DSM Nordkirche

Große & Kleine - alle sind wichtig!

Wir brauchen nicht nur die immer größeren Containerschiffe, sondern auch die kleineren. Die Feeder Schiffe transportieren die Container weiter in der Region z.B. in den Ostseeraum

containerschiff grossundklein

Foto: 2 Feeder und ein großes Containerschiff am CTT Hamburg
  

 

 

bremerhaven gerkenDSM Bremerhaven

Seemannspastor lichtet die Anker

Der Hafen ist sein zweites Zuhause: 13 Jahre lang stand er am „Steuer“ der Seemannsmission. Pastor Werner Gerke hatte das „Kommando“ über das Seemannsheim Schifferstraße und den Welcome-Club im Kaiserhafen, kannte jeden der dicken „Pötte“ und tausende Seeleute. Jetzt geht der 56-Jährige von Bord.

Als Seelsorger nach Bremervörde

Wenn auch offiziell erst im August – schon jetzt beginnt das Abschiednehmen für den Seemannspastor. Gerke wechselt nach Bremervörde und übernimmt dort die Leitung der Paar- und Lebensberatung des Diakonischen Werks.

Gesamten Artikel aus nord24.de lesen (externer Link)
 

news seemann smartphoneSeeschifffahrt

Warum neue Anti-Terror-Bestimmungen Seeleuten Probleme bereiten

Seit einigen Monaten sind neue Sicherheitsbestimmungen zur Aktivierung einer Telefonkarte gültig. Diese sollen dem internationalen Terrorismus entgegenwirken – erschweren aber auch die Kommunikation von Seeleuten in die Heimat.

Die seit einigen Monaten gültigen Sicherheitsbestimmungen zur Aktivierung einer Telefonkarte für das Smartphone bereiten Seeleuten große Probleme. Der Vorgang sei für sie massiv erschwert worden, kritisiert der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe in seinem neuesten Tätigkeitsbericht. „Die Identität des Nutzers muss per Ausweis und Videotelefonat überprüft werden - unmöglich, wenn kein Internet zur Verfügung steht.“ Die Registrierungspflicht dient nach Angaben der Bundesregierung dem Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.
Seeleute sind monatelang von Zuhause weg

Die Aktivierung einer solchen Karte könne unter diesen Bedingungen bis zu 20 Minuten dauern, führt Struwe aus. „Wenn mehrere Seeleute eine Telefonkarte benötigen, stoßen wir zeitlich an unsere Grenzen. In solchen Situationen frage ich mich dann unweigerlich, wo da für uns noch die Zeit zur persönlichen Begegnung bleibt.“

Weltweit seien mehr als eine Million Seeleute oft monatelang von Zuhause weg, erläuterte Struwe. Ein Kontakt und Grüße über das Smartphone seien für sie eine Kraftquelle. Auf diese Weise könnten sie wenigsten ein wenig am Alltagsleben ihrer Familien teilhaben.

Im Hafen auf das Smartphone angewiesen

Laut einer Studie aus dem vergangenen Jahr haben zur Zeit lediglich ein Fünftel der Besatzungen die Möglichkeit, auf See die Internetverbindung des Schiffes für private Zwecke zu nutzen. Um so mehr sind sie im Hafen auf ihr Smartphone angewiesen. Struwe: „Für viele Reedereien sind die technischen Voraussetzungen noch zu teuer.“

Mit Cuxhaven gehören 32 Stationen im In- und Ausland zur Deutschen Seemannsmission. Mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtliche leisten in ihrem Auftrag auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt. Sie arbeiten eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen und Organisationen wie der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF zusammen.

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die oft von Stress und kurzen Liegezeiten bestimmten Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern. Das Team der Seemannsmission in Cuxhaven hat Struwe zufolge im vergangenen Jahr mehr als 950 Schiffe besucht. Knapp 1.100 Seeleute aus 27 Nationen besuchten den Club im Grünen Weg.

Text: epd
Foto: Eduard74 - CC4.0 - wikimedia commons
 

DSM Lübeck

Seemannsmission ist wichtiger Bestandteil im Hafen

luebeck bretschneider reichelt

Die Seemannsmission in Lübeck blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. "Viele Seeleute, die nach Lübeck kommen, warten schon auf den Besuch der Seemannsmission", zog Andreas Stülcken, 1. Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins, auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 21. März ein Fazit. "Die Seemannsmission ist wichtiger Bestandteil im Hafen."

über 1.700 Seeleute haben die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr auf den Schiffen angesprochen, über 460 Bordbesuche in den Lübecker Häfen gemacht. Sie haben Zeitungen vorbeigebracht. Telefonkarten verkauft, die für die Seeleute so wichtig sind, um über lange Zeit den Kontakt zur ihrer Familie zu halten. Sie haben zugehört, wenn etwas auf der Seele brannte, Seeleute im Krankenhaus begleitet oder eine Einkaufstour organisiert.

632 Seeleute haben den Seemannsclub "Sweder Hoyer" am Lehmannkai 2 besucht. Die Räume werden kostenlos von der Reederei Lehmann zur Verfügung gestellt. Hier haben die Seeleute die Möglichkeit genutzt, vom Alltag an Bord abzuschalten. Sie haben sich über das freie WLAN gefreut und mit ihrer Familie geskypt. Sie haben Billard gespielt oder ein Gespräch mit den Mitarbeitern geführt. "Support of seafarers‘ dignity", ist das Motto der Seemannsmission. Sie setzt sich für die Würde der Seeleute ein – unabhängig von der Religion, der Hautfarbe und der Nationalität.

Die Seemannsmission in Lübeck hat 119 Mitglieder. Sie wird geführt von Andreas Stülcken (1. Vorsitzender), Jürgen Classens (2. Vorsitzender), Mathias Ullrich (Schriftführer) und Horst Geiger (Schatzmeister). Zum neuen Kassenprüfer gewählt wurde Christian Wilkens. Er löst Jürgen Holznagel ab. Die Seemannsmission hat mit Diakonin Katharina Bretschneider und Theologin Bärbel Reichelt zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen, hinzu kommen 16 Ehrenamtliche. Die Deutsche Seemannsmission in Lübeck wurde 1906 gegründet und finanziert sich unter anderem über Spenden.

Foto: DSM Lübeck
 

cuxhaven sds 18 02DSM Cuxhaven

Auf See lauern heute viele Gefahren

Stimmungsvollen Gottesdienst zum „Sonntag der Seefahrt“ in der St.-Petri-Kirche mit dem Shanty-Chor Cuxhaven gefeiert

Er gehört zu den besonderen Gottesdiensten eines jeden Jahres: „Der Sonntag der Seefahrt“. Bereits zum 26. Mal hatte die Seemannsmission Cuxhaven am vergangenen Wochenende in die St.-Petri-Kirche eingeladen, um in der Küstenstadt am Tor zur Welt das Leben der Seeleute in Fokus rücken.

Schon beim Betreten des Kirchenschiffes fielen die Blicke der Gemeinde auf eine große Leinwand. Seemanns-Diakon Martin Struwe zeigte dort via Projektor Szenen von unterschiedlichen Schiffsbesatzungen, die den vielen Gottesdienstbesuchern einen kleinen Einblick in das Leben der Seeleute gewährten. Die Predigt hielt der Braker Seemannspastor Dirk Jährig. Der Theologe reflektierte darin unter anderem auf die vielen Gefahren, denen die Seeleute auch in Zeiten moderner technischer Systeme an Bord der Schiffe immer noch ausgesetzt sind. „Auf hoher See bin ich in Gottes Hand“, zitierte Jährig das bekannte Sprichwort.

cuxhaven sds 18 01

Votum von Reeder Arne Ehlers
Bereits seit 1993 feiert die maritime Szene Cuxhavens den „Sonntag der Seefahrt“. Zu diesem besonderen Gottesdienst gehört immer auch das sogenannte Votum, das von einem Kenner der maritimen Szene gehalten wird. Mit dem Reeder Arne Ehlers wandte sich am Sonntag ein Insider aus Seefahrt und Hafenwirtschaft an die Gemeinde, denn der gebürtige Cuxhavener ist als Kapitän selbst zur See gefahren.

Weiterlesen...

 

Deutsche Seemannsmission - Inlandsmitarbeiter-Konferenz 2018

ilmak 2018Viele Ideen ausgetauscht

KONFERENZ Vertreter von 16 Seemannsmissionen zu Gast

33 Hauptamtliche der Seemannsmissionen aus ganz Deutschland trafen sich zur Konferenz in Wilhelmshaven. Im Mittelpunkt stand der Austausch über die gemeinsame Arbeit.

Zwölf Ehrenamtliche gingen im vergangenen Jahr an Bord von 873 anlaufenden Schiffen, hatten Kontakt zu 5163 Seeleuten. Und im Haus an der Hegelstraße fanden 1000 Seeleute ein Heim auf Zeit. Sie kann sich also sehen lassen – die Arbeit der Seemannsmission in Wilhelmshaven.

Davon überzeugten sich jetzt die Teilnehmer der dreitätigen Inlandsmitarbeiter-Konferenz der Seemannsmission. Hauptamtliche von 16 Stationen aus ganz Deutschland trafen sich in Wilhelmshaven.

Text: Wilhelmshavener Zeitung - Printausgabe 1. März 2018
Foto: Seemannspastor Matthias Ristau
 

whv barDSM Wilhelmshaven

Land in Sicht

„Land in Sicht – Lass fallen Anker. Wir geben den Seeleuten zeitweise ein zweites zu Hause.“ Das ist das Motto der Deutschen Seemannsmission Wilhelmshaven. In diesem Jahr hat die Mission so über 900 Tagesgäste in ihrem Haus an der Hegelstraße willkommen geheißen. Denn mit dem Zuwachs an Schiffen am Containerhafen Wilhelmshaven nimmt auch die Arbeit der Ehrenamtlichen zu, so Wilfrid Adam, Vorsitzender der Seemannsmission Wilhelmshaven.

Beitrag von Radio Jade anhören (externer Link)
 

Seite 6 von 20

Unsere Bankverbindung

Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel

festmachen 2018 09 thumb200 Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11 (Lutherbibel)

Es gibt wirklich viel Schönheit in der Welt. Für Gott ist eigentlich alles schön und in Ordnung (so heißt es in der Schöpfungsgeschichte). In seinem großen Plan der Dinge passen all die kleinen und anscheinend chaotischen Sachen zusammen, im Lichte der Ewigkeit.

weiterlesen

fair ueber meer 04

Zur Kampagnen-Seite

 con info  Unsere Arbeit unterstützen:

Evangelische Kirche in Deutschland logo vdr

logo seafarers trust

 

Vesseltracker  logo bmfsfj     logo bmas     logo bg verkehr  
 Evangelische Kirche
 in Deutschland
 Verband
 Deutscher Reeder
 ITF-Seafarers Trust
 Vesseltracker.com
 Bundesministerium für
 Familie, Senioren,
 Frauen und Jugend
 Bundesministerium für
 Arbeit und Soziales
 Dienststelle
 Schiffssicherheit
 BG Verkehr
Hier könnten Sie als  Sponsor genannt werden