Vorbild genommen.“ Sowohl die jungen Leute als auch die Seeleute hatten viel Spaß an der Aktion. Wenngleich nach dem Vorbild der Fernsehserie „Bezaubernde Jeanie“ aus den 1960er-Jahren aus den Flaschen kein Geist kommt, der mit Augenblinzeln Wünsche erfüllt, hoffen die Seefahrer doch, dass die ihnen übermittelten Wünsche in Erfüllung gehen.

Foto: DSM Brunsbüttel - Die von Jugendlichen aus Nordfriesland gebastelten Flaschen.
 

Projekt "Lenkpause für Körper und Seele"

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Projekt "Lenkpause für Körper und Seele" gewinnt den innovatio-Sozialpreis 2019

Mit der Möglichkeit, Fernfahrern Gespräche auf Augenhöhe, Austausch und Begegnung zu ermöglichen, gewinnt das Projekt "Lenkpause für Körper und Seele" der Diözesanstelle Bodensee-Hohenzollern des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes und des Dekanats Hegau den diesjährigen innovatio-Sozialpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Eine Jury aus Vertretern von Caritas und Diakonie hat jetzt die Preisträger ermittelt.

Fernfahrer arbeiten unter härtesten Bedingungen, erfahren kaum Wertschätzung und nehmen wenig am sozialen Leben teil. Sie verbringen an Wochenenden und Feiertagen ihre Freizeit meistens auf einem LKW-Parkplatz an der Autobahn, weit weg von zu Hause und ihren Familien. Mit dem Veranstaltungsformat bietet ihnen Kirche Gesprächspartner, die Zeit für sie haben und ihnen zuhören, ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen und ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilen.

Mit einer Mischung aus geistlichem Impuls, Gesprächen bei Kaffee und Kuchen und einem Kulturprogramm engagieren sich über 50 Ehrenamtliche an mehreren Wochenende im Jahr an der Autobahnkapelle Engen auf dem Rastplatz Hegau-West. Die Mitarbeitenden kommen aus vielen Bereichen des Lebens: von ökumenischen Netzwerken und unterschiedlichen Kirchengemeinden bis hin zu Gewerkschaften und der Polizei. "Bei diesem Projekt hat die Jury besonders überzeugt, dass die Kirche mit einem niederschwelligen Angebot Menschen erreicht, die wenig gesellschaftliches Ansehen genießen.", so Jürgen Mathuis, Vorstandssprecher der Versicherer im Raum der Kirchen und Ausrichter des Sozialpreises.

Kassel, 5. April 2019 - Foto: Jochen Teufel
  
 

Seeleuten ein zweites Zuhause bieten

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whv barDSM Wilhelmshaven

Seeleuten ein zweites Zuhause bieten

Die Vorstandsmitglieder der Wilhelmshavener Seemannsmission wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nur Martina Zilian wurde nach zehn Jahren als Schatzmeisterin verabschiedet.

„Wir als Seemannsmission bewegen uns in einem ruhigen, aber uns immer wieder neu fordernden Fahrwasser und können befriedigt auf das zurückliegende Jahr blicken.“ Mit diesen Worten begrüßte Wilfrid Adam, der Vorsitzende der Wilhelmshavener Seemannsmission, die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung.

Gesamten Artikel auf wzonline.de lesen (Externer Link)
 
 

Maritimes Cluster Norddeutschland kooperiert mit der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission

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Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission

Maritimes Cluster Norddeutschland kooperiert mit der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission

Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) und die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission haben eine Unterstützung der Stiftung beim Fundraising vereinbart. Das MCN wird zukünftig bei seinen Veranstaltungen und in den Geschäftsstellen Sammelboxen der Stiftung aufstellen.

Die Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission leistet einen Beitrag für mehr Menschlichkeit in der Seefahrt. Sie unterstützt Projekte der regionalen und örtlichen Gliederungen der Deutschen Seemannsmission mit zusätzlichen Geldmitteln und hilft damit, konkrete Projekte zu realisieren. Die Aktion „Weihnachten am Ohr“ zum Beispiel ermöglicht den Seeleuten kostenlose Telefongespräche in die Heimat. Außerdem gewährt die Stiftung Hilfe in Notsituationen, fördert gemeinschaftliche Aufgaben wie die Aus- und Fortbildung der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Seemannsmission und bezuschusst Schulungen für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV).

Das Maritime Cluster Norddeutschland ist ein von den fünf norddeutschen Bundesländern gemeinsam geförderter Verein mit gut 350 Mitgliedern, der die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen maritimen Wirtschaft und seiner Mitglieder unterstützt. Das MCN hat seinen Vereinssitz in Hamburg und ist in den fünf Küstenbundesländern mit Geschäftsstellen präsent. Ein wesentliches Element der Arbeit des MCNs ist die Organisation von Fachveranstaltungen zu maritimen Themen und für verschiedenste maritime Teilbranchen.

„Auch der Faktor Mensch“, so der Vorsitzende des MCN e. V. Dominik Eisenbeis, „ist ein zentrales Element unserer Arbeit. Neben dem demografischen Wandel und den daraus erwachsenden Anforderungen, dem Fachkräftemangel und der lebenslangen Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der maritimen Wirtschaft, bewegen uns auch die sozialen Aspekte der Schifffahrt, denen sich die Seemannsmission in herausragender Weise widmet. Insofern ist es für uns eine Ehrensache, unser Mitglied Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission beim Fundraising zugunsten der Projekte der Seemannsmission zu unterstützen.“

„Praktische Hilfe, Beratung, Seelsorge und persönlicher Zuspruch sind wesentliche Merkmale in der Arbeit der Seemannsmission. Deshalb lautet das Motto: ‚Support of Seafarers‘ Dignity‘. Hierzu leistet die Stiftung einen zuverlässigen Beitrag“, erläutert Reinhart Kauffeld, der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung Deutsche Lutherische Seemannsmission.

Aus der guten Zusammenarbeit der Stiftung und des Maritimen Clusters Norddeutschland in der Vergangenheit ist seinerzeit auch die Initialzündung für die Seafarers Lounge in Kiel erwachsen.
 

 

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