Der Seemannsclub „Oase“ wurde am 4. Oktober 1986 eröffnet. Zunächst war er in einer ehemaligen Bauleitbaracke direkt am Deich untergebracht.
Bereits nach kurzer Zeit wurde deutlich, dass der Platz in dem rund 40 qm großen Haus nicht ausreichte.

1995 wurde die neue „Oase“ fertig gestellt, die sich am DOW-Nordtor befindet und weiterhin von den Seeleuten zu Fuß zu erreichen ist. In dem rund 220 qm großen Gebäude befinden sich zwei Telefonzellen, Clubraum, Internetcafe, Billardraum sowie ein Spiele - und Mehrzweckraum.
Eine Terrasse lädt im Sommer zu Sport, Spiel und Entspannung ein.

Eine Besonderheit in der „Oase“ ist die komplette Bandausstattung, die von den Seeleuten gerne genutzt wird.

Betrieben wird die „Oase“ von der Deutschen Seemannsmission Hannover e.V., die auch für die Seemannsmissionsstationen in Bremerhaven, Cuxhaven und Emden zuständig ist. Die Deutsche Seemannsmission Hannover e.V. gehört zum Diakonischen Werk der Hannoverschen Landeskirche. Ihr Vorsitzender ist derzeit Landessuperintendent Manfred Horch (Stade).

Die „Oase“ besuchen jährlich etwa 5000 Seeleute, das ist statistisch jeder zweite Seemann aus dem Bützflether Hafen. Für eine Fahrt nach Stade fehlt vielen Seeleuten meistens die Zeit und häufig auch das Geld.

Der Club dient als internationale Begegnungsstätte und die Seemannsmission begrüßt die Seeleute stellvertretend für Stadt und Land.

Der Seemannsclub „Oase“ liegt in einem Grüngürtel des Stader Industriegebietes.




Basketballturnier auf der Terasse der „Oase“

Foto unten: Diese burmesischen Seeleute spielen Lieder aus ihrer Heimat.