alexandria spende rostockDSM Alexandria - DSM Rostock

Ergiebige Kooperation – „Trinken für den Süden“

Die Deutsche Seemannsmission hat im Jahr 2014 Stationen im In- und Ausland per Losverfahren für eine Kooperation zusammengeführt. So auch die Stationen in Alexandria (Ägypten) und Rostock (Mecklenburg-Vorpommern). Seit der Initialisierung finden zwischen den Stationen auf verschiedenste Arten Kontakte und Aktionen statt.
 
Als Alexandria 2017 das 55-Jährige Jubiläum im Seemannsheim feierte, kündigte Folkert Janssen, der Leiter der Station Rostock, eine besondere Aktion von Rostock an. „Trinken für den Süden“ Ab diesem Datum wurde in Rostock für jedes verkaufte Getränk ein zusätzlicher „Solidarbeitrag“ von 0,10 € für die Station Alexandria von den Seeleuten in eine Spendenbox getan.
 
Das überraschende Ergebnis dieser Aktion in Höhe von 1.045 Euro, wurde im Beisein der Präsidentin der Deutschen Seemannsmission e.V. Dr. med. Clara C. Schlaich in Rostock überreicht. Neben dem finanziellen Erfolg zeigt dies auch, dass die Kooperation zwischen den Stationen der Seemannsmission sehr fruchtbar sein kann. Der Leiter der Station Alexandria, Markus Schildhauer, freute sich besonders über diesen Betrag, da damit schon länger geschobene Renovierungsarbeiten im Seemannsheim nun stattfinden können. (msh)

Foto: DSM e.V., Seemannsdiakon Folkert Janssen, Seemannsdiakon Markus Schildhauer, Präsidentin Dr. Clara Schlaich
 
 

duckdalben hilleDSM Duckdalben

Kurzzeit-Erholung: Der Duckdalben im Hamburger Hafen ist eine Oase für Seeleute

„Ich will über eine Wiese laufen.“ Das war der Wunsch eines Seemanns, den Jörn Hille (40) als Seemannsdiakon einmal in London erfüllte. Er fuhr den Mann zu einer Wiese, wo sich dieser die Schuhe auszog und über das Gras lief.

Seit zwei Jahren arbeitet Hille beim Hamburger Duckdalben. Der Seemannsclub im Stadtteil Waltershof liegt zwischen Autobahn, Köhlbrandbrücke, Hafenbahngleisen und Containerterminals. Das Backsteingebäude ist eine Oase. Es ist umgeben von einem Gartengelände mit Terrasse und kleinem Sportplatz. Seit Kurzem gibt es sogar einen Bienenstock. Ab und zu laufe auch hier ein Seemann barfuß übers Gras, sagt Hille.

Gesamten Artikel von Bernhard Sprengel auf fehmarn24.de lesen (Externer Link)
  
 

Deutsche Seemannsmission

Seemannsmissionen bauen Notfall-Seelsorge auf

Die Seemannsmissionen in Norddeutschland bauen ein Netzwerk auf, um Seeleuten in seelischen Notsituationen beizustehen. Vorbild sei die Notfall-Seelsorge von Polizei und Feuerwehr, sagte Fiete Sturm, Leiter der Seemannsmission Hamburg-Altona, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Eine erste Gruppe mit 15 überwiegend hauptamtlichen Seemannsdiakonen hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Eine zweite Gruppe startet im Spätsommer. Ein spezielles Thema der Ausbildung ist die Konfrontation der Seeleute mit den Flüchtlingen auf dem Mittelmeer.

Die Arbeit auf See zählt nach wie vor zu den gefährlichsten Branchen. Die Unfallzahlen sind hoch, immer wieder kommt es auch zu Todesfällen, etwa wenn Container verrutschen. Freizeit gibt es kaum, die Bezahlung ist meist gering. Die Mannschaften kommen aus allen Regionen der Welt, häufig sind es Filipinos oder Russen.

Gesamten Artikel auf evangelisch.de lesen (Externer Linke)
   
 

singa trawlerDSM Singapur

Rummelsberger Diakon in Singapur

Seemannsmissionar: "Auf Trawlern herrscht moderne Sklaverei"

Billige Waren aus Fernost per Containerschiff, günstiger tiefgekühlter Seefisch aus dem südchinesischen Meer - all das wird von den Häfen in Singapur aus nach Europa geliefert. Die Seeleute und Fischer stehen unter großem Zeitdruck. Die monatelangen Arbeitsphasen an Bord sind komplett durchgetaktet. Gerade bei den Fischern sind die Bedingungen auf den Schiffen oftmals menschenunwürdig, sagt der Rummelsberger Diakon Michael Hofmann (60), der mit seiner Frau seit eineinhalb Jahren in Singapur bei der Seemannsmission arbeitet. Die Verbraucher seien der Schlüssel, unmenschliche Arbeitsbedingungen weltweit zu beenden.

Von Daniel Staffen-Quandt - gesamten Artikel auf sonntagsblatt.de lesen (Externer Link)
Foto by Zatoka33 [CC BY-SA 4.0
 

logo denkanstossDenkanstoss

Verantwortung

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ … Mit diesen Worten, mit diesem Bekenntnis, beginnt die Präambel unseres Grundgesetzes. Allein die Formulierungen Bewusstsein, Verantwortung, Gott und Menschen sind Schwergewichte. Es soll uns vermittelt werden wessen wir uns bewusst sein sollen, nämlich unserer Verantwortung. Weiterhin wird uns verdeutlicht, dass wir Verantwortung tragen im Umgang miteinander, für uns selbst, unserem Handeln und auch für unsere Umwelt. Dabei schließt das eine das andere nicht aus. In den letzten Wochen fiel es mir außerordentlich schwer, erkennen zu können, ob denn ein gewisser Kreis der Politiker*innen der Bundesregierung sich der Präambel erinnert oder sie gar kennt. Besonders im Hinblick auf die Frage, um dies es hier ging und geht: Menschen auf der Flucht, Menschen die Zuflucht bei uns suchen und darum wahrlich nicht aus touristischen Gründen unterwegs sind. Die Frage nämlich, trägt unsere Politik und die von Europa nicht eine Mitverantwortung dafür, dass es zu Krieg, wirtschaftlicher Verödung und darum zur Flucht aus den betroffenen Regionen dieser Welt kam und kommt? Stehen wir dafür nicht in der Verantwortung vor dem Gott der Christen, Juden und Moslimen und vor diesen Menschen, um ihnen eine Perspektive zu bieten, auch eine, die Vertrauen schafft wieder zurückkehren zu können, damit die Regionen der Herkunft wieder mit Zuversicht in Frieden aufgebaut werden können? Mit der Wahrnehmung dieser Verantwortung lässt es sich schlecht hinter Zuständigkeiten verstecken, sondern sie fordert uns zum verantwortungsvollen Handeln auf. Dazu gehört die ausgestreckte Hand und immer wieder der Versuch das friedfertigen Miteinander zu wagen. Die Präambel des Grundgesetzes ruft uns dazu auf, eben Verantwortung zu übernehmen und im Sinne unseres abrahamischen Gottes verantwortlich vor den Menschen in unserem Land zu handeln.

Seemannsdiakon Folkert Janssen, DSM Rostock
 
 

alex schuh strandDSM Alexandria

Wenn Retter plötzlich Kriminelle sein sollen

Die Politik vergisst, dass Retten auf hoher See Pflicht ist, sagt Markus Schildhauer, Leiter der Seemannsmission in Alexandria. Er plädiert dafür, den Kuhhandel um Leben und Tod zu beenden.

Was bedeutet es für Seefahrer, wenn sie Schiffe in Seenot sehen oder von ihnen gerufen werden?

Markus Schildhauer: Ein Schiff in Seenot muss gerettet werden. Das ist Gesetz.

Aber retten ist problematisch geworden.

Schildhauer: Das war es für die Crews von Handelsschiffen schon immer. Handelsschiffe sind nicht zur Rettung ausgelegt. Die glatte Bordwand ist mindestens 10 Meter hoch. Wie bringt man Menschen von einem Schlauchboot da hinauf? Es gibt Seilleitern, aber wer nicht geübt oder geschwächt ist, schafft das nicht, geschweige denn Frauen mit kleinen Kindern. Menschen fallen ins Wasser, können nicht schwimmen und ertrinken vor den Augen der Crew. Und dann gibt es noch das andere Problem: Das liebe Geld. Die Zeit ist knapp bemessen, jede Verzögerung kostet. Dann wird das Schiff womöglich tagelang im Hafen festgehalten, weil es Flüchtlinge gebracht hat. Auch das sind enorme finanzielle Ausfälle. Da bedankt sich die Unternehmensleitung schön. Manchmal werden die Besatzungen angewiesen, nicht zu helfen, wenn Andere auch in der Nähe sind. Sie fahren weiter, mit dem Wissen, dass deswegen Menschen sterben. Beides traumatisiert.

Gesamten Artikel auf evangelisch.de lesen (externer Link)
Foto: M. Schildhauer
 
 

brunsbuettel soommerfest 2018DSM Brunsbüttel

Sommerfest im Stil der 1950er-Jahre

Die Seemannsmission gibt es in diesem Jahr 65 Jahre. Außerdem gibt es ein 40-jähriges Jubiläum zu feiern. 1978 wurde nach einer schwierigen Phase das Seemannsheim in der Kanalstraße – Vorgänger des heutigen Seefahrerzentrums – eingeweiht.

Der Geburtstage werden beim Sommerfest am Sonnabend, 25. August, ab 12 Uhr ganz im Stil der 1950er-Jahre gefeiert – sowohl kulinarisch als auch musikalisch. Von 13 bis 14.30 Uhr ist die Musikgruppe „Mikel Onetwo“ zu Gast, die mit Rock´n‘Roll für gute Stimmung sorgt. Drum herum treten die Shantychöre „Blaue Jungs“ und „Takelure“ sowie der irische Gerry Doyle auf.

Beim Fest gibt es leckere Kuchen und Torten, diverse Getränke und Bowle sowie Köstlichkeiten aus den 1950er-Jahren. Informationsstände von Brunsbüttel Ports, der Marinekameradschaft Elmshorn und der Seemannsmission runden das Angebot ab. Kinder können sich auf der Hüpfburg und bei Spielen mit den Erzieherinnen des Kindergartens Paulus Süd vergnügen. Alle, die sich der Seemannsmission verbunden fühlen, sind zum Sommerfest eingeladen.

 

Seite 2 von 20

Unsere Bankverbindung

Spenden-Konto
Deutsche Seemannsmission e.V.
IBAN: DE70 5206 0410 0006 4058 86
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG, Kiel

festmachen 2018 09 thumb200 Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11 (Lutherbibel)

Es gibt wirklich viel Schönheit in der Welt. Für Gott ist eigentlich alles schön und in Ordnung (so heißt es in der Schöpfungsgeschichte). In seinem großen Plan der Dinge passen all die kleinen und anscheinend chaotischen Sachen zusammen, im Lichte der Ewigkeit.

weiterlesen

fair ueber meer 04

Zur Kampagnen-Seite

 con info  Unsere Arbeit unterstützen:

Evangelische Kirche in Deutschland logo vdr

logo seafarers trust

 

Vesseltracker  logo bmfsfj     logo bmas     logo bg verkehr  
 Evangelische Kirche
 in Deutschland
 Verband
 Deutscher Reeder
 ITF-Seafarers Trust
 Vesseltracker.com
 Bundesministerium für
 Familie, Senioren,
 Frauen und Jugend
 Bundesministerium für
 Arbeit und Soziales
 Dienststelle
 Schiffssicherheit
 BG Verkehr
Hier könnten Sie als  Sponsor genannt werden