DSM Amsterdam - Stellenausschreibung

amsterdam stellenausschreibung 01Grachtenhaus leiten und Seelsorge für Seeleute im Hafen gestalten   

Diakon*in (m/w/d) zur Leitung in Amsterdam

Die Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM) sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n Diakonin/ Diakon (m/w/d) (100%) für die Leitung der seemannsmissionarischen Arbeit in Amsterdam.

Die Deutsche Seemannsmission ist ein weltweit tätiges Werk. Sie setzt sich für die Würde der Seeleute ein. Dafür sind wir in 33 Häfen in 15 Ländern und in Deutschland präsent, mit der Aufgabe, Seeleute ohne Ansehen der Person, Nationalität, Hautfarbe und Religion zu begleiten und zu beraten.

Zu Ihren Aufgaben gehören u.a.:stellenausschreibung adam 2022

  • Leitung der Station der Deutschen Seemannsmission in Amsterdam. Dazu gehören u.a. Organisation und Verwaltung der Station mit dem kleinen, wunderschönen Gästehaus: Buchungen, Korrespondenz, Buchhaltung, Statistiken, Kontoführung, Bank-angelegenheiten, Haushaltsplanung, Erstellung der Dienstpläne
  • Anleitung und Betreuung von Freiwilligen im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes (IJFD)
  • aufsuchende seemannsdiakonische Arbeit im Hafen von Amsterdam
  • Alltagsseelsorge im besonderen Arbeits- und Lebensumfeld von Seeleuten
  • Organisation der Schiffsbesuche, fachliche Anleitung haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeitender, eigene Bordbesuche
  • Vermittlung bei Problemen zwischen Schiffsbesatzungen, Schiffsführungen, Gewerkschaft, Reedereien und/oder Hafeninstitutionen
  • Gestaltung von Gottesdiensten und Andachten
  • Vertretung der DSM in der Öffentlichkeit, in lokalen Medien und vor Besuchergruppen aus Deutschland
  • Vertretung der DSM im Vorstand der „Stichting Deutsches Seemannsheim Amsterdam“
  • enge Kooperation mit Partnern vor Ort, vor allem der „Stichting Deutsches Seemannsheim“, den ökumenische Partnern, der Deutschen Kirchengemeinde in Amsterdam, dem Seemannsclub im Hafen, aber auch ITF, Hafenautoritäten, Behörden, politischen Vertretern in den Niederlanden
  • Kommunikation zum Vorstand der „Stichting Deutsches Seemannsheim Amsterdam“ und zur Geschäftsstelle der Deutschen Seemannsmission e.V., zu Behörden, zu den anderen DSM Stationen
  • Organisation von Veranstaltungen im Gästehaus oder in Zusammenarbeit mit kirchlichen oder kulturellen Institutionen
  • Gremienarbeit, Repräsentation der Station, Konferenzen, Dienstbesprechung

Voraussetzungen für diese Stelle sind u.a.:

  • uneingeschränkte Mobilität für Bordbesuche und die Arbeit im Haus
  • abgeschlossene Ausbildung zum Diakon/zur Diakonin bzw. vergleichbare Qualifikation
  • Mitgliedschaft in einer Gliedkirche der EKD
  • Identifikation mit den Zielen der DSM als einer kirchlich-diakonischen Organisation
  • Erfahrung in der Personalführung und möglichst Leitungserfahrung einer Einrichtung
  • ein hohes Maß an Selbstorganisation, Kommunikations- und Managementfähigkeit
  • sehr gute Englischkenntnisse und sehr gute Deutschkenntnisse
  • Kenntnisse der niederländischen Sprache sind von Vorteil
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Bereitschaft, sich in das maritime Umfeld einzuarbeiten
  • Bereitschaft zur Qualifikation in Psychosozialer Notfallversorgung (PSNV)
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
  • Pkw-Führerschein und gute Fahrpraxis
  • Erfahrungen in der Arbeit der Seemannsmission sind erwünscht, aber nicht Voraussetzung

Wir bieten Ihnen

  • einen vielseitigen, verantwortlichen Arbeitsplatz mit viel Gestaltungsspielraum
  • eine Dienstwohnung im wunderschönen Grachtenhaus, mitten im Seemannsheim
  • eine gute Einarbeitungszeit an verschiedenen Orten der DSM sowie
  • ergänzende Sprachkurse (Niederländisch), falls notwendig
  • Kirchliche Zusatzversorgung als zusätzliche Altersvorsorge
  • Möglichkeit zu Fort- und Weiterbildung und Supervision

Für das Arbeitsverhältnis gilt die Dienstvertragsordnung der EKD (DVO.EKD). Die Stelle ist mit EG 10 bewertet.

Wenn Sie an dieser Stelle interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Matthias Ristau, Generalsekretär der DSM e.V., Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: +49 40 2393698- 13 und den aktuellen Stelleninhaber Herrn Hans-Gerhard Rohde +31 20 62 20 842

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte in einer PDF-Datei per E-Mail bis zum 12.02.2023 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit dem Betreff „Bewerbung Amsterdam“

Stellenausschreibung als pdf downloaden

 

amsterdam stellenausschreibung 02

        
 
news 2023 01 01
Generalsekretär Matthias Ristau (links) und MdB Falko Droßmann auf dem roten Sofa in der Geschäftsstelle der Deutschen Seemannsmission

DSM e.V.

MdB Falko Droßmann besucht Seemannsmission

Politischer Besuch in der Geschäftsstelle der Deutschen Seemannsmission in der Hamburger Mattentwiete: Bundestagsmitglied Falko Droßmann (SPD) informierte sich am Montag bei Generalsektretär Matthias Ristau über die aktuelle Arbeit. Es ging um die Situation beim Landgang für Seeleute, die Nachfolge der Maritimen Koordination der Bundesregierung und um die Pläne der Seemannsmission in Piräus. Auch die zukünftige Finanzplanung war Thema.

Droßmann zeigte sich sehr interessiert und versprach, sich für die weltweite Arbeit der Seemannsmission einzusetzen. Erster Schritt: Ein parlamentarisches Frühstück in Berlin, bei dem sich die NGO, die sich seit 1886 für Seeleute einsetzt, präsentieren kann. So soll das Thema Seemannsmisison auf die politische Agenda in der Hauptstadt kommen.

Matthias Ristau: „Ich bin froh, dass sich Falko Droßmann so viel Zeit genommen hat und gleich konkrete Dinge anstoßen wird. Ich glaube, wir konnten ihn von der Bedeutung unserer Arbeit mit Seeleuten überzeugen. Solche politischen Kontakte sind für uns enorm wichtig.“

 

Deutsche Seemannsmission

Maritime Koordination in der Bundesregierung:
Deutsche Seemannsmission fordert schnelle Nachbesetzung 

Mit großem Unmut reagiert die weltweit agierende NGO Deutsche Seemannsmission aus Hamburg auf Spekulationen, die Stelle der Maritimen Koordination in der Bundesregierung solle nach dem bevorstehenden Wechsel von Claudia Müller (Grüne) ins Landwirtschaftsministerium nicht nachbesetzt werden.

„Wir können das ehrlich gesagt gar nicht glauben. Etwa 90 Prozent des Welthandels erfolgt über dem Seeweg und Deutschland ist eine der Exportnationen schlechthin. Und da soll es keine maritime Koordination im Bundeswirtschaftsministerium geben? Andere Länder wie Großbritannien oder Brasilien haben eigene Minister für diesen Bereich“, sagt Matthias Ristau (53), Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission.

Ristau betont, „dass wir bei Frau Müller immer das Gefühl hatten, sie hört auch die Stimme der 1,2 Millionen Seeleute weltweit. Die maritime Wirtschaft wird in der nationalen Spitzenpolitik ohnehin schon zu wenig gesehen, dabei sprechen wir von einem der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands mit mehr als 50 Milliarden Umsatz“, so Ristau.

Er fordert eine schnelle Nachbesetzung dieser Schlüsselposition in Berlin, „sonst gibt es Chaos und keine Bündelung der maritimen Interessen.“
  

 

news fundraising schwier 02DSM e.V.

Deutsche Seemannsmission stärkt Fundraising

Die global agierende NGO Deutsche Seemannsmission e.V. ist weiter auf Expansionskurs: Henry Schwier (52/ Foto) aus Lüneburg verstärkt das nun siebenköpfige Team in der Hamburger Mattentwiete als neuer Fundraising-Experte. Schwier kommt vom Kirchenkreis Lüneburg und hat als Fundraiser 29 Gemeinden betreut. Mit der neu geschaffenen Planstelle will sich die Deutsche Seemannsmission, die 17 Einrichtungen für Seeleute im Ausland betreibt und 16 in Deutschland als Bundesverband vertritt, professioneller aufstellen. Es sollen zusätzliche Fördergelder und Spenden eingeworben werden. Die Seemannsmission wird von Kirche, Bund, Wirtschaft und Privatleuten finanziert.

„Wir wollen die Verbindungen zur maritimen Wirtschaft stärken. Denn wir wissen genau, dass langfristige Projekte, von denen Seeleute und letztlich auch Reedereien profitieren, nicht allein umsetzbar sind“, sagt Matthias Ristau (53), Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission. Schon im vergangenen November investierte der gemeinnützige Verein mit einer festen Planstelle in die Öffentlichkeitsarbeit. Und auch das internationale Netzwerk der Seemannsmission wächst: So eröffnete am Panama-Kanal die 17. Station der Organisation, die sich seit 1886 für Seeleute einsetzt.
 

 

news ristau 2Deutsche Seemannsmission

Klartext statt Bleigießen

5 Botschaften von Matthias Ristau (52)

Liebe Freundinnen und Freunde der Seemannsmission,

2022 geht in die letzte Runde, und mir ist es als Generalsekretär der weltweiten Deutschen Seemannsmission wichtig, ein paar Gedanken mit Ihnen zu teilen. Genauer gesagt sind es 5 konkrete Botschaften, die mir sehr am Herzen liegen!
 

1. Ukraine-Krieg:

Der brutale Angriffskrieg Russlands schockt uns alle. Corona ist kaum vorbei, da kommt mit dem Krieg die nächste furchtbare Krise, die auch viele Seemannsfamilien auseinander reißt.
Ein Kollege erzählte mir neulich von einer Begegnung mit einem ukrainischen Offizier, vielleicht knappe 40, auf einem Massengutfrachter im Hamburger Hafen: Seine Frau konnte mit den Kindern gerade noch aus Donezk nach Irland fliehen, seine Eltern nach Georgien.
Er selbst pendelt zwischen Europa und Südamerika, bringt uns Sojabohnen. Die Augen des Mannes waren voll tiefer Trauer und Verzweiflung.
Wie unmenschlich ist es, das Schicksal seiner Familie vom Schiff aus der Ferne verfolgen zu müssen und nicht wirklich unterstützen zu können? Unseren Seemannsdiakoninnen und -diakonen begegnen diese Schicksale täglich.
Um zu helfen, hat die Deutsche Seemannsmission hat einen Notfallfonds für die schlimmsten Fälle eingerichtet.
 

2. Landgang:

Ein internationales Grundrecht für Seeleute, das leider längst nicht in allen Häfen der Welt eingehalten wird. Unsere Stationsleiterin Karin Streicher und ihr Mann Markus berichten aktuell aus Douala/ Kamerun, dass Seeleute Weihnachten gar nicht von Bord konnten! Grund: Die Behörden hatten den Hafen komplett dicht gemacht, auch kein Mitarbeiter der Seemannsmission durfte an Bord gehen. In Douala sind Seeleute schon das ganze Jahr über quasi auf ihren Schiffen eingesperrt.
Das ist keine Ausnahme, leider nutzen immer noch viele Hafenbehörden und Regierungen das Thema COVID, um den Landgang der Seeleute massiv einzuschränken. Für sie wird das Schiff mehr und mehr zu einem Gefängnis.
Mich macht das unendlich traurig. Auch wenn die große Mehrheit der Seeleute in den meisten Häfen der Welt jetzt Landgang bekommt, gibt es immer noch Reedereien, die ihn generell verweigern.
Ich fordere Hafenbehörden, Politiker aber auch die Industrie auf, sich für das Grundrecht „shore leave“ einzusetzen! Seeleute müssen die Möglichkeit haben, sich in ihrer Freizeit frei bewegen zu können, wo und wann immer dies möglich ist. Alles andere ist gegen die Menschenrechte.
  

3. Expansionspläne:

In Piräus planen wir, einen Seemannsclub aufzubauen. Dort, im viertgrößten Hafen Europas, gibt es bislang kein derartiges Angebot für Seeleute und wir sind die einzige Seemannsmission dort.
Zudem haben wir am Panama-Kanal eine Station eröffnet, in Kooperation mit Mission to Seafarers. Andrea Meenken leitet unser neues Angebot in Panama und wir bauen die Arbeit dort weiter aus!

Besonders gestärkt haben wir darüber hinaus den Bereich Psycho-Soziale Notfall-Versorgung (PSNV), die von unserem langjährigen Mitarbeiter Dirk Obermann koordiniert wird. Dabei geht es um besonders schwere Krisensituationen an Bord wie zum Beispiel Piraterie, Todesfall oder Arbeitsunfälle.
Acht dieser Notfälle hatten unsere Experten in 2022! Die Dunkelziffer dürfte sehr viel höher liegen. Wir haben 30 erfahrene Mitarbeiter zu PSNV-Experten geschult, Dirk Obermann vernetzt uns in der Politik bis auf EU-politische Ebene!
  

4. Fundraising:

Wir sind froh, dass Henry Schwier ab Januar das Fundraising der Deutschen Seemannsmission für die weltweite und bundesweite Arbeit übernimmt. Henry wird uns helfen, die Deutsche Seemannsmission noch stärker in der maritimen Wirtschaft und bei anderen potentiellen Partnern zu verankern, damit sie unsere wichtige Arbeit unterstützen!
 

5. Meine Politik:

Ich setze mich mit ganzer Kraft dafür ein, unsere Vernetzung in die Politik zu stärken und die Förderung für unsere internationale Arbeit mit Seeleuten zu festigen und auszubauen! Da ist Vertrauen wichtig. Deshalb liegt mir viel daran, dass Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Kultur in unserer Geschäftsstelle in der Mattentwiete und unseren Stationen ein und aus gehen. Wir wollen eine Kultur des Austauschs leben! Ich bin überzeugt: Es geht nur gemeinsam mit Politik und Wirtschaft zum Wohle der Seeleute!
Von höchster politischer Stelle in Berlin wird uns übrigens signalisiert, dass unser Einsatz für die Seeleute weltweit von großer Bedeutung ist! Für dieses Vertrauen danke ich sehr.
Ein ebenso großer Dank geht an die maritime Wirtschaft, die unsere Arbeit für die Seeleute schätzt und uns wie die vielen privaten Spender finanziell sehr hilft, um gut für die Zukunft aufgestellt zu sein.


Liebe Freundinnen und Freunde der Deutschen Seemannsmission - mit diesen fünf Botschaften möchte ich Ihnen und Ihren Familien ein gutes und erfüllendes Jahr 2023 wünschen!

Ihr Matthias Ristau

  

PS:

Eine Bitte hätte ich noch an die Filmproduktionen von Serien wie „Das Traumschiff“ oder „Verrückt nach Meer“ (ist eigentlich abgesetzt, aber die Wiederholungen verkaufen sich offenbar prima!): Bitte bildet auch die Lebens- und Arbeitsrealität von einfachen Seeleuten in diesen Produktionen ab! Die Arbeitsbedingungen auf den Kreuzfahrtschiffen sind nämlich nicht für alle in der Crew  traumhaft, wie unsere Experten der Seafarers’ Lounge in Hamburg wissen. Sie geben sicher gerne Auskunft!
  

 

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