hh seafarers loungeSeafarers` Lounge der Seemannsmissionen Hamburg verzeichnet über 15.000 Besucher in der Kreuzfahrtsaison 2014 

Offiziell endet die Kreuzfahrtsaison in Hamburg am 21. 12 2014. Doch Markus Wichmann, Leiter der Seafarers‘ Lounge der Deutschen Seemannsmission, zieht bereit jetzt die 2014-er Bilanz: “Wir haben an den Terminals Cruise Center HafenCity und Altona 2014 etwa 15.000 Crewmitglieder betreut.“ Damit besuchen immer mehr Seeleute der Kreuzfahrtschiffe die im Mai 2010 eigens für sie gegründete Einrichtung. Zu Beginn waren es pro Jahr 10.000 Gäste, 2013 betreute das Team um Wichmann 13.000 Seeleute, die auf Luxuslinern Dienst tun.
 
Die Seafarers‘ Lounge ist ein Gemeinschaftsprojekt der Seemannsmissionen Hamburg-Altona und Hamburg-Harburg. Sie wurde zusätzlich zum international seamen´s club  DUCKDALBEN, der Seemannsmission Altona sowie dem Seemannsheim am Krayenkamp in´s Leben gerufen, um auch den Crews der Kreuzfahrtschiffe eine Heimat auf Zeit zu bieten. Hier finden sie Hilfe bei Geldüberweisungen, Krankenbesuchen  und persönlichen Problemen - aber auch die von vielen lange vermisste Möglichkeit, mit der Familie zu sprechen.

Wichmann erinnert sich an die immer gleichen Szenen in der wohl kleinsten Seemannsmission der Welt: „Ein Seemann kommt zu uns, hat sein Laptop dabei und geht an einen Regal vorbei, auf dem wir Schokolade zum Verkauf anbieten. Schnell verbindet sich der Seemann per Skype mit seiner Familie auf den Philippinen. Die Kinder entscheiden dann per Webcam von zu Hause, welche Schokolade der Papa mitbringen soll. Deutsche Markenschokolade ist das Top-Mitbringsel. Wir haben wohl mehrere Tonnen verkauft“. Ansonsten stehen andere Dinge hoch im Kurs: Indonesische und philippinische Tütensuppen, Schweinekrusten, Sardinen in Tomatensauce. Neben Milka oder Ritter-Sport schätzen die Seeleute diese kostengünstigen Internetverbindungen, um  Kontakt mit der Heimat aufzunehmen. „Seit Juni steht uns dafür eine Internetleitung zur Verfügung. über die problemlos 200 Seeleute gleichzeitig surfen können“, sagt Wichmann. Möglich machte dies 2013 eine Spende des Vereins Hamburg Cruise Center, durch die die Hälfte der Kosten gedeckt ist.
 
Anke Wibel, Leiterin DUCKDALBEN: „Auch die Crews der Kreuzfahrtschiffe brauchen support of seafarers‘ dignity. Denn ihre Arbeit ist nicht einfacher als auf Frachtschiffen oder so komfortabel wie die Passage der Gäste. Für Jan Oltmanns, Leiter DUCKDALBEN: „Da die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff sehr hart ist, haben wir es häufig mit Leuten zu tun, die stark übermüdet sind. In der nächsten Saison haben wir kürzere Wege. So werden wir 2015 am neuen Kreuzfahrtterminal Steinwerder und am Terminal Altona zwei weitere Einrichtungen haben, damit den Crewmitgliedern in direkter Nähe zum Schiff angeboten wird, was sie brauchen.“ Hamburg verzeichnete 2014  das bisher beste Kreuzschifffahrtsjahr mit etwa 190 Anläufen und 600.000 Passagieren.



 

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