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container shipLieferkettengesetz

Willkommen an Bord: 100. Organisation tritt der Initiative Lieferkettengesetz bei

Menschenrechte und Umweltschutz brauchen endlich einen gesetzlichen Rahmen – diese Forderung wird immer lauter. Über 200.000 Menschen haben die Petition an die Bundeskanzlerin bereits unterzeichnet. Und seit heute besteht das Bündnis aus unglaublichen 100 Organisationen.

Was haben attac und der Katholische Deutsche Frauenbund gemeinsam? Das Welthaus Bielefeld und der WWF? Oder das Kolping-Werk und Slow Food Deutschland? Sie alle sind der festen Überzeugung: Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen. Sie alle unterstützen die Initiative Lieferkettengesetz.

Als sich im September 2019 das Bündnis gegründete, waren es 64 Organisationen. Seitdem hat die Debatte rund um ein Lieferkettengesetz an Fahrt aufgenommen. Und auch das Bündnis ist immer größer geworden: Heute begrüße es die 100. Organisation an Bord – und mit der Deutschen Seemannsmission eine ganz besondere!

Die Initiative Lieferkettengesetz freut sich, die Seemannsmission zu ihren Unterstützern zählen! Zusammen setzen sie die Segel, um das gemeinsames Ziel zu erreichen: Eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland.

Text von lieferkettengesetz.de (Externer Link)

 

Lieferkettengesetz

Die Seefahrt ist ein Glied der Kette

Als Deutsche Seemannsmission sind wir in vielen Formen für Seeleute da: mit praktischer Unterstützung an Bord und an Land, mit Gespräch und Seelsorge und auch im Einsatz für die Rechte der Seeleute, denn unser übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensund Arbeitsbedingungen der Seeleute.

Die Welt an Bord ist für die meisten unsichtbar. Wir sehen sie und hören von den Seeleuten. Sie arbeiten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen. Viele Reedereien sind sich ihrer Verantwortung für die Seeleute bewusst. Aber es gibt noch einiges zu tun, damit es auf allen Schiffen fair zugeht. Das internationale Seearbeitsübereinkommen Maritime Labour Convention (MLC, 2006) sorgt dafür, dass Mindeststandards fast weltweit gelten. Der Deutschen Seemannsmission geht es darum, diese im Interesse der Seeleute zu verbessern.

Allgemein „faire Bedingungen“ zu fordern, reicht nicht. Wir machen konkrete Vorschläge, über die wir mit Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik ins Gespräch kommen. Ein Punkt sind die Arbeitszeiten, denn nach der MLC 2006 sind bis zu 91 Stunden pro Woche erlaubt. Außerdem haben viele Seeleute keinen freien Tag, auch wenn sie monatelang an Bord sind.

Hier gibt es eine Verantwortung der Gesellschaft, denn die 1,5 Millionen Seeleute aus aller Welt sind für uns alle unterwegs. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass Seeleute systemrelevant sind. Sie sorgen für volle Regale in den Märkten, Teile für die Produktion und ermöglichen den Export der deutschen Wirtschaft.

Deshalb unterstützen wir die Kampagne für ein Lieferkettengesetz, bei dem für die Transportbranche eine besondere Sorgfalt der Unternehmen gilt. Dies kann auch für weltweit fairere Bedingungen für Seeleute sorgen.

Matthias Ristau
 
 
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news seeleute coronaStimme der Seeleute

Corona-Krise: Bischöfin fordert Hilfe für Seeleute

Tausende Besatzungsmitglieder sitzen wegen Corona auf ihren Schiffen fest: im Hamburger Hafen und weltweit. Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck und seit vergangenem Jahr auch Botschafterin der Deutschen Seemannsmission, hatte am Montag zum Hafendialog eingeladen, um auf die Lage dieser Seeleute aufmerksam zu machen und Wege aus der Krise zu diskutieren. Gekommen waren Vertreter von Hafen-Firmen, Verbänden, Gewerkschaften und Seelsorge-Einrichtungen.
Wechsel der Crews nicht möglich

"Tu auf den Mund für die Stummen". Mit dem Bibelwort beschreibt Kirsten Fehrs die Situation eines Berufsstandes, der kaum gehört wird. Als Folge von Corona sitzen derzeit weltweit etwa 200.000 Besatzungsmitglieder auf ihren Schiffen fest.

Gesamten Artikel auf ndr.de lesen und Statement anhören (Externer Link)
 
 
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DSM Altona

Seemannsdiakon Sturm: Der Tag der Seeleute

Der Tag der Seeleute. Jeden Donnerstag, dem „Seemannssonntag“, schreibt Fiete Sturm eine Kolumne für den Ankerherz Blog. Fiete ist Seemannsdiakon von Hamburg-Altona und Leiter der Seemannsmission. Heute geht es um den Tag der Seeleute, der in diesem Jahr besonders wichtig ist.

Moin!

Wisst ihr eigentlich, welcher Tag heute ist? Ja, Donnerstag. Tag meiner wöchentlichen Kolumne. Das ist klar soweit. Weniger bekannt dürfte sein, dass heute auch in England Tag des Ziegenkäses (Goats Cheese Day) und Tag des Erdbeerparfaits (National Strawberry Parfait Day) in den USA ist.

Aber bevor ihr euch solche Nebensächlichkeiten merkt. Wichtig ist eines: Jedes Jahr am 25. Juni begehen wir den internationale Tag der Seefahrer (Day of the Seafarer)!

Wo kommt dieser Tag her und was bedeutet er eigentlich?

2011 erklärte die Internationale Maritime Organisation (IMO) der Vereinten Nationen dieses Darum zum Tag der Seefahrer. Um auf deren spezielle Situation hinzuweisen. Knapp 90% aller Waren weltweit werden mittlerweile über See transportiert. Eure Kleidung, Möbel, Elektrogeräte und viele Nahrungsmittel sind wahrscheinlich auf dem Seeweg mit einem Frachtschiff zu euch gekommen.
Denkt an die Seeleute!

Leider passiert es oft, auch hier im Hamburger Hafen, dass man eines schnell vergisst: Auch diese Giganten der See kommen nicht ohne Menschen an Bord aus. Sie sichern unseren Lebensstandart, aber verdienen oft nicht viel mehr als 800-1000 Dollar im Monat. Bei teilweise weit über 70 schweren Arbeitsstunden in der Woche. Mindestens neun Monate sind die Seeleute von ihren Familien  getrennt.

Um die Arbeit der Seeleute mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, feiern wir auch in vielen Seemannsmissionen den „Day of the Seafarer“. Zu diesem Anlass formulierte der damals amtierende IMO-Generalsekretär Efthimios E. Mitropoulos drei zentrale Ziele für den 25. Juni:

  • Ein gesteigertes Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Belange und Leistungen der Seeleute und des internationalen Seehandels.
  • Ein deutliches Signal an die Seeleute, dass ihre Arbeit anerkannt und geschätzt wird.
  • Und schließlich forcierte Anstrengungen auf regulatorischer Ebene, damit Seeleute ihre Dienste auch in Zukunft anbieten können

Aber es bleibt nicht nur bei frommen Worten. Bei uns in der Seemannsmission Altona versuchen wir „unseren“ Seeleuten am Tag der Seefahrer stellvertretend einen besonders schönen Tag zu bereiten.

Es gibt gutes Essen, Kuchen, Musik und einfach ein schönes Rundumprogramm um etwas von dem zurück zu geben, was wir Tag ein, Tag aus als Selbstverständlichkeit betrachten.

Dieses Jahr steht der Tag übrigens unter dem Motto #SeafarersAreKeyWorkers

Seeleute leiden besonders unter Corona

Warum? Gerade während der Corona-Krise ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Menschen, die uns in der schweren Zeit mit allem Wichtigen versorgen, selbst schwer unter der Pandemie zu leiden haben. Noch immer kommen viele von ihnen nicht nach Hause. Vor Wangerooge liegen aktuell 17 Schiffe „auf Reede“ geparkt. Und Panama erlaubte – als größter Flaggenstaat – jüngst Seeleute bis zu 17 Monate (!) auf See zu belassen (hier geht es zur Geschichte).

Darum hoffe ich, dass ihr heute und in Zukunft an unser aller Seeleute da draußen denkt. Und euch die Nachricht von IMO Generalsekretär Kiack Lim zu Herzen nehmt.  Er ruft dazu auf,  Seeleuten ein gutes Stück Anerkennung für ihre Arbeit zukommen zu lassen.

Aus dem Hamburger Hafen,
euer Fiete Sturm
übernommen vom Blog Ankerherz
news day seafarer 20
  
 
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Stimme der Seeleute

Appell von Bischöfin Fehrs an die Politik und die Bundesregierung

Bischöfin Fehrs spricht zur aktuellen Lage der Seeleute weltweit und appelliert an die Politik und die Bundesregierung sich international für das Recht auf Landgang der Seeleute einzusetzen


 

 
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news fehrsStimme der Seeleute

Bischöfin Fehrs: Politik muss sich um Seeleute kümmern

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat an die Bundesregierung appelliert, eine internationale Lösung für Seeleute auf den Weg zu bringen, die seit Monaten ihre Schiffe nicht verlassen dürfen. "Die Politik muss international die Flagge der Humanität für Seeleute zeigen", sagte Fehrs am Montag bei einem Besuch im internationalen Seemannsclub "Duckdalben" im Hamburger Hafen. Jetzt sei die Politik gefordert, für die Menschen an Bord der Schiffe zu sorgen.

Die Bundesregierung solle ihre außenpolitischen Kontakte nutzen, die restriktiven Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen an Bord so weit zu lockern, dass sichere Landgänge und Wechsel der Crews möglich werden, sagte die Bischöfin. So müssten Seeleute in ihre Heimatländer einreisen dürfen, und dafür müssten genügend Flüge zur Verfügung stehen.

Während an Land immer mehr Restriktionen gelockert werden, verharren weltweit etwa 200.000 Seeleute weiter auf ihren Schiffen. Die Corona-Pandemie bedeutet für viele von ihnen psychologische Not und soziale Härte: Sie dürfen ihr Schiff nicht verlassen, wenn Häfen keinen Landgang erlauben. Der Besuch eines Seemannsclubs, in dem sie einkaufen oder kurzen privaten Abstand zur Arbeit gewinnen können, ist eingeschränkt. Der sonst regulär vorgenommene Austausch der Mannschaften findet selten statt. Manche sind inzwischen mehr als zwölf Monate an Bord.

Es sei wichtig, dass die Politik den Einsatz der Seeleute für die Gesellschaft und für die Weltwirtschaft würdige, sagte die Bischöfin für die Hafenstädte Hamburg und Lübeck. Doch es reiche nicht, zu erkennen, dass auch Seeleute systemrelevant sind, weil sie für volle Regale und funktionierende Produktionen sorgen. "Es reicht nicht zu applaudieren: Wir müssen auch praktisch helfen", sagte sie.

Fehrs ist seit 2019 "Stimme der Seeleute" für die Deutsche Seemannsmission. Anlass für ihren Besuch im "Duckdalben" waren Vorbereitung für den "Tag des Seefahrers" am 25. Juni.

epd - evangelisch.de (Externer Link)
Foto: Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs - Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Stade
 
 
 
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news schiff auf seeKreuzschifffahrt

IMO-Generalsekretär:
„Wir stehen am Rande einer humanitären Krise und eines echten Sicherheitsproblems.“

Situation um Crew-Mitglieder, die wegen anhaltender Reisebeschränkungen auf Kreuzfahrtschiffen – aber auch auf zehntausenden von Fracht- und Containerschiffen – weltweit festsitzen, spitzt sich immer weiter zu. Der IMO-Generalsekretär Kitack Lim spricht von einer drohenden, humanitären Krise. In Großbritannien hat die zuständige Behörde für die Port State Control in diesem Zusammenhang jetzt fünf Kreuzfahrtschiffe wegen Verletzungen internationaler Arbeitsschutzvorschriften an die Kette gelegt

Gesamten Artikel von © Franz Neumeier auf www.cruisetricks.de lesen (Externer Link)
 
 
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wilhelmshaven meinschif6 gdDSM Wilhelmshaven

Maritimer ökumenischer Gottesdienst am Hannover Kai in Wilhelmshaven

Seemannsmission erfreut Besatzung von "Mein Schiff 6"

"Für den spontan durchgeführten maritimen, ökumenischen Gottesdienst auf dem Hannover-Kai für die Crew der "Mein Schiff 6" danke ich Ihnen im Namen der Besatzung! Besonders den ausländischen Seeleuten bringen Sie damit ein wenig Freude und Hoffnung."
Mit diesen Worten dankte der Kapitän des Schiffes, Simon Böttger, den Vertretern der Deutschen Seemannsmission Wilhelmshaven mit ihrem Vorsitzenden Wilfrid Adam an der Spitze für einen spontan organisierten ökumenischen Gottesdienst auf dem Hannover-Kai vor der traumhaften Kulisse des Schiffes. "

Im Moment können wir unsere maritim-soziale Arbeit für die Seeleute wegen der Corona Pandemie nur durch einen Notdienst durchführen. Darum haben wir die Idee unserer ehrenamtlichen Schiffsbesucher, Dr. Hildegard Hagenmüller und Godehard Ohmes, für einen Open-Air-Gottesdienst natürlich sofort aufgegriffen. Wir sind dankbar, dass Sie diese Idee als Kapitän und Besatzung so begeistert hat und wir Ihrerseits alle mögliche Unterstützung erhielten," so Wilfrid Adam in seinen Worten an Kapitän Böttger nach dem Austausch von gegenseitigen Geschenken. "Wir wollen mit diesem Gottesdienst Ihnen allen ein wenig Freude in Ihre Herzen bringen," so alle Anwesenden der Seemannsmission und der Kirchen.

Der Gottesdienst vor einem improvisierten Altar zur ungewöhnlichen Zeit von 21.00 Uhr wurde zu einem ökumenischen Ereignis. Denn er wurde gestaltet durch den evangelischen Seemannspastor Peter Sicking und den pensionierten katholischen Militärpfarrer Alfons Kordecki.

Vor Beginn des Gottesdienstes begrüßte die in Wilhelmshaven lebende philippinische Schiffsbesucherin Mae Grünebaum die zahlreich lauschenden philippinischen Seeleute in ihrer Landessprache und erntete dafür viel Applaus und dankbare Blicke.
Sehr spontan stellten sich auch die Kirchenmusiker Traugott Böhlke und Reinhold Seyberth zur Verfügung. Die an Bord lauschenden Besatzungsmitglieder konnten so auch den auf Englisch gehaltenen Gottesdienst musikalisch genießen. Da die Schiffsbesatzung wegen der Auflagen nicht von Bord durften, wurde der Gottesdienst auf der Pier abgehalten und die Besatzungsmitglieder verfolgten vom Schiff aus sehr andächtig sowohl die geistlichen Worte des evangelischen Seemannspastors wie auch die des katholischen Pfarrers. "Die dankbaren Gesichter und Blicke der Seeleute und die, wenn auch auf Abstand und mit Mundschutz durchgeführten Gespräche, sind für uns als Seemannsmission der größte Lohn und Anerkennung," so DSM-Vorsitzender Wilfrid Adam und Seemannspastor Peter Sicking im Namen aller Anwesenden zum Schluss eines ungewöhnlichen und in dieser Form in Wilhelmshaven erstmalig durchgeführten Gottesdienstes.

Foto von links: vor dem Gottesdienst, bei der Übergabe der Dankesgeschenke, auf Abstand und mit Mundschutz
Ehem. Miltärpfarrer Alfons Kordecki (katholisch), Schiffsbesucherin Dr. Hildegard Hagenmüller, DSM-Vorsitzender Wilfrid Adam, Kapitän Simon Böttger, Seemannspastor Peter Sicking (evangelisch), Schiffsbesucher Godehard Ohmes
 
 

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