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Künstler Ole West neue "Stimme für Seeleute"

Bremen/Wedel (epd). Der Maler und Zeichner Ole West (58) will sich nach Angaben der Deutschen Seemannsmission als neuer ehrenamtlicher Botschafter für Seeleute einsetzen. Als "Stimme der Seeleute" sei er Nachfolger der Krimiautorin Sandra Lüpkes, sagte die Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, am Dienstag dem epd.

Ole West, der lange auf Norderney lebte und jetzt in Wedel an der Elbe bei Hamburg wohnt, ist in seiner Arbeit fest mit Küste und Meer verbunden. Zu seinen bevorzugten Motiven gehören Schiffe, Seekarten, das Wasser und Leuchttürme.

Seeleute arbeiteten an Bord oftmals sozial isoliert und fern der Heimat, erläuterte Proske. Nach Sandra Lüpkes und der plattdeutschen Band "Godewind" übernimmt Ole West nun als Dritter die Aufgabe, auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Das verbindet ihn mit der Deutschen Seemannsmission, die mit ihrer Zentrale in Bremen im Ausland ein Netz von 17 Stationen für Seeleute aus aller Welt unterhält. In Deutschland gibt es 16 Stationen, die von eigenständigen Inlandsvereinen getragen werden. Insgesamt begleitet das evangelische Werk mit mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtlichen Menschen an Bord und in den Häfen mit sozialen Hilfen und Seelsorge, etwa nach Piratenüberfällen.

Mehr über Ole West: www.olewest.de 

(epd Niedersachsen-Bremen/582/29.11.11)

 

ole_west

Als Zeichen seines "Botschafterstatus" erhielt Ole West, wie alle anderen Künstler zuvor, den "Ankerpoller" überreicht. Dazu schreibt die Generalsekretärin Heike Proske: "Die Übergabe des Pollers war anfangs hektisch, dann sehr lustig. Zuerst standen Menschen Schlange, um sich Bücher von Ole West signieren zu lassen. In jedes einzelne zeichnete Herr West eine kleine Überraschung - zu Buch oder Widmung passend. Schlagfertig reagierte er auf Forderungen, der vor ihm stehenden Personen mit Witz und Schärfe. Als sich die Schlange etwas lichtete, hatte ich die Gelegenheit, Ole West den Poller als "Stimme für Seeleute" zu überreichen. Etwas unsicher reagierte er: 'Ich zeichne, aber ich rede doch wenig!' Aber dann legte er spontan zu jedem signierten Teil einen 'lass fallen anker'. Auf erstaunte Rückfragen hob er stolz den Poller: 'Stimme für Seeleute - schon mal was von der Deutschen Seemannsmission gehört? Da, die Frau kann genauere Auskunft geben (Fingerzeig auf mich), dann lerne ich gleich, wie ich zukünftig auch antworten kann.' "



 

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Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!

Sprüche 31,8 (Einheitsübersetzung)

festmachen_05_13_thumb200_Das Motiv, der An- trieb für das, was wir „gesellschaftliches Engagement“ nennen, ist eine einfache Sache

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