cuxhaven christmas 2020 01DSM Cuxhaven

Kleine Seelenwärmer für große Freude an Bord

Seemannsmission Cuxhaven bittet um Spenden

Monatelang Schufterei an Bord und kein Land in Sicht – so geht es in Corona-Zeiten Tausenden Seeleuten weltweit. Auch die Seemänner- und -frauen, die Cuxhaven anlaufen, leiden unter der Isolation, die ihnen die Pandemie aufzwingt. Das Team der Seemannsmission möchte daher allen Crews, deren Schiffe in der Advents- und Weihnachtszeit in den Häfen an der Elbmündung festmachen, beschenken.

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Auf der ganzen Welt überreichen die Seemannsmissionen in diesen Tagen kleine Päckchen an die Seeleute. Nicht nur, um ihnen eine kleine Freude zu machen, sondern auch, um ein Zeichen zu setzen: Wir an Land wissen um Euch! Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben die Arbeiter auf See in diesem „Covit-Jahr“ den globalen Warenverkehr aufrecht erhalten. Ihr Landgang fiel angesichts der Quarantäne-Bestimmungen fast überall aus. Flüge in die Heimat? Meist unmöglich, alle alle Verbindungen gekappt. Immer wieder treffen die Mitarbeiter der Mission auf Besatzungen, die seit über 12 Monaten an Bord sind. „Da ist es doch mehr als angemessen, gerade in diesen Tagen die Seeleute im Blick zu haben“, meint der Cuxhavener Seemannsdiakon Martin Struwe.

Zwischen 800 und 900 Geschenketüten wollen er und sein Team an den Seemann- oder die Seefrau bringen. Neben etwas Praktischem, zum Beispiel einer Bauchtasche und einem Kalender, ist eine 5-Euro-Telefonkarte dabei. Für das Weihnachtstelefonat mit den Lieben im fernen Zuhause.

Und so kann jeder helfen: Mit Ihrer Spende erwirbt die Seemannsmission den Inhalt der Weihnachtstüten und verschenkt diese an einen Seemann oder eine Seefrau.

Spender können unter Stichwort "Weihnachten an Bord" auf folgendes Konto spenden:
Sparkasse Cuxhaven
BAN: DE57 2415 0001 0025 1192 23
BIC: BRLADE21CUX

Foto oben: Alle Jahre wieder große Freude über kleine Geschenke: Weihnachten an Bord in Cuxhaven 2019
Foto mitte: Endlich Kontakt zur Familie: Die Telefonkarte der Seemannsmission sorgt für Gespräche in alle Welt.
 
 

krayenkamp container christmasDSM Hamburg Krayenkamp

Bescherung an der Bordwand: Christmas Container Box

Wenn die Seemannsmission an der Gangway klingelt

Vieles wird auf den Schiffen in Container-Boxen transportiert, und so ist im Seemannsclub Duckdalben die Idee entstanden, die Seeleute im Hamburger Hafen zu Weihnachten mit einer kleinen Christmas-Container-Box zu überraschen. Dafür braucht es Heerscharen von Weihnachtswichteln, die die Seemannsmission unterstützen. Wer hat Lust, den Seeleuten eine kleine Weihnachtsfreude zu machen und eine Bonsai-Container-Box zu Weihnachten in Form eines Schuhkartons zu gestalten und mit kleinen Überraschungen zu packen? Das könnte in die Box:

  • Kleidung wie Socken, Mütze, Handschuhe
  • Ein kleiner englischsprachiger Weihnachtsgruß
  • Weihnachtsdeko (Aufgrund von Bestimmungen und Verboten an Bord bitte keine echten Kerzen und keinen Alkohol).

Seeleute trifft die Pandemie auf besondere Weise: Lange Zeit waren Besatzungswechsel wegen geschlossener Ländergrenzen und eingestellten Flugverkehrs überhaupt nicht möglich. Seeleute mussten ihre Zeit an Bord unfreiwillig verlängern und waren zum Teil 14 Monate ohne Unterbrechung an Bord. Seeleute sind in dieser Zeit auf ihren Schiffen gestrandet, vielen ist der Landgang bis heute nicht erlaubt. Das heißt: Land in Sicht, aber keine Chance, festen Boden unter die Füße zu bekommen. Immer wieder ist von Seeleuten zu hören, die seit Beginn der Pandemie nicht mehr von Bord durften. Seeleute fühlen sich mehr denn je eingesperrt an Bord, viele leiden an Erschöpfung und wissen nicht, wann sie ihre Familien wiedersehen werden. Viele sind auch zu Weihnachten an Bord der Schiffe und können das Fest nicht zusammen mit ihren Lieben feiern. Manche sind schon seit Jahren nicht mehr an Weihnachten daheim gewesen.

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, bringt die Christmas-Container-Box bis zum 24. Dezember zu einer der drei Seemannsmissionen in Hamburg. Coronabedingt müssen die Boxen an der Tür abgegeben werden. In den Weihnachtstagen werden Mitarbeiter der Seemannsmission die Boxen an die Seeleute im Hamburger Hafen verteilen.

Hier hat der Weihnachtsmann seine Stapelplätze für Weihnachtscontainer: Deutsche Seemannsmission in Hamburg e.V., Krayenkamp 5, 20459 Hamburg; Duckdalben – international seamen’s club, Zellmannstraße 16, 21129 Hamburg, Seemannsheim Altona.
 

 

luebeck xmas 2020 1DSM Lübeck

Geschenke in schwierigen Zeiten

550-mal Weihnachtsfreude an Bord

Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Deutschen Seemannsmission in Lübeck haben 550 Weihnachtspäckchen für Seeleute gepackt. In der Adventszeit und Heiligabend verteilen sie die Geschenke auf den Schiffen im Lübecker Hafen. Besonders in diesem Jahr ist die Freude der Seeleute groß. Angesichts der Corona-Pandemie sind es schwierige Zeiten für sie.

Morgens um 10 Uhr am Seelandkai. Das RoRo-Schiff „Genca“ der finnischen Reederei Transfennica hat hier festgemacht. 205 Meter Länge, 22 Mann Besatzung. Aus den Niederlanden, Estland, Russland und von den Philippinen. Es ist Kaffeepause. Ein Teil der Crew hat sich im Laderaum versammelt. Kapitän Jan Hoeck ist auch dabei. Sie winken, als sie Stationsleiterin Bärbel Reichelt von der Deutschen Seemannsmission in Lübeck entdecken - die Weihnachtsgeschenke in einer Kiste. 22 Stück. Für jeden Seemann eins. Sorgsam verpackt. Ein Lächeln huscht über die Gesichter der Crew. Jan Hoek fasst es in Worte: „Es ist so wichtig, dass ihr kommt. Dass ihr uns einen Dank schenkt in so schwierigen Zeiten.“

Die Corona-Pandemie und die mit ihr verbundenen Einschränkungen haben auch die Crew der „Genca“ hart getroffen – so wie alle Seeleute. Wochenlang durften sie nicht von Bord, um ihre Seele zu erfrischen. Crewwechsel waren nicht möglich und sind manchmal noch immer schwierig. Viele Seeleute mussten am Ende ihres monatelangen Vertrages einfach weiterarbeiten - müde und voller Sehnsucht nach den Lieben. So auch Christian. Ein Jahr lang war er an Bord der „Genca“. Ein Jahr lang harte Arbeit, zehn Stunden am Tag, jeden Tag, nur am Sonntag ein bisschen weniger. Normalerweise geht sein Vertrag über acht Monate. Als er dann endlich nach Hause auf die Philippinen konnte, blieb er nur einen Monat statt drei. „Ich brauche das Geld“, sagt Christian. „In meiner Heimat ist der Familienzusammenhalt sehr wichtig. Ich unterstütze meine Eltern und meinen Bruder mit seiner Familie. Außerdem wollen wir wollen ein Haus bauen.“

luebeck xmas 2020 2Im Hintergrund seiner Sätze schwingt die Sorge mit, vielleicht nicht mehr an Bord zu kommen, so wie es einigen seiner Kollegen ging. Fredzon und Justin waren zu Beginn des Lockdowns auf den Philippinen. Von dort kamen sie nicht weg. Mussten zu Hause bleiben. Ohne Einkommen. Fredzon sechs Monate. Justin acht Monate. „Das war wirklich hart“, sagen sie. „Aber du kannst es nicht ändern. Du musst positiv denken.“ Über Gefühle wird an Bord nicht viel geredet. Aber Kapitän Jan Hoek weiß um die Belastungen: „Mehr noch als sonst auch versuche ich, eine gute, freundliche Atmospähre zu schaffen. Ich nehme jeden einzelnen beiseite, wenn ich sehe, dass es ihm nicht gut geht.“ „Es ist wichtig, dass wir die Seeleute an Bord der Schiffe nicht vergessen“, betont Theologin Bärbel Reichelt. „Wir alle haben mit ihnen zu tun, auch wenn wir sie nicht sehen. Jeder Tee, jeder Kaffee, jede Banane, fast jedes Kleidungsstück ist nicht nur durch die Hände der Produzenten sondern auch durch die Hände der Seeleute gegangen. Ebenso brauchen wir als Exportnation dringend ihre Arbeit.“

An ihrer Situation können die Seeleute an Bord der „Genca“ selbst wenig ändern, aber Weihnachten werden sie es sich schön machen. Die Philippinos werden auf dem Wetterdeck in einem alten Ölfass ihr traditionelles Spanferkel grillen. In der festlich geschmückten Schiffsmesse ist ein köstliches Büfett aufgebaut. Da werden sie dann alle zusammen sitzen. Der Kapitän hält eine Rede. Die Geschenke liegen unter dem Weihnachtsbaum. Eins nach dem anderen werden sie auspacken – „damit es möglichst lange dauert“, schmunzelt Hoek.

Foto oben: Freude bei Kapitän Jan Hoek (hinten, 3.v.l.) und der Crew der „Genca“: Ein Geschenk der Seemannsmission nach dem anderen werden sie Weihnachten auspacken.
Foto mitte: Stationsleiterin Bärbel Reichelt bringt dem Kapitän der „Largona“ Weihnachtsfreude.
 
 
DSM Le Havre - DSM Douala

Sei die Stimme für die Stummen

Andacht zum 1. Advent aus Douala und Le Havre

 
 

rost weihnachtsbaum 17DSM Rostock

Päckchen, Karten, Tannen und Gottesdienst für Seeleute

Die Rostocker Seemannsmission will Seeleuten aus aller Welt auch in diesem Corona-Jahr die Advents- und Weihnachtszeit verschönern. Geplant sind unter anderem eine Christbaumaktion, Päckchen für die Seeleute und ein Weihnachtsgottesdienst.

400 Geschenkpäckchen mit Sachspenden

Alle Seeleute, die im Rostocker Hafen meist weit entfernt von der Heimat festmachen, sollen ein Weihnachtspäckchen bekommen. 400 will die Seemannsmission packen und hatte dafür um Sachspenden gebeten. In den Päckchen sind Süßigkeiten und Gebäck, wärmende Socken, Schals, Handschuhe und Mützen oder auch Stifte und Kalender.

Weihnachtsgottesdienst im Hafen und auf USB-Stick

Der Gottesdienst soll im Idealfall im Seemannsclub im Überseehafen stattfindem. Falls das Corona-bedingt nicht geht, soll es die Andacht auf dem Schiff oder an der Pier geben. Zusätzlich soll ein Weihnachtsgottesdienst aufgezeichnet und den Seeleuten auf USB-Sticks übergeben werden.

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bremerhaven logoDSM Bremerhaven

Das Seemannshotel Portside in Bremerhaven sucht zum 1. April 2021 eine neue Leitung.

Das Seemannshotel ist eine Einrichtung der Deutschen Seemannsmission Hannover e.V. mit 36 Betten in 28 Zimmern. Neben dem Hotelbetrieb dient das Haus vielen Seeleuten und Menschen der Stadt als Treffpunkt und Ort der Begegnung und Freizeitgestaltung.

Gesucht wird
ein Diakon (m/w/d)
mit betriebswirtschaftlicher Erfahrung und Kompetenz

oder

eine Hotelfachkraft (m/w/d)
mit entsprechender Qualifikation und Erfahrung (Hotelfachmann/-frau; Hotelkaufmann/-frau; Betriebswirt/in der Fachrichtung Hotel- und Gaststättenwesen o.ä.).

Wir freuen uns auf eine Person,

  • die sich mit dem kirchlich-diakonischen Wirken der Seemannsmission identifizieren kann,
  • die Freude an konzeptioneller Gestaltung und Personalverantwortung hat,
  • die sich in Buchhaltung und Kassenführung auskennt,
  • die über Leitungserfahrung verfügt,
  • die gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift anwendet,
  • die ein weites Herz für die Anliegen der Gäste und des Personals mitbringt.

Wir bieten ein aufgeschlossenes begeisterungsfähiges Team, das sich an zentraler Stelle in Bremerhaven um Seeleute, Touristen und Tagesgäste liebevoll kümmert. Die Stelle ist unbefristet. Die Vergütung erfolgt bei entsprechender Qualifikation nach §11b TVöD i.V.m. der kirchlichen DienstVO.

Die Tätigkeit ist mit einer besonderen Außenwirkung für die Kirche verbunden. Daher setzen wir grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist, für die Mitarbeit voraus.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 31.12.2020 per mail an:
Seemannshotel Portside,
Andreas Latz, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen unter: www.dsm-bremerhaven.de
Für telefonische Nachfragen stehen zur Verfügung:
Superintendentin Susanne Wendorf-von Blumröder Tel. 0471/31519
Seemannspastor Andreas Latz Tel. 0151/67809460
 

 

kiel suesses an bordDSM Kiel

Süßer Dank für Frachter-Crews

Wegen Corona fällt der Landgang für die Schiffsbesatzung an den meisten Häfen aus. Als Dank für ihre harte Arbeit hat Jens Buddrich an der NOK-Schleuse in Kiel eine Verteilaktion für sie organisiert.

Dicke, graue Wolken hängen am Himmel über der Schleuse zum Nord-Ostsee-Kanal in Kiel. Der Wind bläst Jens Buddrich und Tobias Kaiser von der Seemannsmission immer wieder Regentropfen entgegen. Doch die beiden lassen sich davon nicht beeindrucken. Mit braunen, süßigkeitenbestückten Papiertüten in der Hand gehen sie über das Schleusentor zur Mittelinsel. Dort übergeben sie die Tüten an den Gangways den Besatzungen der Frachtschiffe, die hier gerade auf ihre Weiterfahrt warten. "Um den Seeleuten zu zeigen, dass auch noch an sie gedacht wird in Zeiten der Pandemie", erklärt Buddrich. Es ist ein Dankeschön für die harte Arbeit unter jetzt erschwerten Bedingungen.

Text: Lisa Pandelaki - Gesamten Artikel auf ndr.de lesen
 
 

duisburg fotoausstellungDSM Duisburg

Fotodokumentation „Chittagong – Schlachthof der Schiffe“ von Christian Faesecke

Adventskalender to go und Foto-Ausstellung

Der Evangelische Binnenschifferdienst in Duisburg hat sich zum Jahresende im Kreativquartier Ruhrort zwei besondere Aktionen einfallen lassen.

30. November bis 8. Januar
montags bis freitags
von 10:00 bis 16:00 Uh
Mercator-Galerie des Buchladens
Dammstraße 25 / Ecke Horst-Schimanski-Gasse
Duisburg-Ruhrort.

Der Eintritt ist frei

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