DSM e.V. - Internationaler Jugendfreiwilligendienst

Schulabschluss und dann zwölf Monate hinaus in die Welt: Was erwartet mich dort? Wie gehe ich mit anderen Kulturen und Traditionen um?

Seminar der Freiwilligen des IJFD

Nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die 14 jungen Frauen und Männer des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes beschäftigt haben. In der vergangenen Woche sind sie zum Seminar im Seemannsheim Bremerhaven zusammengekommen. Dabei traf „alt“ auf „neu“: Sieben Freiwillige beenden gerade ihr Einsatzjahr, das durch das Seminar seinen Abschluss fand. Für die sieben weiteren Freiwilligen geht es in den nächsten Tagen oder Wochen erst richtig los: Ein Jahr bei der Deutschen Seemannsmission - in Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam oder weit im Norden, in Mäntyluoto. In den fünf Seminartagen wurden ihre Erwartungen thematisiert und die Situation von sowie die Arbeit mit Seeleuten in den Mittelpunkt gerückt, bevor es am Einsatzort in die Praxis geht. Dabei konnten die Freiwilligen des vergangenen Jahres von ihren Erfahrungen berichten und gute Tipps und Ratschläge an „die Neuen“ weitergeben. Dabei kommen dann auch viele interessante Anekdoten heraus, wenn sie von ihren herzlichen Begegnungen oder manchmal auch lustigen Missverständnissen mit Seeleuten aus aller Welt erzählen. Auch der kommende Jahrgang wird im folgenden Jahr viel zu erzählen haben. (hgr)

ijfd seminar 18

Die Deutsche Seemannsmission e.V. wünscht ihnen für ihren Dienst viel Erfolg, lehrreiche Erfahrungen sowie Gottes Segen und bedankt sich bei den ausscheidenden Freiwilligen für ihr hervorragendes Engagement zum "support of seafarers' dignity".

 

smm 18 logoDSM e.V.

Die Seemannsmission auf der SMM

Wie bereits berichtet, wird die Deutsche Seemannsmission dieses Jahr auf Einladung der Messeleitung an der SMM, der größten Schifffahrtsmesse der Welt teilnehmen. Die SMM wird mit mehr als 4.000 Ausstellern aus aller Welt rund 150.000 Besucher erwarten. Neben der reinen Messe wird es auch verschiedene Kongresse und Tagungen in dessen Rahmen geben. Die Deutsche Seemannsmission wird im Foyer Ost einen Stand haben, an dem die Besucher ein ganz besonderes Erlebnis haben werden. Was ? Das wird noch nicht verraten. Am Besten schauen Sie selbst beim Stand vorbei und lassen sich überraschen! Die SMM findet vom 4. Bis 7. September 2018 im Messezentrum Hamburg statt. (msh)

     

 

alexandria spende rostockDSM Alexandria - DSM Rostock

Ergiebige Kooperation – „Trinken für den Süden“

Die Deutsche Seemannsmission hat im Jahr 2014 Stationen im In- und Ausland per Losverfahren für eine Kooperation zusammengeführt. So auch die Stationen in Alexandria (Ägypten) und Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Seit der Initialisierung finden zwischen den Stationen auf verschiedenste Arten Kontakte und Aktionen statt.
 
Als Alexandria 2017 das 55-Jährige Jubiläum im Seemannsheim feierte, kündigte Folkert Janssen, der Leiter der Station Rostock, eine besondere Aktion von Rostock an. „Trinken für den Süden“ Ab diesem Datum wurde in Rostock für jedes verkaufte Getränk ein zusätzlicher „Solidarbeitrag“ von 0,10 € für die Station Alexandria von den Seeleuten in eine Spendenbox getan.
 
Das überraschende Ergebnis dieser Aktion in Höhe von 1.045 Euro, wurde im Beisein der Präsidentin der Deutschen Seemannsmission e.V. Dr. med. Clara C. Schlaich in Rostock überreicht. Neben dem finanziellen Erfolg zeigt dies auch, dass die Kooperation zwischen den Stationen der Seemannsmission sehr fruchtbar sein kann. Der Leiter der Station Alexandria, Markus Schildhauer, freute sich besonders über diesen Betrag, da damit schon länger geschobene Renovierungsarbeiten im Seemannsheim nun stattfinden können. (msh)

Foto: DSM e.V., Seemannsdiakon Folkert Janssen, Seemannsdiakon Markus Schildhauer, Präsidentin Dr. Clara Schlaich
 
 

duckdalben hilleDSM Duckdalben

Kurzzeit-Erholung: Der Duckdalben im Hamburger Hafen ist eine Oase für Seeleute

„Ich will über eine Wiese laufen.“ Das war der Wunsch eines Seemanns, den Jörn Hille (40) als Seemannsdiakon einmal in London erfüllte. Er fuhr den Mann zu einer Wiese, wo sich dieser die Schuhe auszog und über das Gras lief.

Seit zwei Jahren arbeitet Hille beim Hamburger Duckdalben. Der Seemannsclub im Stadtteil Waltershof liegt zwischen Autobahn, Köhlbrandbrücke, Hafenbahngleisen und Containerterminals. Das Backsteingebäude ist eine Oase. Es ist umgeben von einem Gartengelände mit Terrasse und kleinem Sportplatz. Seit Kurzem gibt es sogar einen Bienenstock. Ab und zu laufe auch hier ein Seemann barfuß übers Gras, sagt Hille.

Gesamten Artikel von Bernhard Sprengel auf fehmarn24.de lesen (Externer Link)
  
 

Deutsche Seemannsmission

Seemannsmissionen bauen Notfall-Seelsorge auf

Die Seemannsmissionen in Norddeutschland bauen ein Netzwerk auf, um Seeleuten in seelischen Notsituationen beizustehen. Vorbild sei die Notfall-Seelsorge von Polizei und Feuerwehr, sagte Fiete Sturm, Leiter der Seemannsmission Hamburg-Altona, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Eine erste Gruppe mit 15 überwiegend hauptamtlichen Seemannsdiakonen hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Eine zweite Gruppe startet im Spätsommer. Ein spezielles Thema der Ausbildung ist die Konfrontation der Seeleute mit den Flüchtlingen auf dem Mittelmeer.

Die Arbeit auf See zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Branchen. Die Unfallzahlen sind hoch, immer wieder kommt es auch zu Todesfällen, etwa wenn Container verrutschen. Freizeit gibt es kaum, die Bezahlung ist meist gering. Die Mannschaften kommen aus allen Regionen der Welt, häufig sind es Filipinos oder Russen.

Gesamten Artikel auf evangelisch.de lesen (Externer Linke)
   
 

singa trawlerDSM Singapur

Rummelsberger Diakon in Singapur

Seemannsmissionar: "Auf Trawlern herrscht moderne Sklaverei"

Billige Waren aus Fernost per Containerschiff, günstiger tiefgekühlter Seefisch aus dem südchinesischen Meer - all das wird von den Häfen in Singapur aus nach Europa geliefert. Die Seeleute und Fischer stehen unter großem Zeitdruck. Die monatelangen Arbeitsphasen an Bord sind komplett durchgetaktet. Gerade bei den Fischern sind die Bedingungen auf den Schiffen oftmals menschenunwürdig, sagt der Rummelsberger Diakon Michael Hofmann (60), der mit seiner Frau seit eineinhalb Jahren in Singapur bei der Seemannsmission arbeitet. Die Verbraucher seien der Schlüssel, unmenschliche Arbeitsbedingungen weltweit zu beenden.

Von Daniel Staffen-Quandt - gesamten Artikel auf sonntagsblatt.de lesen (Externer Link)
Foto by Zatoka33 [CC BY-SA 4.0
 

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Verantwortung

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ … Mit diesen Worten, mit diesem Bekenntnis, beginnt die Präambel unseres Grundgesetzes. Allein die Formulierungen Bewusstsein, Verantwortung, Gott und Menschen sind Schwergewichte. Es soll uns vermittelt werden wessen wir uns bewusst sein sollen, nämlich unserer Verantwortung. Weiterhin wird uns verdeutlicht, dass wir Verantwortung tragen im Umgang miteinander, für uns selbst, unserem Handeln und auch für unsere Umwelt. Dabei schließt das eine das andere nicht aus. In den letzten Wochen fiel es mir außerordentlich schwer, erkennen zu können, ob denn ein gewisser Kreis der Politiker*innen der Bundesregierung sich der Präambel erinnert oder sie gar kennt. Besonders im Hinblick auf die Frage, um dies es hier ging und geht: Menschen auf der Flucht, Menschen die Zuflucht bei uns suchen und darum wahrlich nicht aus touristischen Gründen unterwegs sind. Die Frage nämlich, trägt unsere Politik und die von Europa nicht eine Mitverantwortung dafür, dass es zu Krieg, wirtschaftlicher Verödung und darum zur Flucht aus den betroffenen Regionen dieser Welt kam und kommt? Stehen wir dafür nicht in der Verantwortung vor dem Gott der Christen, Juden und Moslimen und vor diesen Menschen, um ihnen eine Perspektive zu bieten, auch eine, die Vertrauen schafft wieder zurückkehren zu können, damit die Regionen der Herkunft wieder mit Zuversicht in Frieden aufgebaut werden können? Mit der Wahrnehmung dieser Verantwortung lässt es sich schlecht hinter Zuständigkeiten verstecken, sondern sie fordert uns zum verantwortungsvollen Handeln auf. Dazu gehört die ausgestreckte Hand und immer wieder der Versuch das friedfertigen Miteinander zu wagen. Die Präambel des Grundgesetzes ruft uns dazu auf, eben Verantwortung zu übernehmen und im Sinne unseres abrahamischen Gottes verantwortlich vor den Menschen in unserem Land zu handeln.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, DSM Rostock
 
 

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