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Sie sind unterwegs! Endlich!!

Nach 8 Monaten gestrandet im Hotel in Fiji fahren die Seeleute aus Kiribati jetzt mit einem Kreuzfahrtschiff (blau) in die Heimat. Halleluja! Juhu! Tränen der Freude auch bei uns u. bei den Reedereien u. ITF usw.

Tweet der Deutschen Seemannsmission @Nordkirche folgen
Bild: @MarineTraffic
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news adventskalender 2021Weihnachten 2021

Maritimer Adventskalender der Seemannsmission 2021: Für 5 € Gutes tun für Seeleute und gewinnen

Seeleute aus Kiribati, die die Seemannsmission Monate betreute; Crews, die bei der ersten aufsuchenden Impfaktion in Hamburg geimpft wurden; Medien warnten vor globalen Versorgungsengpässen… Das Virus war 2021stets mit am Ruder, wenn es um Seefahrt und Seeleute ging: Sie sind es, die die Lieferketten zusammenhalten.

Der Maritime Adventskalender 2021 will in dieser Zeit kleine Zeichen setzen: Was die Türchen verbergen, steht für Optimismus. Und der Kalender selbst steht als Los für Vorfreude auf: Top-Preise wie die Kreuzfahrt für zwei Personen von Hapag-Lloyd Cruises im Wert von ca. 11.000 Euro (exkl. An- und Abreise). Eine Flusskreuzfahrt mit A-Rosa, Helgoland-Turns mit der FRS Reederei …

Das Hamburger Seemannsheim am Krayenkamp, der International Seamen´s Club Duckdalben, die Seemannsmission Altona sowie die Seemannsmission Brunsbüttel präsentieren auch 2021 ihren Adventskalender. Er ist – salopp gesagt – eine „Eierlegende Wollmilchsau“. Denn: Er ist Los und Kalender zugleich.

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duckdalben depressionenDSM Duckdalben

Depressionen statt Romantik: Das traurige Leben der Seeleute

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön – so heißt es in einem alten Volkslied. Doch die Realität sieht anders aus. Das Leben an Bord eines Schiffes hat heute nicht mehr viel mit Romantik zu tun. Corona hat die Situation noch verschärft. Depressionen und Suizidgedanken nehmen zu. Die Seelsorger und Sozialarbeiter im Hafen haben alle Hände voll zu tun.

„Viele Seeleute, die wir an Bord der Schiffe betreuen, haben wegen der Corona-Vorschriften in den weltweiten Häfen seit neun Monaten keinen Landgang mehr erlebt“, erzählt Sören Wichmann, Sozialarbeiter und Diakon beim Seemannsclub Duckdalben in Waltershof. Und selbst wenn es erlaubt ist, schieben viele Reedereien den Crews einen Riegel vor. Sie sind gefangen an Bord – ohne Fernsehen, ohne Internet, ohne Möglichkeit, ihre Familien zu kontaktieren.
Hamburg: Duckdalben bietet Seeleuten seelische Unterstützung

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news sng shipSchifffahrt

Weltpremiere: Schiff mit synthetischem Kraftstoff betankt

Der Containerfrachter "Elbblue" sticht mit SNG - produziert im Emsland - klimaneutral in See. Als erstes Schiff weltweit.

Sendung des Schleswig-Holstein Magazines (NDR) vom 29.09.2021
 
 

cuxhaven impfen seeleuteDSM Cuxhaven

Seemannsmission will Impfungen für ausländische Seeleute

Viele Seeleute aus nicht-europäischen Ländern können ihr Schiff nicht verlassen, weil sie nicht gegen Corona geimpft sind. Die Seemannsmission in Cuxhaven fordert deshalb ein zusätzliches Impfangebot.

Nach deutschem Recht gilt für einen Landgang der Besatzungsmitglieder grundsätzlich die 3G-Regel: Sie müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. Aus Angst vor Ansteckung heißt es an Bord dennoch nimmer wieder: kein Landgang ohne Impfung. Das bestätigte die Deutsche Seemannsmission in Cuxhaven, die Crewmitglieder direkt an der Gangway ihrer Schiffe für einen Besuch im Seemannsclub abholt, dem NDR in Niedersachsen. Vielfach blieben die Plätze in den Bussen leer.

01.11.2021 - Gesamten Artikel auf ndr.de lesen (Externer Link)
  
 

news ristau 2DSM e.V.

Wechsel in der Leitung der Deutschen Seemannsmission e.V.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Deutschen Seemannsmission e.V. (DSM) stellte die Weichen für die Zukunft: Der Seemannspastor Matthias Ristau aus Hamburg wurde am 16.10.2021 zum neuen Generalsekretär gewählt und übernimmt im Januar 2022 die Dienstgeschäfte von seinem Vorgänger Pastor Christoph Ernst.

Regionalbischof Dr. Hans Christian Brandy aus Stade, der als Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der DSM die Wahl leitete, sagte: Mit Pastor Ristau hat die Mitgliederversammlung einen versierten Kenner der Seefahrt gewählt, der die großen Herausforderungen in der Neuausrichtung der Deutschen Seemannsmission unmittelbar und aus eigener Kenntnis anpacken kann. Es stehen die Neugründung und Weiterentwicklung der internationalen Stationen an, dazu Modernisierung und Qualitätssicherung der Arbeit. Ich bin gewiss, dass dies der DSM mit ihrem Netzwerk von über 700 zuverlässigen und engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen an über dreißig Stationen im In- und Ausland gelingen wird.

Der 52 -jährige Pastor Ristau kennt sich aus in der Welt der Seefahrt: Seit 2013 ist er Seemannspastor der Nordkirche. An seinem Dienstsitz an der Großen Elbstraße ist er zuständig für die acht Vereine der Deutschen Seemannsmission im Bereich der Nordkirche. Er hat er die digitale Seelsorge-Plattform für Seeleute www.DSM.care aufgebaut und leitet den Ausschuss der Psychosozialen Notfallversorgung für Seeleute.

Der Öffentlichkeit bekannt wurde er zuletzt durch seinen Einsatz für die über 150 Seeleute aus dem südpazifischen Inselstaat Kiribati, die wegen der Corona Pandemie über Monate in Hamburg festsaßen, viele sind immer noch auf unbekannte Zeit auf der Zwischenstation Fidschi-Inseln.

In der durch die Corona Pandemie geprägten dreijährigen Amtsperiode von Pastor Christoph Ernst kam es zur Einrichtung einer Stabsstelle für die psychosoziale Notfallversorgung von Seefahrenden, die durch die Evangelische Kirche in Deutschland finanziert wird. Mit der Zusage des Bundes, die Auslandsarbeit der Deutschen Seemannsmission zu fördern, konnte Christoph Ernst die notwendige Konsolidierung und Ausweitung des weltweiten Stationsnetzes vorantreiben: Für die Stationen London, Alexandria, Panama und Santos sind Stationsleitungen neu berufen, für Stationen in Westafrika und in den Niederlanden laufen die Nachbesetzungen. Für weitere Standorte in Südafrika, USA und England werden Gespräche mit lokalen Kirchen und ökumenischen Partnern geführt, weltweit sollen neue strategische Kooperationen, z.B. mit Terminalbetreibern ausgelotet werden.

Die von allen politischen Parteien mitgetragene Entscheidung des Bundes, in Umsetzung der Maritime Labour Convention Wohlfahrtseinrichtungen für Seeleute auch im Ausland zu fördern, ist ein wichtiges Zeichen der Menschlichkeit, so die Präsidentin der DSM, die Hamburger Internistin Dr. Clara Schlaich, gerade zu Zeiten der Corona Pandemie, in der Seeleute aufgrund von restriktiven Reisebeschränkungen stranden und monatelang keinen festen Boden unter den Füßen bekommen.

In der Mitgliederversammlung wurde auch beraten, wie mit dem mittelfristig gravierenden Rückgang des Fördervolumens durch die EKD umzugehen ist: Es müssen schon jetzt neue Finanzierungsquellen gefunden werden, so Frie Bräsen, Vizepräsident der DSM e.V. und Probst in Blankenese, wir sehen das in der Seemannsmission auch als Aufforderung, neue Arbeitsfelder wie Betriebsseelsorge durch mitfahrende Diakone und psychosoziale Notfallversorgung auszubauen, so dass sie auch als Dienstleistung von öffentlichen und privaten Stellen in Anspruch genommen werden können.

Pastor Ristau wünscht sich, dass bis zu seinem Dienstantritt im Januar 2022 alle Kiribati Seeleute nach über einem Jahr des Wartens wieder zu ihren Familien zurückgekehrt sind.

Gefragt, was er am meisten vermissen wird, sagt er mit einem Lächeln: Den Blick auf den Hafen aus meinem Büro im Altonaer Seemannsheim. Er gewinnt dafür die Verantwortung für das internationale Wirken der Deutschen Seemannsmission, so Präsidentin Dr. Schlaich.

Foto: Patrick Lux
 
 

Seeschifffahrt

Bootsflüchtlinge im Ärmelkanal – Kleinkrieg am Rande Europas

Viele geflüchtete Menschen erhoffen sich in Großbritannien ein besseres Leben. Der Weg dorthin ist beschwerlich und gefährlich: er führt über den Ärmelkanal. Das schreckt Migranten nicht ab. In diesem Sommer sind schon rund 14.000 Bootsflüchtlinge an englischen Stränden angelandet, doppelt so viele wie im Vorjahr.

Die ARD-Korrespondentinnen Gabi Biesinger und Sabine Wachs waren entlang der Küste auf beiden Seiten des Ärmelkanals unterwegs. Sie beleuchten menschliche Schicksale und politische Interessen.

Beitrag auf NDR Info hören (Externer Link)
  
 

news ehrenpreis 2021DSM e.V.

Ehrenpreis vergeben

Die Deutsche Seemannsmission (DSM) hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 16.10. 2021 ihren Ehrenpreis an den Schifffahrtspsychologen Professor Dr. rer. pol., Dipl.-Psychologe Hans-Joachim Jensen und den Arbeitsmediziner PD Dr. med. Marcus Oldenburg, beide Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg verliehen.

Die Wissenschaftler engagieren sich mit ihren Forschungsarbeiten in besonderer Weise für das Wohl und bessere Arbeitsbedingungen von Seeleuten und verfolgen damit die Ziele der DSM, so Dr. Clara Schlaich, Präsidentin der Deutschen Seemannsmission.

Der Arzt und der Psychologe sind an der einzigartigen Forschungseinrichtung zur Gesundheit von Seeleuten tätig. Gemeinsam entwickelten sie wissenschaftliche Methoden zur Erfassung psychischer Gefährdungen an Bord: „Seeleute leben in einem geschlossenen sozialen System an Bord, es gibt keinen Unterschied von Arbeits- und Wohnort, die soziale Kommunikation beschränkt sich auf die Crew in einem hierarchischem System; gerade in Stresssituationen brauchen Seeleute den Ausgleich durch Kommunikationspartner außerhalb des „Systems Schiff“,  so Oldenburg und Jensen.

Psychische Krisen an Bord müssen genauso ernst genommen werden, wie körperliche Krankheiten. Crews mit gestressten, übermüdeten oder depressiven Seeleuten sind in Krisensituationen fehleranfällig. Oft bleibt uns Medizinern keine andere Möglichkeit, als Seeleute „unfit for duty“ nach Hause zu senden; hier sind Vorbeugung und Hilfsangebote gefragt, auch um im schlimmsten Fall Suizide zu verhindern, sagte Laudator Dr. Rob Verbist (Antwerpen), Präsident der International Maritime Health Association.

Die Angst fährt immer mit stellt Seemannsdiakon Dirk Obermann, Stabsstelle für die Psychosoziale Notfallversorgung der Deutschen Seemannsmission fest, deshalb bieten wir Hilfe bei traumatisierenden Ereignissen wie Bränden, Kollisionen, Schiffsverlust, aber auch bei schweren Verletzungen, Person über Bord, Todesfällen und Suiziden an Bord. Besonders belastend sind Piratenüberfälle und Flüchtlingsrettungen.

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