cuxhaven fordervereinDSM Cuxhaven

Förderverein Seemannsmission wählt neuen Vorsitz

In seiner erstmals nach zwei Jahren wieder stattgefunden Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder des Fördervereins der Seemannsmission Oliver Fuhljahn zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Fuhljahn übernimmt das Amt vom bisherigen Vorsitzenden des Vereins Dr. Ulrich Getsch. Dieser hatte dem Verein seit seiner Gründung vor sechs Jahren vorgestanden. Getsch betonte in der Versammlung, dass es in dieser Zeit erfolgreich gelungen sei sowohl zahlreiche Menschen als auch Betriebe für den Verein zu gewinnen. Sein Hauptziel die Sicherung und Erweiterung der zweiten hauptamtlichen Stelle in der Seemannsmission sei so gelungen. Mittlerweile ist neben dem Leiter der Mission eine weitere Mitarbeiterin für 30 Wochenstunden eingestellt, deren Finanzierung zu großen Teilen durch den Förderverein gewährleistet werde.

Oliver Fuhljahn dankte Getsch für seinen Einsatz für den Verein, der grade in seiner Anfangszeit sehr von seinem „prominenten“ Vorsitzenden profitiert habe. Es sei bei Dr.Getsch immer spürbar gewesen, dass ihm diese Aufgabe eine Herzensangelegenheit gewesen sei.

Oliver Fuhljahn, Chef der Autologistik bei Cuxport und selber seit Gründung des Vereins Vorstandsmitglied, betonte nach seiner Wahl, die Wichtigkeit der Seemannsmission, dies sei in der Zeit der Pandemie nochmals verstärkt zu erleben gewesen, da für Seeleute seit 2 Jahren kaum noch Landgang möglich ist. Daher sei es ihm ein großes Anliegen nicht nur Geld für diese Arbeit zu sammeln, sondern auch mit gemeinsam mit dem Verein das Verständnis in der Bevölkerung für die Bedeutung und Situation von Seeleuten zu verdeutlichen.

Des Weiteren wurden in dem 130 Mitglieder starken Verein Kapt. Dirk Homann als 2.Vorsitzender und Hans-Heinrich Brüggemann als Schatzmeister wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Marc Itgen als Schriftführer.

Foto: v.l. Oliver Fuhljahn, Marc Itgen, Martin Struwe, Dr. Ulrich Getsch, Hans-Heinrich Brüggemann
 
 

cuxhaven spende konfiDSM Cuxhaven

Konfirmanden aus dem Rheinland spenden über 7400 Euro für Seemannsmission

Am Rande eines Vortrages über die Arbeit der Seemannsmission und die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Seeleuten überreichte eine knapp 40köpfige Konfirmandengruppe aus Meerbusch am Niederrhein Seemannsdiakon Martin Struwe gesammelte Kollekten und Spenden von über 7400 Euro.

Struwe hatte bereits im September beim Sonntag der Seefahrt in der Gemeinde in Meerbusch die Predigt gehalten. Der Pfarrer der Gemeinde Wilfried Pahlke hatte vor knapp 30 Jahren die Partnerschaft zwischen seiner Gemeinde und der Cuxhavener Seemannsmission initiiert. Er betonte bei der Übergabe wie wichtig ihm und seiner Gemeinde die Arbeit der Seemannsmission sei, wisse sie doch, wie groß der Beitrag der Seeleute zum täglichen Leben aller Menschen in Deutschland sei.

Die Mitarbeitenden der Cuxhavener Seemannsmission betreuen auch in Coronazeiten die Menschen an Bord der Schiffe und besuchten alleine im vergangenen Jahr über 3000 Seeleute auf 1071 Schiffen. Auf Grund der durch Corona eingeschränkten Landgänge für Seeleute ist die Zahl der Besorgungen, die die Mitarbeitenden erledigen deutlich angestiegen.

 

International Chamber of Shipping

Transport heads call on world leaders to secure global supply chains

Since the outset of the COVID-19 pandemic, the maritime, road and aviation industries have called loudly and clearly on governments to ensure the free movement of transport workers and to end travel bans and other restrictions that have had an enormously detrimental impact on their wellbeing and safety. Transport workers keep the world running and are vital for the free movement of products, including vaccines and PPE, but have been continually failed by governments and taken for granted by their officials.

Our calls have been consistent and clear: freedom of movement for transport workers, for governments to use protocols that have been endorsed by international bodies for each sector and to prioritise transport workers for vaccinations as called for in the World Health Organization’s SAGE Roadmap for Prioritizing Uses of COVID-19 Vaccines in the Context of Limited Supply.

Heads of government have failed to listen, to end the blame-shifting within and between governments and take the decisive and coordinated action needed to resolve this crisis.

This is why IRU, the world road transport organisation, IATA, the International Air Transport Association, ICS, the International Chamber of Shipping, and ITF, the International Transport Workers’ Federation, have come together to make an urgent plea to the world’s heads of government and the United Nations Agencies to remove restrictions hampering the free movement of transport workers, and guarantee and facilitate their free and safe movement.

Our collective industries account for more than $20 trillion of world trade annually, and represent 65 million global transport workers, and over 3.5 million road freight and airline companies, as well as more than 80% of the world merchant shipping fleet.  Seafarers, air crew and drivers must be able to continue to do their jobs, and cross borders, to keep supply chains moving. We ask heads of government to urgently take the leadership that is required to bring an end to the fragmented travel rules and restrictions that have severely impacted the global supply chain and put at risk the health and wellbeing of our international transport workforce. We also need the same urgent leadership to increase global vaccine supply by all means at our disposal, in order to expedite the recovery of our industries.

We ask that our transport workers are given priority to receive WHO recognised vaccines and heads of government work together to create globally harmonised, digital, mutually recognised vaccination certificate and processes for demonstrating health credentials (including vaccination status and COVID-19 test results), which are paramount to ensure transport workers can cross international borders.

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news seawatch3 moviesNDR Dokfilm

Sea Watch 3

In dem Dokumentarfilm "SeaWatch3" können die Zuschauer hautnah miterleben, was später weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Filmemacher Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg haben all das dokumentiert. 21 Tage lang waren sie an Bord der "Sea-Watch 3". Vom Auslaufen bis zur Verhaftung. Sie filmen, als die Freiwilligen der Sea-Watch-Crew 53 Menschen aus einem Schlauchboot im offenen Meer retten. Sie filmen, als um zwei Uhr morgens plötzlich die italienische Polizei an Bord kommt und eine persönliche Warnung von Innenminister Matteo Salvini überbringt.

Dokumentation in der ARD-Mediathek ansehen
 

 

psnv interviewPSNV

Auf See kann einiges passieren

Seemannsdiakon Dirk Obermann im Gespräch mit Sophie Saeman von Radio Jade

Auf See kann einiges passieren – Havarien, Unfälle, Explosionen und Piratenüberfälle sind einige Beispiele. Nach solchen Ereignissen brauchen die Seeleute Unterstützung. Und die bekommen sie unter anderem von der Seemannsmission. Der Seemannsdiakon Dirk Obermann ist als Koordinator für die psychosoziale Notfallversorgung in der Deutschen Seemannsmission tätig. Und die Kollegin Sophie Saemann hat mit ihm über seine Tätigkeit gesprochen.

 
Text: Radio Jade UKW 87,8 - Zur Homepage
 

wilhelmshaven sds 2021DSM Wilhelmshaven

“Fern von zuhause und nicht allein”

“Fern von zuhause und nicht allein”, unter diesem Thema stand der diesjährige  Wilhelmshavener Seefahrergottesdienst, den die Deutsche Seemannsmission Wilhelmshaven gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Voslapp in der maritim gestalteten St. Martin Kirche feierte.

Als Gast begrüßten DSM Vorsitzender Wilfrid Adam und Seemanns- und Gemeindepastor Peter Sicking in diesem Jahr den Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, Pastor Christoph Ernst aus Hamburg, der auch die Predigt hielt.
Die Unterstützung der gottgegebenen Würde der Seeleute ist Leitbild und Herausforderung der Deutschen Seemannsmission in allen Stationen, weltweit, so Pastor Ernst in seiner Predigt.

Gerade in dieser so schweren Zeit sei der Einsatz der Seemannsmission wichtiger denn je. Die Schiffsbesucher haben den Seeleuten gezeigt, dass sie nicht allein sind und ihnen auch fern von zuhause ein kleines Stück familäre Lebensfreude gegeben.

In seiner Predigt ging Generalsekretär Ernst auf das monatelange, schwere Arbeiten der Seeleute an Bord und kein Land in Sicht ein. Selbst beim Einlaufen in den Häfen dürfen sie das Schiff nicht verlassen. Deshalb war es wichtiger denn je, wie in Wilhelmshaven geschehen, dass die Schiffsbesucher an die Schiffe kamen, die Seeleute mit Dingen des täglichen Lebens versorgten und ihnen zuhörten.

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brunsbuettel schiff elbehafenDSM Brunsbüttel

Über 400 Seeleute in Brunsbüttel geimpft

Die letzten Wochen waren aus der Sicht von Seemannsdiakon Leon Meier ein voller Erfolg für die Seeleute, die in den Brunsbütteler Häfen festgemacht haben: Denn in Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum konnte den Seefahrern ein kostenloses Impfangebot unterbreiten werden. Eine Gelegenheit, die die Seefahrer beim Schopfe packten.

Es freut ungemein, dass in Brunsbüttel über 400 Seeleute geimpft wurden. Leider wird das Impfzentrum am 26.09. geschlossen, womit dieses tolle und unkomplizierte Angebot nicht mehr angeboten werden kann. Sollte sich eine Alternative auftun, geht es natürlich weiter.

Text: DSM Brunsbüttel
 
 

DSM - PSNV

psnv tagung 21

Seemannsmission unterstützt Seeleute nach belastenden Ereignissen  

Fachtagung zu maritimer Psychosozialen Notfallversorgung in Hamburg

„Es ist wichtig, dass wir erzählen, was maritime Unfälle für die betroffenen Seeleute bedeuten und wie wir mit unserem Angebot der Psychosozialen Notfallversorgung für sie da sind“, fasst Dirk Obermann die Bedeutung der maritimen Psychosozialen Notfallversorgung (marPSNV) zusammen. Dirk Obermann ist Koordinator für die PSNV in der Deutschen Seemannsmission (DSM).

Zur jährlichen Fachtagung „Maritime Psychosoziale Notfallversorgung“ trafen sich 14 Mitarbeitende der Seemannsmission aus dem In- und Ausland vom 06. bis 08. September 2021 in der Missionsakademie der Universität Hamburg.

Neben dem fachlichen Erfahrungsaustausch stand das Thema Medien und PSNV auf der Agenda. Hierzu referierten Dorothea Wichterich und Simone Starke vom Havariekommando aus Cuxhaven.

Mit dem Angebot der PSNV unterstützt die DSM Seeleute nach belastenden Ereignissen an Bord, um potentiellen chronischen Belastungsstörungen vorzubeugen. Die DSM betreibt auch die Chatplattform dsm.care in deutscher und englischer Sprache, auf der Seeleute jederzeit Unterstützung bekommen können.
 

 

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