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Krayenkamp versteigert Bambus-Fahrrad

Seemannsheim am Krayenkamp in Hamburg versteigert ab sofort ein Bambus-Fahrrad des Kieler Unternehmens myBoo. Das Modell „my Todzie Metrea“ hat einen Wert von 2800 Euro. Der Erlös kommt den Seeleuten im Seemannsheim zugute. Das teilte die Deutsche Seemannsmission in Hamburg am Donnerstag mit.

Die Versteigerung verläuft per E-Mail. Gebote ab 3000 Euro können an felix.tolle(at)seemannsheim-hamburg.de geschickt werden (Spendenquittung möglich). Die Teilnahme ist noch bis zum 8. August, 23.59 Uhr möglich. Die übergabe des Fahrrads findet dann am Freitag, 9. August, im Rahmen des Sommerfests des Seemannsheims ab 18 Uhr statt.

krayenkamp bambus fahrradSusanne Hergoss und Jens Hansen mit dem Bambus-FahrradDas Bambus-Fahrrad hat bis zum Seemannsheim am Krayenkamp bereits einen langen Weg hinter sich gebracht. Ursprünglich hatte nämlich die Brunsbütteler Schramm Group auf der Fachmesse transport logistic in München das Rad als Preis einer Tombola ausgelobt. Gewonnen hat das Bike dort Jens Hansen, Vorstandsmitglied der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Er transportierte das Bambus-Fahrrad nach Hamburg und übergab es als Spende an das Seemannsheim am Krayenkamp. „Wir freuen uns, wenn wir auch im Kleinen zeigen können, dass wir maritime Logistik aus dem Ee beherrschen“, sagte Hansen. „Und es ist eine doppelt gute Sache, wenn einerseits ein Projekt zur Selbsthilfe in Ghana unterstützt wird und wir andererseits quasi das Rad weiterdrehen und dem Seemannsheim bei uns im Hafen helfen können.“

Susanne Hergoss, Diakonin und Geschäftsführerin des Seemannsheims am Krayenkamp: „Wir sind dankbar, dass uns die HHLA kontinuierlich unterstützt und wir uns jedes Jahr auf dem Marktplatz der sozialen Projekte präsentieren können. Diese Spende passt besonders gut zu uns, weil sie die Internationalität und Vielfalt der Hilfe zeigt, die die Seemannsmissionen auszeichnen: Ob in Brunsbüttel, in Kiel oder in Ghana, woher einige unserer Seeleute stammen.“

myBoo begann 2012, Fahrräder mit Rahmen aus Bambus herzustellen. „Wir wollen nicht nur in Ghana nachhaltig wirtschaften, sondern auch in Deutschland Arbeit mit sozialem Nutzen verbinden“, erklärte Felix Habke vom myBoo-Marketing. Die Idee wurde unterstützt von Hans Helmut Schramm, Gesellschafter der Schramm Group. myBoo hat bislang 60 faire Arbeitsplätze in Ghana geschaffen. Zudem fördert das Unternehmen Bildungsprojekte wie den Bau einer Schule. ger

Nutzung von Artikel und Foto mit freundlicher Genehmigung der DVV Media Group 2019
  
 

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